• Schulplanungen für Potsdams Norden: Wettbewerb für neues Gymnasium

Schulplanungen für Potsdams Norden : Wettbewerb für neues Gymnasium

Nach langer Debatte hatten die Stadtverordneten den Neubau am Standort Pappelallee/Reiherweg beschlossen. Die Schule soll Mitte 2027 fertig sein.

Jugendliche auf dem Weg in die Schule. (Symbolbild).
Jugendliche auf dem Weg in die Schule. (Symbolbild).Foto: Ottmar Winter

Potsdam - Die Stadt Potsdam treibt die Schulplanungen im Umfeld des schnell gewachsenen Bornstedter Feldes voran. Ausgeschrieben ist nun im EU-Amtsblatt ein Planungswettbewerb für den von den Stadtverordneten nach langer Debatte beschlossenen Neubau eines vierzügigen Gymnasiums mit Stadtteilzentrum und Sporthalle am Standort Pappelallee/Reiherweg. Demnach sollen bis zu 15 Architekturbüros bis Ende Juni um den besten Entwurf ringen, dann entscheidet eine ebenfalls vor allem mit Bauexperten besetzte Jury. 

Ganz einfach ist die Aufgabe für die Beplanung des 2,45 Hektar großen Geländes nicht, weil es sich in der Pufferzone zum Welterbe befindet – also zum Beispiel Höhenvorgaben eingehalten werden müssen. Nebenan soll wie berichtet ein weiteres Justizzentrum des Landes entstehen. 

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Für den Wettbewerb stehen laut der vom Kommunalen Immobilienservice (Kis) verantworteten Ausschreibung rund 170.000 Euro zur Verfügung, unter anderem 38.500 Euro für Aufwandsentschädigungen und 52.000 Euro für den Siegerentwurf. Das Gymnasium selbst startet schon Mitte des Jahres in freien Räumen am Oberstufenzentrum I in der Jägerallee, der Neubau soll Mitte 2027 fertig sein.  

Ferner hat der Kis gerade einen „Erweiterungsbau in modularer Bauweise“ als Interimslösung für die Gesamtschule „Am Schloss“ ausgeschrieben, die ab Mitte 2023 greifen soll. Die Schule soll wie berichtet 2027 nach Krampnitz ziehen. Bis dahin ist am jetzigen Übergangsstandort an der Esplanade aber mehr Platz notwendig, laut Ausschreibung auch für die Pausengestaltung draußen. 

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