• Über diese neuen RAW-Bilder diskutiert heute Potsdam

Stadtentwicklung in Potsdam : Über diese neuen RAW-Bilder diskutiert heute die Stadt

Auch mit neuen Luftbild-Visualisierungen soll heute der Bauausschuss über das geplante Digitalzentrum auf dem RAW-Gelände entscheiden. Der Beschluss gilt als wegweisend für die Stadtverordneten.

Eine Luftbild-Visualisierung der Pläne für das "The RAW Potsdam"-Digitalzentrum am Hauptbahnhof.
Eine Luftbild-Visualisierung der Pläne für das "The RAW Potsdam"-Digitalzentrum am Hauptbahnhof.Visualisierung: The RAW Potsdam GmbH/J. Mayer H. Architekten

Potsdam - In Potsdam wird viel gestritten. Zurzeit besonders viel über das geplante Digitalzentrum auf dem ehemaligen RAW-Gelände am Hauptbahnhof. Kritiker stört an dem 100-Millionen-Euro-Projekt vor allem die Höhe des geplanten Baus. Am heutigen Dienstag berät nun der Bauausschuss über den vorhabenbezogenen Bebauungsplan. Segnet er ihn ab, gilt es als wegweisend für die Entscheidung der Stadtverordneten. 

Vor der Ausschuss-Sitzung zeigen die PNN jetzt neue Luftbilder von dem geplanten Digitalkomplex. Diese liegen auch dem Bauausschuss vor, aufgrund dieser Visualisierungen wird er seine Entscheidung treffen. 

Neue Luftbilder: Das geplante RAW-Digitalzentrum von oben
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1 von 5VISUALISIERUNG: THE RAW POTSDAM GMBH/J. MAYER H. ARCHITEKTEN
22.01.2019 09:39

Allerdings hatten die Fraktionen von SPD, CDU und Linke schon im Vorfeld gegenüber den PNN angekündigt, der Aufstellung des vorhabenbezogenen Bebauungsplans zustimmen zu wollen. Auch Oberbürgermeister Mike Schubert (SPD) befürwortet das Projekt. Damit gilt die Mehrheit im heutigen Bauausschuss sowie in der Stadtverordnetenversammlung am 31. Januar schon fast als sicher. 

Allerdings geht dann das Verfahren erst los – mit welchen Vorgaben für den Investor und Bauherren es endet, ist offen. Mirco Nauheimer, Geschäftsführer der Potsdamer Firma des anonymen RAW-Investors, signalisierte zuletzt wenig Bereitschaft, den derzeitigen Entwurf zu verändern – zumal man bereits Vorschläge des Gestaltungsrats umgesetzt habe. Jede Änderung werde zu rund einem Jahr Zeitverzug führen. Trete dies ein, sei es sehr wahrscheinlich, dass die beiden großen Tech-Unternehmen, die 2022 einziehen wollen, sich stattdessen in Hamburg ansiedelten.