• Urteil gegen Uwe Fenner ist rechtskräftig

Potsdam : Urteil gegen Uwe Fenner ist rechtskräftig

Nach Medieninformationen ist der frühere Internet-Unternehmer Uwe Fenner inzwischen rechtswirksam wegen Subventionsbetrugs verurteilt. Das Oberlandesgericht habe jetzt das Urteil des Potsdamer Landgerichts vom Oktober 2004 bestätigt. Dagegen hatte Fenner Revision eingelegt. Das Landgericht hatte gegen den 62-jährigen Juristen eine Geldstrafe von 330 Tagessätzen zu je 25 Euro verhängt. Den durch Subventionsbetrug entstandenen Schaden für Brandenburg gab das Landgericht mit 150 000 Euro an. Fenners angedrohte Schadensersatzforderung über neun Millionen Euro gegen die Landesinvestitionsbank (ILB) sei mit der OLG-Entscheidung offenbar hinfällig. Von der ILB habe Fenners Firma Midat mit Sitz in Potsdam 1997 insgesamt 1,4 Millionen Euro Fördergeld erhalten. Nachdem es Anzeichen dafür gab, dass die Mittel nicht zweckentsprechend eingesetzt wurden, erstattete die ILB Anzeige wegen Subventionsbetrugs. Der Unternehmer Fenner machte längere Zeit von sich reden, indem er beispielsweise prominente Politiker zu Gesprächsrunden in seinem ehemaligen Firmensitz „Ulmenhof“ in der Bertinistraße am Jungfernsee einlud. dpa/PNN