• Teures Potsdam: Bodenrichtwerte in Potsdam erneut gestiegen

Teures Potsdam : Bodenrichtwerte in Potsdam erneut gestiegen

Grundstücke in der Berliner Vorstadt kosten am meisten: Die Bodenpreise in Potsdam sind drastisch gestiegen.


Potsdam von oben.
Potsdam von oben.Foto: Lutz Hannemann

Potsdam - Grundstücke in Potsdam waren auch im vergangenen Jahr sehr gefragt und das Angebot knapp. Damit einhergehend stiegen die Kaufpreise deutlich. Wie die Stadtverwaltung am Freitag mitteilte, hat der Gutachterausschuss jüngst die entsprechenden Bodenrichtwerte festgelegt

In 87 von 96 Teilgebieten der Stadt sind demnach die Werte im Jahr 2019 um 20 bis 250 Euro je Quadratmeter gestiegen. Wer ein Grundstück besitzt, hat also im vergangenen Jahr sein Vermögen vermehrt. Für Grundstücke für den individuellen Hausbau wurden in guter bis sehr guter Lage zwischen 350 und 800 Euro pro Quadratmeter gezahlt, für Grundstücke für Geschosswohnungsbau wurden in guter bis sehr guter Lage zwischen 750 und 1200 Euro gezahlt, für gemischt nutzbare Grundstücke in der Innenstadt sogar bis zu 1700 Euro.

Berliner Vorstadt am teuersten

Am teuersten ist es wie in früheren Jahren in der Berliner Vorstadt. Dort liegt der Bodenrichtwert für Bauland inzwischen bei 1200 Euro je Quadratmeter. Es folgen die anderen Vorstädte, sowie die Villenkolonie am Griebnitzsee und Hermannswerder mit Werten zwischen 750 und 1000 Euro je Quadratmeter Bauland. Günstiger ist Bauland beispielsweise in Golm mit 150 Euro je Quadratmeter oder in Kartzow mit 80 Euro.

Jedes Jahr ermittelt ein unabhängiges Gremium aus Grundstückssachverständigen, Bauingenieuren, Maklern und Finanzbeamten die Bodenrichtwerte. Grundlage bilden alle Kaufverträge, die im jeweiligen Zuständigkeitsgebiet abgeschlossen wurden. Notare sind verpflichtet, jeden Vertrag an den Gutachterausschuss weiterzuleiten. Die Daten werden dort anonym verfasst. 

>>Die Bodenrichtwerte sind auf der Internetseite www.boris-brandenburg.de zu finden. 


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