Potsdam : Wegweiser zum Ehrenamt

Schritt für Schritt zum eigenen Förderverein an Schule und Kindertagesstätte: Der Landesverband schulischer Fördervereine Berlin-Brandenburg e.V. unterstützt Eltern, die einen solchen Verein gründen wollen oder sich bereits in einem solchen engagieren. Angeboten wird kostenloses Infomaterial, ein regelmäßiger Rundbrief, Weiterbildungsseminare zu den rechtlichen Hintergründen, aber auch persönliche Beratung, wie Margrit Höfgen von dem ausschließlich ehrenamtlich arbeitenden Verband erklärt. „Viele Eltern wissen gar nicht, was sie machen sollen“, sagt Margrit Höfgen. Sie oder ein Mitstreiter fahren dann zu den Schulen, leiten auch mal die Gründungssitzung eines neuen Fördervereins. Auf der Verbandshomepage www.lsfb.de gibt es zudem zahlreiche Musterdokumente, etwa für die notwendige Vereinssatzung. „Unsere Muster sind mit dem Finanzamt Potsdam abgestimmt“, betont Margrit Höfgen. Bei Seminaren werden Fragen geklärt und Vereine untereinander vernetzt.

Fördervereine von 17 Potsdamer Schulen und Kitas sind derzeit Mitglied in dem Verband, in der ganzen Region Berlin und Brandenburg sind es 563 – die meisten in der Bundeshauptstadt. Die Mitgliedschaft kostet für einen Förderverein 50 Euro im Jahr – sie ist aber nicht Voraussetzung für die Beratung, erklärt Höfgen. Verbandsmitglieder können die Seminare, für die sonst ein Unkostenbeitrag von fünf Euro genommen wird, kostenfrei besuchen. Außerdem haben sie die Möglichkeit, ein kostenloses Bankkonto für ihren Verein zu eröffnen, günstige Vereinshaftpflichtversicherungen zu buchen und den Verleihservice zu nutzen: Als Renner erwies sich dabei bisher eine Popcornmaschine für Veranstaltungen. jaha

Kontakt zu Margrit Höfgen vom Landesverband schulischer Fördervereine Berlin-Brandenburg e.V. unter Tel.: (0331) 505 49 62 oder per Mail an margrit.hoefgen@lsfb.de.