• Toller Erfolg: Rekord für Förderverein des Potsdam Museums

Toller Erfolg : Rekord für Förderverein des Potsdam Museums

Dem Förderverein des Potsdam Museums ist im vergangen Jahr so mancher Coup gelungen. Zudem freut man sich über einen Einnahmerekord und großen Mitgliederzuwachs.

Max-Baur-Ausstellung lockte mehr als 12.000 Besucher ins Potsdam Museum.
Max-Baur-Ausstellung lockte mehr als 12.000 Besucher ins Potsdam Museum.Foto: Andreas Klaer

Potsdam - Für den Förderverein des Potsdam Museums hat sich 2018 zum besten Jahr seiner Geschichte entwickelt. Knapp 80.000 Euro an Einnahmen bedeuteten einen Einnahmerekord, erklärte Vereinschef Markus Wicke. Zudem sei die Zahl der Mitglieder auf mehr als 250 gewachsen, mehr als 900 Menschen folgten dem Verein im sozialen Netzwerk Facebook.

Allein mehr als 20.000 Euro habe der Verein für die erfolgreiche Ausstellung mit Bildern des berühmten Potsdam-Fotografen Max Baur gesammelt. Die umfassende Werkschau, die anlässlich des 120. Geburtstags Baurs zu sehen war, hatte mehr als 12.000 Besucher ins Museum im Alten Rathaus gelockt. Wie berichtet war es dem Förderverein zudem gelungen, noch während der Schau eine seltene Mappe mit 14 Potsdam-Fotos von Max Baur für das Museum anzukaufen. Sie zeigen Aufnahmen des öffentlich bislang weitgehend unbekannten Garnisonmuseums, das bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs im Marstall, dem heutigen Filmmuseum, untergebracht war. Die Baur-Fotos brachten den Verein überdies auf die Spur von 15 seit Kriegsende verschollenen Ölporträts preußischer Offiziere, die seinerzeit im Garnisonmuseum ausgestellt waren. Neun dieser zu DDR-Zeiten absichtlich stark zerkratzten Porträts sollen ab dem 23. Februar in der Ausstellung „Umkämpfte Wege der Moderne. Geschichten aus Potsdam und Babelsberg 1914-1945“ gezeigt werden.

Spektakulärer Bilder-Fund
Das Potsdam Museum hat einen spektakulären Fund gemacht – 15 Ölgemälde, die einst im Garnisonmuseum hingen.Alle Bilder anzeigen
1 von 9Foto: PNN / Ottmar Winter
11.12.2018 16:31Das Potsdam Museum hat einen spektakulären Fund gemacht – 15 Ölgemälde, die einst im Garnisonmuseum hingen.

2019 steht auch im Potsdam Museum im Zeichen des 30-jährigen Jubiläums des Mauerfalls. Der Förderverein widmet dem Anlass eine Zeitzeugenreihe mit dem Titel „Die Friedliche Revolution in Potsdam 1989“. Zu Wort kommen dabei Protagonisten, die 1989 die Wende in Potsdam ermöglicht und etwa zur Öffnung des Grenzübergangs an der Glienicker Brücke am 10. November 1989 beigetragen haben. Das von der Stadtführerin Susanne Fienhold Sheen moderierte Auftaktgespräch mit dem Historiker Thomas Wernicke findet am 24. Januar um 19 Uhr im Potsdam Museum statt.