• POTSDAM & SANSIBAR: Manjok, Kakao und Mimosen

POTSDAM & SANSIBAR : Manjok, Kakao und Mimosen

Potsdams Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD) ist am vergangenen Samstag mit einer Delegation aus Vertretern der Stadtverwaltung, der Wirtschaftsförderung, des Klinikums „Ernst von Bergmann“, der Industrie- und Handelskammer Potsdam und von Vereinen nach Sansibar aufgebrochen. In der Inselhauptstadt Sansibar Town soll er eine Deklaration zur Klimapartnerschaft unterzeichnen. Die PNN haben Teilnehmer der Reise gebeten, ihre Erlebnisse und Erkenntnisse zu schildern. Heute: Isabell Sommer aus dem Bereich Marketing der Landeshauptstadt Potsdam.

Was war die bewegendste Begegnung?

Besonders beeindruckt war ich vom Meeting mit dem Direktor die World Heritage Stone Town, Isa Macarani. Bemerkenswert sind die Parallelen beider Weltkulturerbestätten – Potsdam und Sansibar. Beide müssen mit ähnlichen Ansprüchen und Herausforderungen arbeiten. Auch hier auf Sansibar ist eine enge Abstimmung zwischen dem Lord Mayor, also dem Oberbürgermeister, und dem Director des World Heritage nötig. Rund 90 Prozent der Gebäude sind allerdings in Privatbesitz und es wird sehr intensiv darüber nachgedacht, welche Finanzierungssysteme zur Erhaltung herangezogen werden können, um den Welterbestatus nicht zu verlieren.

Was war der beeindruckendste Ort?

Die Gewürzfarm des Zanzibar Agriculture Research Institute. Dort bekamen wir einen umfassenden Eindruck über die Gewürzproduktion auf Sansibar. Es gedeihen hier Muskatnuss, Manjok, Gewürznelken, Bananen, Kakao, Mimosen, Zitronengras, Kardamom, Curcuma – eine beeindruckende Vielfalt.

Was war die Erkenntnis des Tages?

Auch neben dem Weltkulturerbe-Status gibt es sehr viele Parallelen zwischen Potsdam und Sansibar Town, die eine Zusammenarbeit lohnenswert machen.