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Unruhiges Wochenende in der Region : Polizei geht gegen nächtlichen Lärm vor

Die Polizei musste in Potsdam und im Umland am Wochenende fast 100 Mal wegen Lärmbeschwerden ausrücken. Dabei ging auch eine Scheibe zu Bruch. 

Die Polizei ermittelt nun zur Unfallursache
Die Polizei ermittelt nun zur UnfallursacheFoto: dpa

Potsdam - In der Region Potsdam sind zwischen Freitagabend und Sonntagmorgen fast 100 Ruhestörungen registriert worden. Die Polizei teilte am Sonntag mit, man sei in der Stadt Potsdam und im Landkreis Potsdam-Mittelmark 98 Mal wegen Lärm gerufen worden, größtenteils sei auch ein polizeiliches Einschreiten nötig geworden. 

Lärm auf dem Sportplatz

Als Beispiel nannte die Polizei einen Fall in Potsdam-Bornim. Dort hatten sich Anwohner am Sportplatz in der Straße Zum Weizenring am Samstag gegen 2 Uhr nachts beschwert. Junge Männer würden  dort herumgröhlen und Basketball spielen. Die Polizei traf noch mehrere Personen auf dem Platz an. "Von diesen hatten ein 21-jähriger Potsdamer und ein 25-Jähriger aus dem Bereich der Stadt Brandenburg an der Havel geringe Mengen von betäubungsmittelähnlichen Substanzen bei sich", hieß es von der Polizei. Es könne sich um Marihuana oder Amphetamin handeln. Nun ermittelt die Polizei. Vor Ort wurden auch Platzverweise ausgesprochen.

Die Blutspur führte ins Klinikum

Ferner berichtete die Polizei auch vom Fall einer eingeschlagenen Scheibe in der Innenstadt. Diese hatte der Inhaber einer Bar in der Hebbelstraße am Samstag gegen 1 Uhr gemeldet - mit dem Zusatz, der Täter habe sich dabei offensichtlich verletzt und vom Tatort entfernt. Von der Polizei hieß es, man habe die Blutspur des Mannes bis zur Rettungstelle des Klinikums verfolgt. Dort traf man einen 17-Jährigen mit einer blutenden Handverletzung an. "Der Potsdamer räumte die Tat ein und nannte als Motiv privaten Ärger", so die Polizei.

Party in Wilhelmshorst

Am späten Freitagabend hat die Polizei ferner eine lautstarke Party in Wilhelmshorst aufgelöst. Nach Anwohnerbeschwerden habe man auf einem Privatgrundstück noch bis zu 110 Personen angetroffen, teilte die Polizei am Sonntag mit. Schon beim Eintreffen der Beamten seien rund 30 Personen geflohen. „Bei der anschließenden Befragung des Veranstalters, welcher seine 18. Geburtstag feierte, zeigte sich dieser uneinsichtig und konnte nur durch seine anwesenden Eltern besänftigt werden“, hieß es in der Polizeimeldung. Ferner habe man festgestellt, dass die  allgemeinen Abstands- und Hygieneregeln gemäß der Eindämmungsverordnung nicht eingehalten wurden. Das habe man auch den Behörden im Landkreis gemeldet.

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