• Soziales Zentrum Potsdam: Ein Neuwagen für die Suppenküche

Soziales Zentrum Potsdam : Ein Neuwagen für die Suppenküche

Das Soziale Zentrum hat ab einen neuen Kühltransporter. Das hat viele Vorteile, aber euch einen Nachteil. Auch die Kleiderkammer bräuchte dringend neue Anschaffungen.

Gut gekühlt. Die Stadt hat das Spezialfahrzeug mit 25 000 Euro gefördert.
Gut gekühlt. Die Stadt hat das Spezialfahrzeug mit 25 000 Euro gefördert.Foto: Andreas Klaer

Potsdam- Ein neues Kühlfahrzeug konnten die Mitarbeiter der Suppenküche der Volkssolidarität am Freitag entgegennehmen. Der speziell umgerüstete Kleintransporter sei dringend nötig gewesen, sagte Suppenküchenchef Peter Müller. Der Wagen diene der Verbesserung für die Versorgung von sozial bedürftigen Menschen mit Lebensmitteln. Finanziert wurde das Fahrzeug, das fast 32.000 Euro gekostet hat, zum großen Teil – 25.000 Euro – über Fördermittel der Stadt, sagte Frank Jagomast, bei der Volkssolidarität zuständig unter anderem für Fördermittel. Zur Übergabe war neben Dirk Brigmann, dem Kreischef der Volkssolidarität, auch Linke-Politiker Hans-Jürgen Scharfenberg gekommen – er hatte sich für die Fördermittel mit stark gemacht.

Der neue Transporter verfüge über ein eigenständiges Kühlsystem, erklärte Bernd Maaß, der als Fahrer seit langem ehrenamtlich für die Suppenküche tätig ist. Mit der Neuanschaffung könne die zwingend aufrechtzuhaltende Kühlkette von den spendenden Betrieben und Einrichtungen bis ins Soziale Zentrum jetzt besser und einfacher als bisher gewährleistet werden. Vor allem an Tagen mit heißen Außentemperaturen sei dies eine deutliche Erleichterung, so Maaß. Ein weiterer Grund für die Neuanschaffung seien die enorm gestiegenen Reparaturkosten für das bisherige Fahrzeug, hieß es von Suppenküchenchef Müller.

Einen Wermutstropfen gibt es allerdings: Der neue Transporter kann allein schon aus hygienischen Gründen ausschließlich für den Transport von Lebensmitteln genutzt werden. Daher können Sachspenden zukünftig nicht mehr direkt beim Spender abgeholt werden. Eine Annahme am Sozialen Zentrum ist aber täglich gewährleistet, sagte Müller. Er hat für seine Einrichtung, zu der auch eine Kleiderkammer gehört, noch weitere Wünsche: Dringend nötig seien neue, pflegeleichtere Stühle sowie ein Trockner, sagte er den PNN. Auch eine hoch belastbare Waschmaschine werde gebraucht. (hoc)

Mehr lesen? Hier die PNN gratis testen.