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Wetter in Brandenburg : Stürmischer Montag in Potsdam

Der Deutsche Wetterdienst warnte bis zum späten Abend vor schweren Sturmböen in Potsdam. Am Mittag musste sogar der S-Bahn-Verkehr unterbrochen werden, doch große Schäden blieben aus.

Der Deutsche Wetterdienst warnt vor Wind- und Sturmböen am Montag in Potsdam.
Der Deutsche Wetterdienst warnt vor Wind- und Sturmböen am Montag in Potsdam.Foto: Armin Weigel dpa (Symbolbild)

Potsdam - Am Montag war es in Potsdam bis zum späten Abend recht stürmisch. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte bereits am Sonntagabend eine entsprechende "amtliche Sturmwarnung" für Potsdam herausgegeben. Nach Angaben des DWD wurden zum Wochenanfang Sturmböen mit Geschwindigkeiten zwischen 70 und 100 km/h erwartet. Wer draußen unterwegs sein musste, sollte auf herabfallende Gegenstände oder stürzende Äste achten, warnten die Meteorologen.

Einsätze der Feuerwehr

Am frühen Montagmittag musste die Feuerwehr Potsdam zu ersten Einsätzen ausrücken.

Wegen eines umgestürzten Baumes musste der durchgehende S-Bahn-Verkehr zwischen Berlin und Potsdam zeitweise eingestellt werden und konnte erst gegen 13-45 Uhr wieder freigegeben werden - jedoch nur in einem 20-Minuten-Takt. Erst am Abend normalisierte sich die Lage und die S-Bahn fuhr wieder im 10-Minuten-Takt.

Glimpflich davongekommen

Doch im Großen und Ganzen hat Potsdam hat die schweren Sturmböen vergleichsweise glimpflich überstanden. Insgesamt sei die Feuerwehr im Stadtgebiet lediglich zu vier wetterbedingten Einsätzen ausgerückt, hieß es am Abend aus dem entsprechenden Fachbereich der Stadtverwaltung auf PNN-Nachfrage. Unter anderem hatte die Feuerwehr im Laufe des Tage über den Kurznachrichtendienst Twitter gemeldet, dass in der Innenstadt ein Schornstein wegen des starken Windes vom Dach zu stürzen drohe. Die Gefahrenstelle sei beseitigt worden, hieß es später.

Ursache für das stürmische Wetter war ein über die Nordsee ziehendes Tief, dessen Ausläufer am Montag Brandenburg und Berlin erreichte - und über die Mark hinwegzog.

Um kurz vor 21 Uhr hatte der DWD schließlich die Warnung vor Sturmböen auf eine Warnung vor Windböen von bis 60 km/h heruntergestuft.