• Veranstaltungen zum 13. August: Gedenken an Mauerbau vor 60 Jahren

Veranstaltungen zum 13. August : Gedenken an Mauerbau vor 60 Jahren

Die Berliner Mauer betraf in nicht unerheblichem Maße auch Potsdam und Potsdamer:innen. Viele Veranstaltungen erinnern an die Trennung.

Die Mauergedenkstätte in der Babelsberger Stubenrauchstraße. Auch hier wird dem Mauerbau gedacht. 
Die Mauergedenkstätte in der Babelsberger Stubenrauchstraße. Auch hier wird dem Mauerbau gedacht. Foto: Andreas Klaer

Potsdam - Mit zahlreichen Veranstaltungen wird am und um den 13. August in Potsdam an den Mauerbau vor 60 Jahren erinnert. Ein Überblick:

  • Am Jahrestag selbst, dem 13. August legen der Spandauer Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank (SPD), Potsdams Baubeigeordneter Bernd Rubelt (parteilos) und der Groß Glienicker Ortsvorsteher Winfried Sträter (Groß-Glienicker Forum) an der Mauergedenkstätte in Groß Glienicke um 11.30 Uhr einen Kranz nieder. 
  • Ebenfalls am 13. August lädt lädt das Forum zur kritischen Auseinandersetzung mit DDR-Geschichte im Land Brandenburg um 12 Uhr zu einer Gedenkveranstaltung an der Mauergedenkstätte am Griebnitzsee in der Stubenrauchstraße. 
  • In der Potsdamer Innenstadt sprechen ab 14 Uhr  Brandenburgs Wissenschaftsministerin Manja Schüle und Potsdams Oberbürgermeister Mike Schubert (beide SPD) sowie die Leiterin der Gedenkstätte Lindenstraße, Maria Schultz, bei einem Gedenken an die Maueropfer in der Gedenkstätte. 
  • Zu einer Gedenkveranstaltung auf die Glienicker Brücke lädt die CDU ebenfalls um 14 Uhr. Als Redner wird der Kanzlerkandidat Armin Laschet erwartet. 
  • In der Kapelle in Klein Glienicke wird am 13. August um 16 Uhr an den Mauerbau erinnert. Ein Zeitzeuge berichtet dabei von seiner Flucht durch den Teltowkanal. 
  • Die offizielle Gedenkfeier des Landes mit Ministerpräsident Dietmar Woidke und Landtagspräsidentin Ulrike Liedtke (beide SPD) findet um 16.30 Uhr in Hohen Neuendorf statt. 

Potsdam Museum sucht Zeitzeugen

Neben den Gedenkveranstaltungen beschäftigen sich verschiedene Formate mit dem Mauerbau. Das Potsdam Museum hatte Anfang des Jahres einen Zeitzeugenaufruf gestartet. Aus den eingesendeten Briefen zum Mauerbau in Potsdam wurde eine Publikation erstellt, die an diesem Donnerstag (12. August) und dem Jahrestag, dem 13. August präsentiert wird. Bereits am Mittwoch um 18.30 Uhr zeigt der Filmemacher Matthias Kremer im Museum einen Film, den er aus Gesprächen mit den Zeitzeugen erstellt hat. Am Freitag berichtet die Fotografin Heide Marie Hagen ab 16 Uhr von ihren Erlebnissen aus der Zeit des Mauerbaus in Wilhelmshorst und Potsdam. 

[Lesen Sie auch: Sonderschau zum 60. Jahrestag des MauerbausDie innere Dimension der Vergangenheit]

Filmmuseum widmet Mauerbau-Jahrestag eine Reihe

Die Filmreihe „Zeitschnitt – Grenze und Freiheit“ im Filmmuseum, Breite Straße, hat bereits begonnen, bis Sonntag sind noch drei Filme zu sehen. Am Donnerstag (12.8.)  läuft „... und deine Liebe auch“, von Frank Vogel aus dem Jahr 1962. Am Jahrestag selbst, dem Freitag, 13.8.,  werden Kurzfilme aus vier Jahrzehnten gezeigt. Am Sonntag, dem 15. August, läuft „Preis der Freiheit“ von Egon Monk aus dem Jahr 1966. Beginn ist jeweils um 19.30 Uhr. 

Im Garten des Museums Alexandrowka berichtet Wolfgang Welsch am 13. August ab 18 Uhr von seinem Widerstand gegen das SED-Regime und Freya Klier erzählt von der Bürgerbewegung in der DDR. Organisiert wird die Lesung mit Liedern von der Konrad Adenauer Stiftung.

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