• Potsdam HEUTE, Mittwoch, 9. September 2020: Fesselspiele, Filmtricks und Finanzjonglage

Potsdam HEUTE, Mittwoch, 9. September 2020 : Fesselspiele, Filmtricks und Finanzjonglage

Lesen Sie jetzt den neuen PNN-Newsletter "Potsdam HEUTE" mit allen wichtigen Nachrichten, Infos und Terminen für den heutigen Mittwoch.

Der PNN-Newsletter - heute von Marion Kaufmann.
Der PNN-Newsletter - heute von Marion Kaufmann.Foto: Sebastian Gabsch

Guten Morgen,

Brandenburg ist ein Land voller Magie. Lachen Sie jetzt nicht! Manchmal liegt der Zauber eben im Verborgenen. Aber es gibt jetzt ein Programm, das die Potenziale des Landes freilegen soll. "Brandenburg entfesseln" heißt es und ist keine Show der Ehrlich Brothers aus Ostwestfalen-Lippe bei der Einheitsexpo. Der Entfesselungskünstler, der hinter diesem Programm steht, heißt Frank Bommert, kommt aus Kremmen und ist mittelstandspolitischer Sprecher der CDU-LandtagsfraktionDiese will gegen ausufernde Bürokratie vorgehen. "Unnötige Bürokratie kostet Zeit und Geld und hindert gerade kleine und mittlere Unternehmen daran, sich weiterzuentwickeln", erklärte Bommert am Dienstag. Ähnlich wie seinerzeit beim CDU-Funklochmelder sollen nun im Internet unter www.brandenburg-entfesseln.de Beispiele gemeldet und Verbesserungsvorschläge gemacht werden. Dagegen ist natürlich nichts zu sagen. Die Idee ist mehr als Hokuspokus - sofern das Internet in allen Landesteilen mal funktioniert. Und man ausblendet, dass  „politisch motivierte Fesselspiele“ in Brandenburg zur Trickkiste gehören. Das Zitat stammt von Mirco Nauheimer, der in der Landeshauptstadt das RAW-Digitalzentrum errichten will und am Dienstagabend im Potsdamer Bauausschuss die Fallstricke der Bürokratie zu spüren bekam, wie Sie hier lesen können.

Worüber spricht Potsdam heute?

Brandenburgs Finanzministerin Katrin Lange (SPD). 
Brandenburgs Finanzministerin Katrin Lange (SPD). Foto: Soeren Stache/dpa

1,9 Milliarden Euro Schulden
Zaubern kann auch Brandenburgs Finanzministerin Katrin Lange (SPD) nicht. Aber offenbar recht unbürokratisch verhandeln. Das Kabinett verabschiedete am Dienstag einstimmig den Etatentwurf für 2021 mit einem Rekordvolumen von 15 Milliarden Euro. Um alle Koalitionsprojekte trotz Corona umsetzen zu können, will Brandenburg 1,9 Milliarden Euro Schulden aufnehmen. „Es ist ein Anti-Krisen-Haushalt“, sagte Lange. Denn trotz massiver Einnahmeeinbrüche wegen der Pandemie hält Rot-Schwarz-Grün quasi an allen zentralen Projekten des Koalitionsvertrags fest. Manchen Eltern mag das Finanzpaket trotzdem wie ein fauler Zauber vorkommen, denn so wird die ursprünglich für 2021 geplante nächste Reduzierung der Gruppenstärke in den Kinderkrippen Brandenburgs auf das Jahr 2022 verschoben, auch weitere Schritte bei der Kita-Beitragsfreiheit verzögern sich, wie mein Kollege Thorsten Metzner schreibt  - um dann noch gleich in gewohnter Manier die BER-Pläne zu entzaubern. So wird der neue Airport auch nach der Inbetriebnahme am 31.Oktober 2020 für die öffentliche Hand immer teurer. Berlin, Brandenburg und der Bund bereiten sich darauf vor, der Flughafengesellschaft (FBB) allein 2021 notfalls Hilfen von 500 Millionen zu überweisen, um eine Insolvenz zu vermeiden, wie aus dem Etatentwurf des Landes hervorgeht.

Was muss ich für heute wissen?

Das Corona-Update

In Brandenburg wurden in den vergangenen 24 Stunden 19 Neuinfektionen gemeldet. Das teilte das Gesundheitsministerium am Dienstag mit. Drei Menschen müssen derzeit wegen ihrer Covid-19 Erkrankung stationär behandelt werden. Zwei der neuen Fälle wurden in Potsdam registriert. Insgesamt haben sich somit seit Beginn der Pandemie 713 Potsdamer mit dem Virus infiziert, 629 sind bislang genesen. Auch in Potsdam-Mittelmark hat es innerhalb der vergangenen 24 Stunden zwei Neuinfektionen gegeben,die Zahl der akut an Covid-19 Erkrankten steigt damit auf zwölf an, wie die Kreisverwaltung mitteilte.

Über die aktuellen Entwicklungen in der Coronakrise in Potsdam und Brandenburg informieren wir Sie wie gewohnt in unserem Newsblog.

Städtisches Geld fürs Klinikum

Die Stadt Potsdam soll Geld aus dem Hut zaubern, um das angeschlagene kommunale Klinikum "Ernst von Bergmann" zu stabilisieren. Das ist der Kern eines den PNN vorliegenden Dringlichkeitsantrags der rot-grün-roten Rathauskooperation für die Stadtverordnetenversammlung am 16. September. Darin heißt es, sollte sich durch die beschlossene Rückkehr der Klinikgruppe zum Tarif des öffentlichen Diensts (TVöD) ein negatives Jahresergebnis abzeichnen, "werden aus dem städtischen Haushalt Mittel aufgebracht, die dieses, soweit rechtlich zulässig und wirtschaftlich erforderlich, abwenden". Was sonst noch in dem Antrag steht, erfahren Sie hier.

Märkischer Mietmarkt 
Teurer wohnen in Brandenburg. Noch immer zieht es viele Berliner ins Umland. Dafür müssen sie ordentlich Geld in die Hand nehmen. Die Mieten für freie Wohnungen sind nach einer Analyse der Online-Vermittler des Web-Portals "Immowelt" in Berlins "Speckgürtel" innerhalb von nur einem Jahr um 17 Prozent gestiegen. Den stärksten Anstieg in Brandenburg gab es in Dahme-Spreewald (+17 Prozent) auf Quadratmeterpreise von elf Euro. Aber auch andernorts steigen die Preise kräftig und nähern sich der magischen Marke von zehn Euro. Überraschenderweise ist Potsdam vom Trend abgekoppelt: Dort gingen die Angebotsmieten sogar um neun Prozent zurück. Eine Erklärung dafür lesen Sie hier.

Filmreife Vorstellung
Wie Magie wirkt die Installation, die seit gestern vor dem Filmmuseum  zu sehen ist. Nein, wieder nicht die Ehrlich Brothers, es ist ein weiterer Potsdamer Beitrag zur Einheitsexpo

Die 3-D-Fotoinstallation zur Einheitsexpo vor dem Filmmuseum.
Die 3-D-Fotoinstallation zur Einheitsexpo vor dem Filmmuseum.Foto: Andreas Klaer

Besucher können nun zwei sogenannte 3D-TrickArt-Bilder begutachten und sich mit der Installation „Das filmische Gesicht der Stadt Potsdam“ über die Vergangenheit des Films in der Landeshauptstadt informieren - und dabei sogar auf einem fliegenden Teppich schweben. Passend dazu ist gestern auch der neue Trailer zum Filmland Brandenburg fertig geworden. Wenn Sie mal reinschauen möchten - hier entlang.

Was soll ich heute lesen?

Royale Instrumente aus Werder  
Die Orgel gilt als die Königin unter den Instrumenten. Werder (Havel) ist damit ein Königreich. Dort hat die traditionsreiche Firma Schuke Orgelbau seit 2004 ihren Sitz. Am Samstag feiert die Firma, die ursprünglich in Potsdam beheimatet war, ihr 200. Bestehen. Geführt wird das renommierte Unternehmen, das auch die Orgel für den Königsberger Dom in Kaliningrad baute, von Michael und Johannes Schuke. Meine Kollegin Sarah Stoffers hat die Brüder in den Werderaner Havelauen besucht und die wechselvolle Firmengeschichte aufgeschrieben.

Die Brüder Michael (l.) und Johannes Schuke.
Die Brüder Michael (l.) und Johannes Schuke.Foto: Andreas Klaer

Welche Termine sind heute wichtig?

  • Fall von Polizeigewalt? Der Innenausschuss des Landtags beginnt seine Sitzung um 10 Uhr und befasst sich auf Antrag der Koalitionsfraktionen mit einem Fall mutmaßlicher Polizeigewalt gegen einen Fotografen. Zeitgleich kommt der Sozialausschuss im Landtag zusammen. Dort stellt sich Brandenburgs neue Behindertenbeauftragte, die Potsdamerin Janny Armbruster (Grüne), vor. 
  • Tourismusbarometer: Der Ostdeutsche Sparkassenverband stellt um 10.30 Uhr im Potsdamer Kongresshotel das Barometer der unter der Coronakrise leidenden Tourismusbranche vor. 
  • Grüne Woche: Der Brandenburger Umweltausschuss befasst sich um 13.30 Uhr im Leibnitz-Institut für Agrartechnik in Bornim mit der Präsentation des ländlichen Raumes auf der Grünen Woche 2021. 
  • Besuch in Bad Belzig: Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) setzt mit einem Besuch in Potsdam-Mittelmark seine Landkreis-Touren fort. Um 11 Uhr ist er im Klinikum "Ernst von Bergmann" in Bad Belzig zu Gast, das nach dem Corona-Ausbruch im Potsdamer Mutterhaus gefordert war. 
  • Corona-Prämien: Der Potsdamer Hauptausschuss diskutiert ab 17 Uhr im Rathaus über Sachprämien für die Mitarbeiter der christlichen Kliniken, die eigentlich für einen Corona-Bonus kämpfen, wie ihn Beschäftigte des kommunalen Klinikums erhalten. Bei der Sitzung fehlen wird Oberbürgermeister Mike Schubert (SPD), der sich am Dienstag im Bergmann-Klinikum wegen seiner Augenverletzung einer ambulanten Operation unterzog. „Ich hoffe, dass sich der Eingriff wie geplant positiv auf den weiteren Genesungsverlauf auswirkt und ich bald wieder meinen Amtsgeschäften nachgehen kann“, teilte Schubert, der wegen seiner Abwesenheit kritisiert worden war, mit.
  • Uni-Präsenzstelle:  Wissenschaftsministerin Manja Schüle (SPD) eröffnet um 13 Uhr in Velten (Oberhavel) die gemeinsame Präsenzstelle der Universität Potsdam und der Technischen Hochschule Brandenburg. Das Land fördert den Aufbau von Präsenzstellen der Hochschulen in den Regionalen Wachstumskernen in diesem Jahr mit 2,5 Millionen Euro. 
Am Fahrländer See gibt es Probleme mit Kitesurfern. 
Am Fahrländer See gibt es Probleme mit Kitesurfern. Foto: Ottmar Winter
  • Streit um den Fahrländer See: Der Ortsbeirat Fahrland debattiert um 19 Uhr in der Regenbogenschule über ein mögliches Verbot des Kitesurfens auf dem Fahrländer See. Warum sich Anwohner von den Freizeitsportlern gestört fühlen, können Sie hier nachlesen.

Was könnte ich heute unternehmen?

Empfehlungen heute von Steffi Pyanoe

Brasilien im Blick
Die Künstlerin Ilka Raupach aus Caputh erkundet in ihren Arbeiten behutsam das uralte, vertrackte Verhältnis zwischen Vorbild und Bild, zwischen Natur und Kunst, zwischen Mimesis und Schöpfung. Für ihre Fotos, Collagen und Skulpturen lässt sie sich inspirieren von organischen Naturformen, von Flora und Fauna. Sie vermitteln eine feine Schönheit und fordern dazu heraus, auch in größere Fragen zum Miteinander von Mensch und Natur einzutauchen. In der Ausstellung „AMANTIKIR“ beleuchtet sie Brasiliens Kultur und Natur.

Die Collage "Gefieder" der Caputher Künstlerin Ilka Raupach.
Die Collage "Gefieder" der Caputher Künstlerin Ilka Raupach.Foto: promo


Im Museumshaus Im Güldenen Arm, Hermann-Elflein-Straße 3, geöffnet Mittwoch bis Sonntag von 12 bis 18 Uhr.

„Trophäen und Raketen“
Die Mosaike am Rechenzentrum und die Bildwerke des Garnisonkirchturms haben eine Gemeinsamkeit: Beide stehen für symbolträchtige Idealvorstellungen der jeweils Auftrag gebenden Macht. Und sowohl Garnisonkirche als auch Rechenzentrum sind stark emotional belastet – und polarisieren. Die Kunsthistorikerin und ehemalige Kustodin der Skulpturensammlung der Schlösserstiftung, Saskia Hüneke (Grüne), will die Bauwerke stärker aus ihrer Entstehung heraus interpretieren. Neben der Einordnung in die Geschichte ist zudem der Blick auf das künstlerische Detail spannend. Der Vortrag „Trophäen und Raketen“ im Potsdam Museum ist eine Urania-Sonderveranstaltung.
18 Uhr im Potsdam Museum am Alten Markt 9, Karten kosten 10 Euro, ermäßigt 8 Euro, nur im Vorverkauf unter (0331) 29 17 41 oder per Mail an [email protected] 

Teure Freiheit
Ein Antrag auf „Ständige Ausreise“: Was aus heutiger Sicht beinahe harmlos und wie eine Formalität klingt, bedeutete in der DDR eine radikale und mutige Entscheidung. Es war der Versuch, das Land, in dem man eingesperrt war, auf legale Weise zu verlassen. Verlassen zu dürfen. Denn einem Antrag wurde in der Regel erst nach Jahren stattgegeben. Währenddessen musste man sich auf eine harte Zeit einstellen. Behörden,  Kollegen, Nachbarn oder Familienmitglieder wandten sich häufig ab, Studium, Karriere - vorbei. Dennoch verließen bis 1989 fast 40.0000 Menschen auf diesem Wege die DDR. Für ihr Buch „Ständige Ausreise. Schwierige Wege aus der DDR“  haben die Autoren und Herausgeber Jana Göbel und Tagesspiegel-Redakteur Matthias Meisner Geschichten dieser Menschen gesammelt.
Buchvorstellung ab 18 Uhr im Garten der Landeszentrale für politische Bildung, Heinrich-Mann-Allee 107 (Haus 17)

Musik zum Abend
„Liszt für alle“ heißt das Konzert des Orgelsommers, das der Potsdamer Nikolai-Kantor Björn O. Wiede heute an der großen Orgel der Nikolaikirche spielt.
19.30 Uhr, Nikolaikirche, Am Alten Markt. Der Eintritt kostet 10 Euro, für Schüler, Studierende, Arbeitslose und Schwerbeschädigte ist er frei

Was kann ich heute Gutes tun?

Als Student in Schulen helfen
Während der coronabedingten Schulschließungen ist vieles zu kurz gekommen, einige Schüler müssen versäumten Unterrichtsstoff nachholen, das Lernen mit digitalen Medien klappt nicht überall. In Brandenburg sollen nun Studierende Lehrer und Schüler unterstützen. Das Land hat dazu ein Programm gestartet und bis zum Ende des Jahres rund eine Million Euro bereitgestellt, wie die Ministerien für Bildung und Wissenschaft am Dienstag mitteilten. Es ermögliche Studierenden, die wegen der Coronakrise ihre Jobs verloren haben, ein zusätzliches Einkommen, biete Lehramtstudenten vertiefte Praxiserfahrungen und anderen Studierenden einen Einblick in das Arbeitsfeld Schule, erläuterte Wissenschaftsministerin Manja Schüle (SPD). „Insgesamt wird damit der Schulbetrieb unter besonderen Bedingungen gestärkt“, ergänzte Bildungsministerin Britta Ernst (SPD). Das Programm wurde von der Universität Potsdam entwickelt, die für eine Kontaktherstellung zwischen Schulen und Studierenden ein Portal eingerichtet hat, das hier zu erreichen ist.

Wetter & Verkehr

Wetter
Atmen Sie tief ein – die Ausläufer eines Tiefs über dem Nordmeer bringen von Westen her einen Schwall mäßig warmer Meeresluft zu uns. Außerdem: Viele Wolken, wenig Sonne, später Nieselregen bei immerhin 24 Grad. 

Verkehr
Statt Verkehrsbehinderungen heute mal Möglichkeiten, diese künftig zu umschiffen. In die Debatte um den befürchteten Dauerstau wegen des neuen Wohngebiets Krampnitz schaltet sich Linke-Politiker Hans-Jürgen Scharfenberg ein. Er sieht - nach einem Selbsttest - den Wasserweg als Alternative. Am Dienstag organisierte Scharfenberg eine Fahrt per Wassertaxi. Dabei habe man vom Eingang von Krampnitz bis zur Anlegestelle der Weissen Flotte 45 Minuten gebraucht, berichtete Scharfenberg danach. "Das war eine sehr reizvolle Fahrt. Und Staus gibt es auf dem Wasser nicht, es ist alles planbar." Wenn Sie Ihren Weg durch die Stadt heute mit dem Auto planen, schauen Sie am besten vorher hier nach.

Person des Tages

Carsten Wist

Buchhändler Carsten Wist.
Buchhändler Carsten Wist.Foto: Manfred Thomas

Wenn der Leser nicht zur Lesung kommt, muss die Lesung eben zum Leser kommen. Buchhändler Carsten Wist trotzt gemeinsam mit seinem Kollegen Felix Palent der Pandemie und lässt die Potsdamer trotz Krise live in den Genuss von Literatur kommen. Die Räume des Buchladens Wist in der Innenstadt, der im Juli 30-jähriges Bestehen feierte, sind zu klein, um Autoren unter Einhaltung der Corona-Regeln vorlesen zu lassen. Also bietet Wist Künstlern außer Haus eine Bühne. Sein Motto: "Wenn das Gebot der Stunde Abstand verheißt, nehmen wir unsere Füße in die Hand und gehen auf Tournee." An wechselnden Orten in der Stadt ist ab 18. September Literatur zu erleben. Der Potsdamer Autor André Kubiczek liest am 28. September im Waschhaus aus seinem soeben erschienenen Potsdam-Halle-Roman "Straße der Jugend". Haben Sie ihn inzwischen auch gelesen? Bezaubernd, oder?
 

Ich wünsche Ihnen in jedem Fall einen zauberhaften Tag und gebe Ihnen noch passende Morgenmusik mit auf den Weg:  "Magic" von Pilot. Morgen zaubert für Sie dann Jana Haase wieder einen fesselnden Newsletter. 

Ihre Marion Kaufmann
PNN-Vizechefredakteurin

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