• Protest gegen Pandemie-Regeln: Corona-Demo in Potsdam abgesagt
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Protest gegen Pandemie-Regeln : Corona-Demo in Potsdam abgesagt

Am Samstag sollte wieder eine Demonstration gegen die Beschränkungen stattfinden. Nun wurde sie kurzfristig abgesagt. Trotzdem kann es zu Behinderungen kommen.

Der Corona-Protest in Potsdam am 13. März, auch da unter dem Motto "Es reicht"
Der Corona-Protest in Potsdam am 13. März, auch da unter dem Motto "Es reicht"Foto: Christoph Kluge

Potsdam - Am Samstag muss die Potsdamer Polizei einmal mehr Demonstrationen von Corona-Skeptikern und deren Gegnern begleiten. Unter dem Motto „Es reicht!“ wird in einschlägigen Netzwerken ab 14 Uhr zu einer Kundgebung am Lustgarten gegen vermeintlich „autoritäre Corona-Einschränkungen“ aufgerufen. Parallel sind solche Aufzüge auch in 15 anderen Bundesländern geplant. Am Samstagvormittag wurde die Kundgebung in Potsdam via Telegram nun wieder abgesagt. Die Gegendemo soll trotzdem stattfinden, denn man traut der Absage der Corona-Skeptiker nicht.

Ein ähnlicher Protest hatte in Potsdam bereits am 13. März stattgefunden – damals war die Veranstaltung im Vorfeld kurzfristig abgesagt und dann doch wieder durchgeführt worden. Das hatte zu chaotischen Szene geführt, als rund 150 Demonstranten ohne Maske durch die Innenstadt zogen.
Linke Gruppen wie die Antifa mobilisieren auch vor diesem Hintergrund in den sozialen Netzwerken bereits zu Gegenprotesten. Diese sollen ab 13 Uhr am Filmmuseum beginnen. Trotz des schlechten Corona-Krisenmanagements dürfe es keinen Platz für Verschwörungsideologien oder rechte Hetze geben, heißt es in einem Aufruf zu der Kundgebung unter dem Motto „Ausgeschwurbelt“.

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Sind Staus möglich?

Inwiefern es rund um die Breite Straße zu Behinderungen für Autofahrer kommt, ist noch unklar. „Bislang sind keine verkehrsbeeinträchtigenden Maßnahmen geplant, es kann jedoch nicht ausgeschlossen werden, dass es dennoch zu kurzzeitigen Verkehrsbehinderungen im Bereich Lustgarten und Filmmuseum kommen kann“, sagte eine Polizeisprecherin auf PNN-Anfrage. Man werde via Twitter von dem Einsatz berichten.


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