• Stadtentwicklung und kommunale Daseinsvorsorge: Potsdam befragt seine Bürger

Stadtentwicklung und kommunale Daseinsvorsorge : Potsdam befragt seine Bürger

Die Stadtverwaltung will mehr über die Interessen und Wünsche ihrer Bürger erfahren. Dazu werden vom kommenden Montag an rund 5000 Fragebögen an zufällig ausgewählte Potsdamer verschickt, in denen es um Themen wie Stadtentwicklung und die kommunale Daseinsvorsorge geht. „Ich hoffe wieder auf eine rege Beteiligung“, teilte Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD) am gestrigen Freitag mit. Ziel sei es, die Einschätzungen und Meinungen der Potsdamer zu unterschiedlichen Themen zu erfahren. Außerdem will die Stadt Informationen zur Zufriedenheit und der Lebenssituation der Menschen sammeln. Die Antworten seien von großer Wichtigkeit, um die Stadt gemeinsam mit den Bürgern zu entwickeln, hieß es.

Ähnliche Umfragen gab es bereits zwei Mal. Im vergangenen Jahr beteiligten sich laut Stadt mehr als 2100 der Angeschriebenen, das entspricht rund 42 Prozent. Die Ergebnisse seien als ein wichtiger Baustein in die Arbeit vieler Fachbereiche der Stadtverwaltung eingegangen. Dazu zählten unter anderem das künftige Leitbild Potsdams, das wohnungspolitische Konzept, der lokale Teilhabeplan sowie die Situation der Senioren.

Fragen zu Leben in Potsdam, Wohnen und Verkehr

Insgesamt gibt es 49 Fragen zu den Themenbereichen Leben in Potsdam, Wohnen, Wirtschaft und Arbeit sowie Verkehr. Um die Angaben später nach einzelnen Gruppen auswerten zu können, werden Fragen zur Person und zum Haushalt erhoben. Der Datenschutz werde strikt beachtet, hieß es.

Der Fragenkatalog kann bis zum 18. September schriftlich beantwortet und kostenlos an die Stadtverwaltung zurückgeschickt werden. Auch online sind die Fragen unter www.potsdam.de/umfrage verfügbar. Die Teilnahme ist freiwillig, als Dankeschön gibt es einen Gutschein für einen einmaligen freien Eintritt ins Filmmuseum Potsdam. (PNN)

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