• Stadtpolitik Potsdam: Die Andere rotiert wieder

Stadtpolitik Potsdam : Die Andere rotiert wieder

Drei Frauen und ein Mann sind neue Stadtverordnete in Potsdam.

Isabell Fannrich-Lautenschläger
Die Neuen. Anlauff, Szilleweit, Kulke und Heigl von Die Andere.
Die Neuen. Anlauff, Szilleweit, Kulke und Heigl von Die Andere.Foto: Andreas Klaer

Potsdam - Als erstes stehen die Spenden für das Tierheim in Höhe von 130 000 Euro auf dem Prüfstand: Man wolle prüfen, wohin das Geld gehe und ob die Spender bei der Verwendung mit einbezogen würden. Mit dieser Ankündigung stellten sich die vier nach dem Rotationsprinzip jährlich neu benannten Fraktionsmitglieder der linksalternativen Wählergruppe Die Andere am Freitag im Stadthaus vor. Anja Heigl, Christine Anlauff und Sandro Szilleweit amtieren zum wiederholten Male als Stadtverordnete – nur Maja Kulke ist neu im Geschäft.

„Wir werden die Ziele und Inhalte der Kollegen aus den letzten Jahren fortsetzen“, kündigte die 30-jährige Deutsch- und Geschichtslehrerin an. Früher als sachkundige Einwohnerin tätig, kümmert sich die Potsdamerin fortan um Bildung und Sport sowie um Rechnungsprüfung. Für Schul- und Wohnungspolitik zuständig ist die gelernte Tischlerin und Einrichtungsberaterin Anja Heigl, 39. Die Schriftstellerin Christine Anlauff, 44 Jahre alt, engagiert sich für Kultur, Umwelt und Soziales. Gemeinsam mit dem 45-jährigen Ingenieur Sandro Szilleweit (Finanzen und Bauen) teilt sie sich Fraktionsvorsitz und Hauptausschuss.

In ihrem Jahr als Stadtverordnete wollen sich die vier Neuen unter anderem darum kümmern, dass Flüchtlinge in Wohnungen untergebracht werden.

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