• Verkehr in Potsdam: Sicherer Rad fahren in Babelsberg

Verkehr in Potsdam : Sicherer Rad fahren in Babelsberg

Auf einem Teil der Rudolf-Breitscheid-Straße hat die Stadt ein absolutes Halteverbot beschlossen. Auch eine neue Ladezone wurde eingerichtet.

Christoph Zempel
Die Ladezone wurde in einer Parkbucht eingerichtet.
Die Ladezone wurde in einer Parkbucht eingerichtet.Foto: Bernd Rubelt/Twitter

Babelsberg - Auf einem Teil der Rudolf-Breitscheid-Straße in Babelsberg gilt ab sofort ein absolutes Halteverbot. Autofahrer:innen dürfen auf Höhe der Hausnummern 48/49 ihr Kraftfahrzeug nicht mehr abstellen, teilte die Stadtverwaltung mit. Darüber hinaus hat die Stadt eine neue Ladezone in einer Parkbucht auf Höhe der Hausnummern 45 und 46 errichtet. Dort dürfen Autofahrer:innen an Werktagen zwischen 8 und 12 und samstags von 8 bis 12 Uhr nur noch zum Beliefern halten.

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„Fahrradfahren in Potsdam soll noch attraktiver und sicherer werden. Dazu gehört, gefährliche Situationen für Radfahrende zu vermeiden und zu verhindern“, sagte Bernd Rubelt (parteilos), Beigeordneter für Stadtentwicklung, Bauen, Wirtschaft und Umwelt, laut Mitteilung. Mit der Umgestaltung solle der Radfahrstreifen in der Rudolf-Breitscheid-Straße stadteinwärts von haltenden Fahrzeugen und Lieferverkehr freigehalten werden. 

Denn dort seien Radler:innen bisher wegen Falschparker:innen oder Lieferverkehr oft gezwungen worden, in den fließenden Verkehr und gefährlich nah an die Tram-Gleise auszuweichen. „Wer trotzdem sein Kraftfahrzeug auf dem Radfahrstreifen abstellt, nimmt bewusst die Gefährdung schwächerer Verkehrsteilnehmer in Kauf“, sagte Rubelt weiter.

Dass Radfahrer bislang häufig riskant ausweichen mussten, sei bei dem Ortstermin „Radfahren, aber sicher – Verkehrskontrollen in Potsdam-Babelsberg“ mit Brigitte Meier (SPD), Beigeordnete für Ordnung, Sicherheit, Soziales und Gesundheit, Mitte September diskutiert worden. „Ich bin froh, hier so schnell gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen des Ordnungsamtes eine umsetzbare Lösung gefunden zu haben, um diese gefährliche Situation zu entschärfen“, so Rubelt weiter. Die Stadt wies zudem auf die geltenden Regelungen zu Schutzstreifen und Radfahrstreifen in der Straßenverkehrsordnung hin. 

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