• Rathaus will Verfahren für Bebauungsplan starten: Regenbogenschule in Fahrland soll größer werden

Rathaus will Verfahren für Bebauungsplan starten : Regenbogenschule in Fahrland soll größer werden

Damit die Schüler nicht dauerhaft in Containern lernen müssen, soll die Regenbogenschule erweitert werden. Betroffen ist auch das Landschaftsschutzgebiet.

Die Regenbogenschule in Fahrland soll erweitert werden.
Die Regenbogenschule in Fahrland soll erweitert werden.Foto: Andreas Klaer

Potsdam - Im Schulentwicklungsplan ist sie bereits festgeschrieben – nun will das Rathaus auch die baurechtlichen Voraussetzungen für die Erweiterung der Regenbogenschule in Fahrland schaffen. Wie die Stadtverwaltung am Freitag mitteilte, soll dazu ein neuer Bebauungsplan aufgestellt werden. 

Die entsprechende Beschlussvorlage soll am 3. November in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht werden. „Zukünftig sollen so mehr Schülerinnen und Schüler als bisher die Regenbogenschule besuchen können“, teilte das Rathaus mit. Seit diesem Schuljahr sieht der Schulentwicklungsplan für den Standort zum ersten Mal drei erste Klassen vor. Bis zum Ausbau der Schule wird deshalb teilweise im Container unterrichtet.

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Bedarf ist vorhanden. „Verbunden mit der allgemein steigenden Einwohnerzahl, auch in den nördlichen Ortsteilen, wächst auch die Anzahl von Schülerinnen und Schülern an“, hieß es weiter. Um im Ortsteil Fahrland sicherzustellen, dass jedes Schulkind im näheren Umkreis mit einem Anspruch auf einen Grundschulplatz versorgt werden kann, soll die dort ansässige Regenbogenschule um einen weiteren Klassenzug erweitert werden. Das erfordere ein weiteres Schulgebäude, einen Hort, eine Sporthalle sowie eine Erweiterung der aktuellen Außenanlagen.

Das Verfahren zum Bebauungsplan soll nun die Voraussetzungen schaffen. Denn die Lage ist laut der Stadtverwaltung kompliziert. Einerseits liegt die Fläche teilweise im Außenbereich, andererseits mit einigen Teilen des Plangebietes im Landschaftsschutzgebiet „Königswald mit Havelseen und Seeburger Agrarlandschaft“. Deshalb solle nun untersucht werden, wie möglichst wenig Fläche in Anspruch genommen werden könne – und wie sich die baulichen Erweiterungen bestmöglich in die bestehende Landschaft einfügen könnten. 

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