• Potsdam HEUTE, Mittwoch, 8. Juli 2020: Potsdams Promi-Wahlkampf, Bergmann bietet Corona-Tests an und dramatisches Baumsterben in der Stadt

Potsdam HEUTE, Mittwoch, 8. Juli 2020 : Potsdams Promi-Wahlkampf, Bergmann bietet Corona-Tests an und dramatisches Baumsterben in der Stadt

Lesen Sie jetzt den neuen PNN-Newsletter "Potsdam HEUTE" mit allen wichtigen Terminen und Informationen für den Mittwoch.

PNN-Newsletter - heute von Sabine Schicketanz.
PNN-Newsletter - heute von Sabine Schicketanz.Foto: Sebastian Gabsch PNN

Guten Morgen,

beginnen wir den Tag mit einem Zitat: "Der 67-jährige Ost-Rentner im Feinripp-Unterhemd hat eher nicht darauf gewartet, dass Annalena bei ihm klingelt.“ Aber in Potsdam sei entscheidend, "was die Platte macht". Und jetzt raten Sie mal: Wer hat das der "Welt" gesagt, die sich in unserer Stadt umgeschaut hat? Anlass der bundesweiten Aufmerksamkeit ist natürlich wieder mal der Promi-Wahlkampf um den Bundestagswahlkreis mit den Kandidaten Olaf Scholz (SPD), Annalena Baerbock (Grüne), Linda Teuteberg (FDP), alle in Spitzenposten ihrer Parteien. Für die CDU tritt die Potsdamerin Saskia Ludwig an, die im Bundestag, im Landtag und im Ortsbeirat von Golm sitzt. Der politische Kampf um Potsdam - ein Seismograf fürs große Ganze. Und, überlegen Sie noch? Nun, Expertin für Ost-Rentner in Feinripp ist dieses Mal die Potsdamer SPD-Politikerin Klara Geywitz. Ihr Landtagsmandat allerdings hatte sie trotzdem an die junge Grüne Marie Schäffer verloren.

Worüber spricht Potsdam heute?

Bergmann bietet Corona-Tests an 
Das Potsdamer Bergmann-Klinikum offeriert jetzt, wonach viele bislang erfolglos suchen: Corona-Tests für alle. Allerdings auf eigene Kosten. Es ist ein Angebot für jene, die nach den Kriterien des Robert Koch-Instituts nicht auf Krankenkassen-Kosten getestet würden, weil sie weder Symptome haben, noch in direktem Kontakt zu Infizierten standen oder aus einem Risikogebiet kommen. 

Coronatest im Bergmann-Klinikum.
Coronatest im Bergmann-Klinikum.Foto: Andreas Klaer

Wer dennoch einen Test benötigt, kann sich ab sofort beim Bergmann dafür anmelden - ausschließlich online. Kostenpunkt: 135,22 Euro für einen Corona-Test, 35,02 Euro für einen Antikörper-Test. Macht das Bergmann also Corona-Geschäfte? Nun ja, ein paar Einnahmen schaden dem kommunalen Haus nicht. Mehr als acht Millionen Euro Defizit sollen in der Krise entstanden sein - auch durch den schweren Corona-Ausbruch mit zahlreichen Toten und den daher verhängten mehrwöchigen Aufnahmestopp. Im Zuge dessen hatte das Klinikum begonnen, alle Patienten und Mitarbeiter regelmäßig im eigenen Labor zu testen

Neues gibt es zur Aufklärung des Corona-Ausbruchs: Weil die Staatsanwaltschaft ermittelt, soll die vom Klinikum-Aufsichtsrat eingesetzte Untersuchungskommission nun nicht mehr nach den Verantwortlichkeiten für den Ausbruch suchen, sondern nach den strukturellen Defiziten

Die letzte Klinikum-Nachricht für heute: Colibakterien wurden im Trinkwasser in einigen Krankenhaus-Gebäuden an der Charlottenstraße festgestellt. Jetzt gibt es ein Trink-Verbot. Alle Details lesen Sie hier.

Was muss ich heute wissen?

Das Corona-Update
Landesweit wurden am Dienstag zwei neue Infektionen gezählt. Eine davon geht auf den Corona-Ausbruch in einer Kita in Neuruppin (Ostprignitz-Ruppin) zurück. Dort sind mittlerweile zwei Kinder - das jüngste zwei Jahre alt - und fünf Erwachsene infiziert. Am gestrigen Dienstag hat Brandenburg die Schwelle von 3500 bestätigten Corona-Infektionen überschritten - es waren genau 3501. 

Großveranstaltungen mit mehr als 1000 Teilnehmenden bleiben im Land bis Ende Oktober 2020 verboten. Darauf hat sich das Brandenburger Kabinett am Dienstag verständigt. Die Verlängerung des Verbots von Volksfesten, Konzerten oder Sportevents sei erforderlich, da bei derartigen Veranstaltungen "Menschen aus verschiedenen Regionen auf engem Raum" zusammen kämen. Diese Intensität der Kontakte erhöhe die Gefahr einer Übertragung des Coronavirus erheblich. Zudem sei die Rückverfolgung von Kontaktpersonen extrem schwierig. In Potsdam und auch in Potsdam-Mittelmark wurden am Dienstag keine Neuinfektionen gemeldet. 

Über die aktuellen Entwicklungen in der Coronakrise in Potsdam und Brandenburg informieren wir Sie in unserem Newsblog.

Kosmos und Kirchturm
Diese Nachricht sorgt für Genugtuung bei den einen und für Frust bei den anderen: Es gibt einen möglichen Retter für das markante Mosaik am Rechenzentrum in der Breite Straße. Die Wüstenrot-Stiftung überlegt, ob sie die Restaurierung des Werks "Der Mensch bezwingt den Kosmos" von Fritz Eisel bezahlt. Geschäftsführer Philip Kurz war am Dienstag bereits vor Ort und traf sich mit Oberbürgermeister Mike Schubert (SPD). Kurz begeisterten die Gegensätze: "Die Gleichzeitigkeit des Rechenzentrums und des Neubaus des Garnisonkirchenturms – wo kann man einen unserer gesellschaftlichen Grundkonflikte deutlicher sehen?" Klar ist für den Stiftungschef aber: Geld gibt es nur, wenn das Mosaik an Ort und Stelle bleibt. Und mit ihm natürlich das Rechenzentrum ... Alles zu diesem neuen Bedingungsgefüge für Potsdams umstrittensten Wiederaufbau hat PNN-Autor Marco Zschiek für Sie aufgeschrieben.

"Der Mensch bezwingt den Kosmos": Mosaik von Fritz Eisel am Rechenzentrum in der Potsdamer Innenstadt.
"Der Mensch bezwingt den Kosmos": Mosaik von Fritz Eisel am Rechenzentrum in der Potsdamer Innenstadt.Foto: Ottmar Winter PNN

Neuer Top-Verdiener am BER
Wegen der Coronakrise hat die Flughafengesellschaft - sie gehört Brandenburg, Berlin und dem Bund - einen Einstellungsstopp verhängt. Für Top-Manager gilt der allerdings nicht. Wenn der Aufsichtsrat am Freitag wenige Monate vor der BER-Eröffnung am 31. Oktober 2020 tagt, wird ein neuer Technikchef bestellt. Der 48-jährige Christoph Schäfer, bislang Bereichsleiter bei der Strabag, soll sich für ein Jahressalär von 230.000 Euro vor allem um die geplanten Erweiterungen des Airports der Hauptstadtregion kümmern. Und Brandenburgs Kenia-Regierung will mit dem altgedienten Berliner Ex-Staatssekretär Henner Bunde (CDU) erstmals einen Nicht-Brandenburger in den Aufsichtsrat schicken. Alle Hintergründe hat BER-Experte Thorsten Metzner exklusiv recherchiert.

Potsdam gedenkt doch
Kulturbanausen und die Kulturverwaltung wollen ihn zwar bislang nicht - doch das Stadtparlament sieht das anders: Deshalb wird Potsdam doch einen Gedenkort für die Bücherverbrennung der Nationalsozialisten am 22. Mai 1933 auf dem Bassinplatz bekommen, wie ihn Stadtverordneten-Vorsitzender Pete Heuer vorgeschlagen hatte. Alle Fraktionen außer der AfD beauftragen Oberbürgermeister Mike Schubert (SPD), bis November dem Kulturausschuss einen "Verfahrensvorschlag" dafür vorzulegen. Spätestens am 90. Jahrestag im Jahr 2023 soll der Gedenkort eingeweiht werden. Doch bis dahin muss Potsdam nicht warten. PNN-Leserin Heike Roth hat eine Idee, die die Stadt sofort umsetzen sollte: "Ich fänd ein Gedenkregal in der Stadtbibliothek gut, das den Büchern der verbrannten Autor*innen vorbehalten ist. Natürlich zum Ausleihen", schreibt sie auf unserer Facebook-Seite. Bibliothekschefin Marion Mattekat, bitte übernehmen Sie!

Rad-Nadelöhr wird entschärft
Wer etwas über Potsdams Radverkehrskonzept wissen will, müsse nur einmal die Behlertstraße entlang radeln, dann sei alles klar - so habe ich es vor einiger Zeit hier geschrieben. Nun, genau dieses gefährliche Nadelöhr soll jetzt entschärft werden. Radfahrer sollen dort künftig mehr Platz haben. Das fordert die CDU-Fraktion. Und siehe da: Die Stadtverwaltung ist sogar schon dabei, dies zu erfüllen. Schließlich soll die Behlertstraße ab November ohnehin umgebaut werden. Dabei gibt es dann einen breiteren Schutzstreifen und mehr Bäume. Alle Details lesen Sie hier

Radweg auf der Behlertstraße. 
Radweg auf der Behlertstraße. Foto: Johanna Bergmann (Archiv)

Und wenn Sie eine Meinung zum Radverkehr in Potsdam haben, sind Sie bei uns auch richtig: Hier geht's zur PNN-Umfrage.

Was muss ich heute lesen?

Potsdams Bäume in Gefahr 

Wassersäcke an Bäumen in der Heinrich-Mann-Allee.
Wassersäcke an Bäumen in der Heinrich-Mann-Allee.Foto: Ottmar Winter


In den Potsdamer Welterbeparks sind wegen der anhaltenden Dürre bereits 800 bis 1000 Altbäume abgestorben. Allein auf dem Ruinenberg sind ein Drittel der Bäume schwer geschädigt oder tot. Dass es derzeit auskömmlich regnet und der Sommer bislang nicht ganz so heiß scheint, lindert die Not nicht. Das gilt auch für Potsdams Straßenbäume. Die Stadt arbeitet deshalb an einem Bewässerungskonzept - und testet es auch schon mal. Die dramatischen Dürre-Auswirkungen und ihre Hintergründe hat PNN-Redakteur Peer Straube für Sie recherchiert.

Welche Termine sind heute wichtig?

  • Acht Spuren einweihen: Freie Fahrt haben Autofahrer auf der A10 bei Michendorf schon länger, heute um 14.30 Uhr wird der auf acht Spuren ausgebaute meistbefahrene Abschnitt des Berliner Rings mit Polit-Prominenz offiziell eröffnet. Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) und Landesminister Guido Beermann (CDU) schauen sich dafür auf der neuen Autobahn um. Ihr Treffpunkt: Raststätte Michendorf. Hier schon mal ein paar Zahlen für die beiden Herren: Ausbaustrecke 8,2 Kilometer, Kosten knapp 151 Millionen Euro, Baubeginn 2016, derzeit etwa 90.000 Fahrzeuge in 24 Stunden, 2025 dann 117.000 bis 126.000. Zumindest hier sieht es also nicht nach Verkehrswende aus. Passt irgendwie zu Scheuer und seinem Fahrtverbots-Trick
  • Flagge zeigen: In Potsdam hisst heute um 14 Uhr Oberbürgermeister Mike Schubert (SPD) die Flagge der Mayors for Peace - sozusagen der Friedensbewegung der Bürgermeister dieser Welt, bei der 7909 Städte Mitglied sind. Die Flagge symbolisiert den Einsatz des Netzwerkes für eine friedliche Welt ohne Atomwaffen.
  • Geschenke machen: Die Grünen-Bundeschefin und Potsdamer Bundestagsabgeordnete Annalena Baerbock übergibt heute um 12.30 Uhr in den Bahnhofspassagen 20 Schulranzen an das Büro Kinder(ar)mut der AWO. Die Hälfte der Kosten trägt sie selbst, die andere Hälfte der Hersteller - laut Baerbock der einzige, der seine Ranzen komplett in Deutschland fertigt. Die Geschenke gehen an Familien, deren Kinder nach den Sommerferien eingeschult werden und die sich einen Ranzen kaum leisten können. Wer auch helfen will: Hier finden Sie das Büro Kinder(ar)mut.
  • Beeren ernten: Die Saison für Kulturheidelbeeren in Brandenburg startet heute offiziell. Eröffnet wird sie um 10.30 Uhr auf dem Spargel- und Erlebnishof von Buschmann & Winkelmann in Klaistow. Im Land werden die Vitamin-Beeren derzeit auf 387 Hektar angebaut - sie sind damit die "dominierende Strauchobstart", wie es fachlich korrekt heißt. 
Die Heidelbeer-Ernte beginnt.
Die Heidelbeer-Ernte beginnt.Foto: Mohssen Assanimoghaddam/dpa

  • Durchschnittlich wurden vergangenes Jahr pro Hektar 3,9 Tonnen der "blauen Früchtchen" geerntet. 2020 könnten es insgesamt noch mehr sein, denn die Obstbauern und Landwirte haben 17 Prozent mehr Anbaufläche geschaffen. Heidelbeerboom nennt sich das wohl.
  • Kultur gucken: Brandenburgs Forschungs- und Kulturministerin Manja Schüle (SPD) ist heute auf Besuchstour in Potsdam. Um 10 Uhr wird sie im Alfred-Wegener-Institut, dem Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung, erwartet. Spektakulär: Der Potsdamer Polarforscher Markus Rex leitet die große Arktis-Expedition mit der "Polarstern". Zwischen 12.30 und 16 Uhr besucht Schüle dann im Schnelldurchlauf die Sperlgalerie, das Kunsthaus Sans Titre, das Museum Fluxus und den Kunstraum. Dabei wird es sicher um auch Kultur in der Coronakrise gehen.

Was könnte ich heute unternehmen?

Empfehlungen heute von Steffi Pyanoe.

Große Künstlerin

Am 8. Juli 1867 wurde Käthe Kollwitz geboren. Die Malerin, Grafikerin und Bildhauerin gehört zu den bekanntesten deutschen Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts. Ihre realistisch dargestellten Zeichnungen und Plastiken berühren unmittelbar, auch aufgrund ihres teils erschreckenden Realismus. Kollwitz äußerte sich mit ihrer Kunst zur sozialen Frage sowie politisch, sie gestaltete Plakate zu Frauenthemen und Anti-Kriegs-Propaganda und verarbeitete darin immer wieder eigene schmerzliche Lebenserfahrungen wie den Tod ihres Sohnes im Ersten Weltkrieg. 

Mutter mit zwei Kindern, Skulptur von Käthe Kollwitz.
Mutter mit zwei Kindern, Skulptur von Käthe Kollwitz.Foto: Doris SpiekermannKllaas

In Berlin und Köln gibt es jeweils ein Käthe-Kollwitz-Museum. Wenn Sie nicht so weit fahren möchten, finden Sie im Kunstsalon Chiericati, direkt neben dem Museum Barberini, eine kleine aber feine Auswahl von Drucken und Zeichnungen. Gudrun und Martin Fritsch, zwei der vier Inhaber, leiteten früher das Berliner Kollwitz-Museum, daher ihre Verbundenheit mit der großen Künstlerin. Vor allem findet man im Salon Malerei aus dem 19. und 20. Jahrhundert und aktuell eine Sonderausstellung mit vorwiegend abstrakten Werken des Berliner Malers Max Kaus. Kollwitz starb am 22. April 1945, wenige Tage vor Kriegsende.
Im Kunstsalon Chiericati, Humboldtstraße 4, geöffnet ist Montag und Mittwoch bis Samstag von 11 bis 19 Uhr.

Süße Ernte
Die Sommersonne hat alles reifen lassen – jetzt muss nur noch geerntet werden, damit es nicht so dramatisch wird wie bei Frau Holle: „Ach, schüttel mich, schüttel mich, wir Äpfel sind alle miteinander reif“, rief das Bäumchen in seiner Not. In Neumanns Erntegarten gibt es zwar noch keine Äpfel, aber Stachel- und Johannisbeeren, und vor allem Süß- und Sauerkirschen. Außerdem noch ein Restchen Erdbeeren auf dem Feld – dafür müssen Sie aber schnell sein. Und so funktioniert es: Jeder Pflücker zahlt zwei Euro Eintritt, die mit dem Preis für das Obst verrechnet werden. Länger bleiben und mehr pflücken lohnt sich also. Vor Ort kann man sich einen praktischen Pflückeimer, der wegen Corona extra mit einem Tütchen ausgelegt ist, ausleihen oder sein eigenes Körbchen kaufen. Oder man bringt gleich eigene Behälter mit.
Am Heineberg 2, geöffnet ist von 10 bis 18 Uhr.

Was kann ich heute Gutes tun?

Kluge Köpfe sponsern

Studentinnen an der Universität Potsdam.
Studentinnen an der Universität Potsdam.Symbolfoto Thomas Roese/Universität Potsdam

Heute sind hier jene gefragt, die ein wenig mehr im Portemonaie oder der Unternehmens- und Stiftungskasse haben - der Coronakrise zum Trotz. Die Uni Potsdam sucht Förderer für das Potsdamer Universitätsstipendium. Darüber bekommen besonders begabte und engagierte Studierende 300 Euro Zuschuss monatlich für mindestens ein Jahr. Das soll ihnen Bestleistungen ermöglichen und Freiräume für Ideen schaffen. Das Finanzkonstrukt: 150 Euro monatlich zahlt das Bundeswissenschaftsministerium, die andere Hälfte übernehmen die Förderer. Es gibt auch zwei neue Projekte für die Stipendiaten: „Smart Rooms“ und „Denkfabriken“. Dort setzen sich Studierende verschiedener Fächer zum Beispiel mit Fragen der Mobilität, Klimaanpassung, Gesundheit oder Demokratie auseinander, begleitet von Potsdamer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern. Aber auch ehrenamtliches soziales Engagement Studierender wird unterstützt. 60 Stipendien konnten im Studienjahr 2019/2020 vergeben werden. Sorgen Sie dafür, dass es mehr werden! Hier sehen Sie die bisherigen Förderer - und hier gibt es alle Infos für die künftigen. 

Wetter & Verkehr

Wetter
Morgens ist es bei maximal 19 Grad noch häufig stark bewölkt und zeitweise kann es auch regnen. Im Tagesverlauf zeigt sich ab und zu auch die Sonne zwischen den Wolken. Die Aussichten: unverändert.

Verkehr

Am Leipziger Dreieck ist gestern die neue Bauphase eingerichtet worden - Ampelabschaltung inklusive. Jetzt sieht das Ganze so aus: Stadteinwärts stehen in der Heinrich-Mann-Allee wieder drei Fahrspuren zur Verfügung. Nicht möglich ist das Rechtsabbiegen in die Friedrich-Engels-Straße aus der südlichen Heinrich-Mann-Allee. In der Friedrich-Engels-Straße ist jeweils nur eine Fahrspur je Richtung frei, in der Leipziger Straße dafür wieder alle. 
Einen Abwasserrohrbruch samt Fahrbahnabsenkung meldeten die Stadtwerke am Dienstagabend aus der Große Weinmeisterstraße ab Höhe Neuer Garten. Die Straße ist gesperrt, die Buslinie 603 verkehrt ab sofort in Richtung Platz der Einheit über Große Weinmeisterstraße, Beyerstraße und Puschkinallee. Die Haltestelle Birkenstraße/Alleestaße kann nicht bedient werden. Alle Verkehrseinschränkungen der Woche finden Sie hier zusammengefasst.

Person des Tages

André Kaczmarczyk

André Kaczmarczyk.
André Kaczmarczyk.Foto: Neanne Degraa/rbb/dpa

Dieser Mann ist Brandenburgs neuer TV-Kommissar: Ab 2021 wird André Kaczmarczyk im rbb-"Polizeiruf 110" auf Mörderjagd gehen. Damit ist er der Nachfolger von Maria Simon. Der gebürtige Thüringer aus Suhl, geboren 1986, hat jede Menge Theater gespielt - in Rostock, am Maxim Gorki und der Schaubühne in Berlin und später als Ensemblemitglied am Düsseldorfer Schauspielhaus. Im Fernsehen liefen mit ihm Filme wie "Die Chefin – Glück", "37 Days" und "Allerleirauh". 2018 wirkte er im Film „Lindenberg! Mach dein Ding!“ mit, zuvor stand er für mehrere Kurzfilme vor der Kamera. Dafür, dass er bald im ARD-Krimi in der Primetime zu sehen sein wird, ist André Kaczmarczyk also eher unbekannt. Und es scheint, als wäre er selbst ziemlich baff über seinen neuen Job. "Es war eine absolute Überraschung im besten Sinne, dass ich für die Rolle ausgewählt wurde und nun blicke ich neugierig und gespannt auf diese neue Herausforderung", lässt der Schauspieler sich vom rbb zitieren. Und weiter: "Ich bin sehr dankbar für das Vertrauen und das Interesse an meiner Person." Nun, wir bleiben interessiert und schalten dann mal ein.


Nur gute Überraschungen wünsche ich Ihnen an diesem Mittwoch - morgen früh begrüßt Sie hier Peer Straube. 

Ihre Sabine Schicketanz
PNN-Chefredakteurin

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