• Potsdam: Martina Trauth ist nun offiziell Linke-Mitglied

Potsdam : Martina Trauth ist nun offiziell Linke-Mitglied

Martina Trauth zog als parteilose Kandidatin für Die Linke in den Potsdamer Oberbürgermeister-Wahlkampf. Sie will weiter politisch aktiv sein – und tritt nun der Linken bei.

Martina Trauth erhielt bei der Stichwahl bei der Oberbürgermeisterwahl 44,7 Prozent.
Martina Trauth erhielt bei der Stichwahl bei der Oberbürgermeisterwahl 44,7 Prozent.Foto: Sebastian Gabsch

Potsdam - Die bisher parteilose Gleichstellungsbeauftragte der Stadt und zweitplatzierte Oberbürgermeisterkandidatin Martina Trauth ist nun offizielles Mitglied der Partei Die Linke. Das hat der Potsdamer Kreisverband der Partei am Freitag gemeldet. 

Im Wahlkampf betonte sie allerdings noch, dass sie sich als parteilose Oberbürgermeisterin am besten für Lösungen einsetzen könne, "unabhängig von Parteiinteressen".

Trauth: "Ich möchte weiterhin politisch aktiv sein"

Trauth wird dabei mit den Worten zitiert: „Denn ich finde es wichtig, mich klar parteipolitisch zu verorten. Ich möchte weiterhin politisch aktiv sein und für mehr soziale Gerechtigkeit, Geschlechtergerechtigkeit, bezahlbaren Wohnraum und gegen Kinderarmut eintreten.“ Zudem wolle sie gegen den Rechtsruck in der Gesellschaft eintreten. Die Linke sei die Partei, die diese politischen Ziele teile. „Ich freue mich darauf, jetzt als Mitglied dieser Partei in den kommenden Wahlkämpfen präsent zu sein.“

Tritt sie zur Kommunalwahl 2019 an?

Ob sie allerdings zur Kommunalwahl 2019 antritt, ist nach PNN-Informationen noch offen – sie müsste dann einen Beruf außerhalb des Rathauses haben. Gleichwohl zeigte sich die Partei erfreut. „Mit Martina Trauth gewinnen wir eine hervorragend profilierte Mitstreiterin, die sich in ihrer Tätigkeit großes Knowhow und im vergangenen Wahlkampf große Anerkennung erworben hat“, sagte der Linken-Kreisvorsitzende Stefan Wollenberg. 

Trauth hatte die Oberbürgermeisterwahl gegen Mike Schubert (SPD) in der Stichwahl verloren – Schubert holte knapp 29.000 Stimmen, sie knapp 23.500 – also rund 45 Prozent.

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