• Verkauf in Potsdam: CDU fordert Sonntagsöffnung zur Einheitsfeier

Verkauf in Potsdam : CDU fordert Sonntagsöffnung zur Einheitsfeier

Eine "kleine, wenn auch wichtige Kompensation" für die Umsatzausfälle in der Coronazeit nennt die CDU eine Sonntagsöffnung rund um die geplante Feier zum 30. Jahrestag der Deutschen Einheit.

Die CDU fordert mehr verkaufsoffene Sonntage.
Die CDU fordert mehr verkaufsoffene Sonntage.Foto: Andreas Klaer

Potsdam - Die CDU-Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung (SVV) fordert für den Zeitraum vom 5. September bis 4. Oktober die Ladenöffnung an Sonn- und Feiertagen. In dieser Zeit wird in Potsdam der 30. Jahrestag der Deutschen Einheit mit Veranstaltungen begangen. Die CDU hat für die erste Stadtverordnetenversammlung nach der Sommerpause am 19. August einen Prüfauftrag gestellt. In diesem fordert sie Oberbürgermeister Mike Schubert (SPD) dazu auf zu prüfen, ob die Läden an den betroffenen fünf Sonntagen und gesetzlichen Feiertagen – der 3. Oktober – ab 12 Uhr geöffnet werden können. 

Eine Kompensation für Ausfälle

Nach den coronabedingten Umsatzausfällen wäre das „eine kleine, wenn auch wichtige Kompensation“, heißt es zur Begründung. Der evangelische und der katholischen Kirchenkreis Potsdam hätten ihr Einverständnis „in Vorgesprächen“ erklärt, schreibt die CDU in der Begründung zu dem Antrag.

Immer wieder setzt sich die CDU für mehr verkaufsoffene Sonntage in Potsdam ein, um den Handel zu stärken. Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hatte jedoch in der Vergangenheit bereits mehrfach erfolgreich gegen Sonntagsöffnungen zu bestimmten Gelegenheiten geklagt und diese gekippt. 

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