• Potsdam HEUTE, Mittwoch, 2. September 2020: Erntezeit, Zombie-Ideen und Potsdams "Mona Lisa"

Potsdam HEUTE, Mittwoch, 2. September 2020 : Erntezeit, Zombie-Ideen und Potsdams "Mona Lisa"

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Der PNN-Newsletter  - heute von Peer Straube.
Der PNN-Newsletter  - heute von Peer Straube.Foto: Andreas Klaer

Guten Morgen,

den wir heute durchweg und buchstäblich ganz natürlich beginnen wollen. Die Protagonisten unseres morgendlichen Streifzugs durch die Mark: ein Vogel, Äpfel und Pilze. Mit Ersterem ist aber kein Federvieh gemeint, sondern Axel Vogel, Brandenburgs grüner Umwelt- und Agrarminister. Der gibt nämlich heute in Altlandsberg den Startschuss zur märkischen Apfelernte. Und der Apfel ist mit einer Anbaufläche von mehr als 900 Hektar die bestimmende Obstsorte in Brandenburg. Mehr als 21.000 Tonnen des Lieblingsobstes der Deutschen können laut Prognose in diesem Jahr gepflückt werden, womit die Ernte etwas besser ausfällt als 2019. Die häufigsten Sorten sind übrigens Jonagold, Idared und Pinova. Vogel bewirbt die heimischen Früchte laut Pressemitteilung so: "Äpfel aus Brandenburg sind frisch, ausgereift und haben nur eine kurze, nachzuverfolgende Lieferkette vom Feld zum Verbraucher." Na, Appetit bekommen? Oder ist Ihnen mehr nach bodenständigeren Lebensmitteln? Dann gehen Sie doch am besten am Wochenende mal in die PilzeHier erfahren Sie, wie die Lage ist und wie die Saison ausfallen könnte. In und um Potsdam soll man jetzt reichlich Pfifferlinge finden können. Wenn das kein Anreiz ist, sich auf die Socken zu machen! Anreize gibt es jetzt auch von mir, nämlich welche zum Lesen. Auf geht's!

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Worüber spricht Potsdam heute?

Im Stadtkanal werden rote, gelbe und schwarze Stoffbahnen gespannt. 
Im Stadtkanal werden rote, gelbe und schwarze Stoffbahnen gespannt. Foto: Soeren Stache/dpa

Ähren, Blut und Ideen aus der Zombie-Kiste 
Keinen Pfifferling wert war vielen Potsdamern das schwarz-rot-goldene Einheitsherz im Stadtkanal in der Yorckstraße. Es schlug nicht nur einfach nicht ein bei den Menschen, es schlug gar nicht. Gestern lieferten die Bauarbeiter im Kanalbett (die dafür wohlgemerkt nichts können) den nächsten Grund zum Lästern über die Einheits-Expo, mit der man das 30-jährige Jubiläum der Deutschen Einheit feiern will. Es wurden nämlich schwarz-rot-goldene Bänder im Kanalbett versenkt, die auf einen Kreis in der Mitte zulaufen. Da komme wohl das DDR-Emblem mit Hammer und Zirkel im Ährenkranz hinein, vermutete eine Kollegin ketzerisch. Andere wiederum fühlten sich beim Anblick der roten Stoffbahnen an Blut erinnert. Hoffen wir nur, dass das Endergebnis besser wird und die Einheits-Expo nicht als Farce in Erinnerung bleibt. Apropos: Zu besonderen Einheits-Jubiläen feiern ja gern totgeglaubte Vorschläge aus der Zombie-Kiste der Potsdamer Dauerbrenner-Absurditäten fröhliche Urständ. So kommt Potsdams CDU mal wieder mit dem Plan ums Eck, den Platz der Einheit in Platz der Deutschen Einheit umzubenennen. Sie ahnen vielleicht anhand meiner Formulierung schon, was ich davon halte. Henri Kramer hat es hier etwas zurückhaltender kommentiert

Was muss ich für heute wissen?

Das Corona-Update
Fünf neue Corona-Infektionen sind zwischen Montag- und Dienstagmorgen in Brandenburg registriert worden. Damit steigt die Zahl der Fälle seit dem Beginn der Pandemie auf 3911. Jeweils ein neuer Fall wurde in den Landkreisen Havelland und Uckermark sowie in Frankfurt (Oder) registriert. Zwei neue Fälle meldete Potsdam. Dort kamen am Dienstag aber zwei weitere Neuinfektionen hinzu, die in die landesweite Statistik noch nicht eingeflossen sind. Die Gesamtzahl der Infizierten seit März stieg auf 702. Insgesamt 91 Menschen befinden sich in häuslicher Quarantäne

Entspannt bleibt die Lage im Landkreis Potsdam-Mittelmark, wo keine Neuinfektionen verzeichnet wurden. Aktuell befinden sich 28 Menschen in Quarantäne – 22 weniger als noch am Vortag. Wodurch dieser kräftige Rückgang zustande kommt, konnte die Kreisverwaltung auf Anfrage nicht beantworten.

Über die aktuellen Entwicklungen in der Coronakrise in Potsdam und Brandenburg informieren wir Sie in unserem Newsblog.

Bußgelder, aber auch Lockerungen
Ab Samstag wird's auch in Brandenburg teuer für Maskenverweigerer: 50 Euro muss berappen, wer vorsätzlich durch Geschäfte schlendert oder in Nahverkehrsmitteln unterwegs ist, ohne einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Im Wiederholungsfall werden 250 Euro fällig. Und wer Privatfeiern mit mehr als 75 Personen abhält, muss sogar mit bis zu 1000 Euro Bußgeld rechnen. Das hat Brandenburgs rot-grün-schwarze Landesregierung beschlossen. Aber die Corona-Regeln werden nicht nur verschärft, auch neue Lockerungen sind enthalten, zum Beispiel für Sportler oder Sexarbeiter. Welche das sind und was sich am Samstag noch alles verändert, lesen Sie hier.

"Schule am Schloss" kommt später
Sie sollte eigentlich in drei Jahren am neuen Standort eröffnen, die an der Pappelallee geplante sechszügige "Schule am Schloss". Immerhin residiert sie ja bereits seit dem letzten Jahr in Containern an der Esplanade im Bornstedter Feld. Und das wird sie nun noch eine Weile länger als geplant tun müssen. Denn vor 2026 wird der neue Komplex für 900 Schüler wohl nicht fertig, wie gestern Abend im Bildungsausschuss bekannt gegeben wurde. Hier lesen Sie alles zu den Gründen und zum neuen Zeitplan.

Nachfrage trotz Corona
Immer wieder liest oder hört man von den wirtschaftlichen Einbrüchen im Zuge der Coronakrise. Erstaunlicherweise scheint das auf die Nachfrage nach Büro- und Gewerbeflächen in Potsdam nicht zuzutreffen, wie eine aktuelle Erhebung im Auftrag der Industrie- und Handelskammer (IHK) ergab. Dennoch hat Corona die Karten in der Branche neu gemischt. Das gilt auch für die Anbieter von Coworking-Plätzen. Die Ergebnisse von Sandra Calvez' Recherche lesen Sie hier.

Alles neu in der Bibliothek
400 Quadratmeter misst sie nur, die Stadtteilbibliothek Am Stern. Die Einrichtung am Johannes-Kepler-Platz ist im Kiez äußerst beliebt. Jetzt soll sie innen völlig neu gestaltet werden - und zwar nach den Wünschen und Bedürfnissen der Anwohner. Wenn alles gut läuft, wirkt sich das auch positiv auf das Umfeld aus. Carsten Holm hat die Einzelheiten des Gemeinschaftsprojekts von Bibliothek und Sanierungsträger Stadtkontor hier aufgeschrieben

Was soll ich heute lesen?

Ortud Westheider vor Monets "Getreideschober" von 1890
Ortud Westheider vor Monets "Getreideschober" von 1890Foto: Sebastian Rost

Die "Mona Lisa" des Barberini 

Der Countdown läuft, der Vorverkauf auch: Ab Samstag kann Hasso Plattners beeindruckende Impressionistensammlung dauerhaft im Museum Barberini bestaunt werden. Verständlich, dass Barberini-Direktorin Ortrud Westheider im Moment gar nicht weiß wohin mit ihren ganzen Endorphinen. Glänzte ihr Haus bislang vor allem durch grandiose Wechselausstellungen, wird es nun selbst zur Heimstatt einer Sammlung, die die Kunstwelt auf Potsdam schauen lässt. In einem großen Interview hat sie Lena Schneider erzählt, was die neue Schau für den Platz des Barberini unter den Museen der Welt bedeutet, wie sich die Arbeit dort verändert und welches Bild künftig die "Mona Lisa" von Potsdam sein wird.

Welche Termine sind heute wichtig?

  • Geschichte auf dem Stuhl: Kennen Sie den Ghost Chair? Ich musste auch nachschlagen. Also, der Ghost Chair ist, ganz salopp gesagt, ein durchsichtiger Plastestuhl, für meinen Geschmack ziemlich hässlich. Aber das Sitzmöbel, bestehend aus transparentem Polykarbonat, gilt als Designklassiker. Wohl genau um diesen Stilbruch geht es der Schlösserstiftung, die ja bekanntlich für das preußische Welterbe zuständig ist. Sie nutzt den modernen Stuhl nämlich ab sofort, um an besonderen Orten auf historische Ereignisse hinzuweisen, die bislang in den Dauerausstellungen nicht thematisiert wurden. Wie das funktioniert, erklärt heute um 11 Uhr Stiftungs-Generaldirektor Christoph Martin Vogtherr im Ehrenhof des Neuen Palais' bei der Vorstellung des Projekts "Schauplätze der Geschichte". 
Das Neue Palais ist einer der "Schauplätze der Geschichte".
Das Neue Palais ist einer der "Schauplätze der Geschichte".Foto: Sebastian Gabsch
  • Es fährt kein Zug: Vor 26 Jahren wurde sie stillgelegt, die Bahnstrecke zwischen Beeskow und Bad Saarow. Der Linken-Landtagsabgeordnete Christian Görke möchte das ändern und trifft sich daher heute um 13 Uhr am Bahnhof Bad Saarow Klinikum mit Vertretern der betroffenen Kommunen, um Chancen für eine Wiederinbetriebnahme auszuloten. Ein Schelm, wer sich jetzt fragt, warum Görke diesen Besuch nicht schon zu seiner Zeit als Brandenburgs Finanzminister gemacht hat. Anyway. Aber weil wir gerade in Bad Saarow sind: Stillgelegt ist dort auch derzeit das Fünf-Sterne-Resort Arosa am Scharmützelsee - inklusive des Faldo Course, der als einer der besten Golfplätze Deutschlands gilt. Warum das so ist, obwohl Golfen gerade Hochkonjunktur hat, erfahren Sie hier.  
  • Freie Fahrt durch Stahnsdorf: Zwei Jahre lang wurde an Stahnsdorfs wichtigster Straße, der Potsdamer Allee, gebaut. Jetzt ist die Ortsdurchfahrt fertig saniert. Heute um 13 Uhr soll die Kreisstraße 6960, so der amtliche Name, von Stahnsdorfs Bürgermeister Bernd Albers offiziell für den Verkehr freigegeben werden.
  • Teltow blüht was: Es ist gerade mal drei Monate her, da setzte Teltow zum Kahlschlag an und senste eine Blühwiese am Zehnrutengraben einfach ab - und das, obwohl die Stadt grüner werden und Blühwiesen eigentlich neu anlegen will. Nun, heute ist es tatsächlich soweit: Um 15.30 Uhr beginnt die "offizielle Markierung und Kennzeichnung der städtischen Blühwiesen", wie es in der Einladung heißt. Wo? In der Mahlower Straße zwischen Liselotte-Hermann-Straße, S-Bahnhof und Gustl-Sandtner-Straße gegenüber vom Rewe-Markt.
  • Feier am Deserteursdenkmal: Seit 30 Jahren steht es jetzt am Platz der Einheit, das Denkmal für den unbekannten Deserteur des Künstlers Mehmet Aksoy. Seinerzeit in ganz Deutschland ein Novum. Und auch in Potsdam gab es immer mal wieder Streit um das Denkmal. Weniger inhaltlichen, als denkmalpflegerischen allerdings. Man erinnere sich nur an den Konflikt um die Einhausung des Denkmals. Heute um 18 Uhr will der Verein zur Förderung antimilitaristischer Traditionen in Potsdam das Jubiläum mit Zeitzeugengesprächen, historischen Tonaufnahmen und Musik feiern. 
  • Haushaltsdebatte: Potsdams Finanzlage in der Coronakrise und der Nachtragshaushalt sind Themen, die heute um 18 Uhr im Finanzausschuss der Potsdamer Stadtverordnetenversammlung diskutiert werden. Die größtenteils öffentliche Sitzung beginnt um 18 Uhr im Plenarsaal des Stadthauses in der Friedrich-Ebert-Straße.

Was könnte ich heute unternehmen?

Empfehlungen heute von Steffi Pyanoe

Organist Moritz Schott spielt Werke von Bach und Liszt.
Organist Moritz Schott spielt Werke von Bach und Liszt.Foto: PROMO

Orgelsommer mit Stoppuhr
Als Franz Liszt seine Fantasie und Fuge über den Choral "Ad nos, ad salutarem nostram", die er 1850 komponierte, fünf Jahre später zur Einweihung der Orgel im Dom zu Merseburg spielte, dauerte das Stück laut historischen Aufzeichnungen 45 Minuten. Heute brauchen Organisten dafür etwa eine halbe Stunde - die Aufführungspraxis hat sich also komplett verändert. Deshalb wird das Werk von Liszt heute immer wieder zur Forschung über historische Aufführungspraktiken, -ästhethik und vor allem Spieltempi herangezogen. Im Konzert des Hamburger Kantors, Organisten und Solisten Moritz Schott, der innerhalb des Orgelsommers in Potsdam aufritt und Werke von Bach und Liszt spielt, können Sie selbst die Zeit dieses Stücks messen - oder einfach zuhören und genießen, es ist nämlich vor allem ein wunderbares Orgelwerk des 19. Jahrhunderts.
19.30 Uhr in der Nikolaikirche, der Eintritt an der Abendkasse kostet 10 Euro, für Schüler, Studenten und Ermäßigungsberechtigte ist er frei.

Ran an die Stöcke
Ab heute wird im Waschhaus wieder kollektiv getrommelt. Im Drum-Klub müssen die Besucher für ihr Geld etwas tun und sich ordentlich die Seele aus dem Leib klöppeln. Anleitung gibt‘s von den Profis auf der Bühne, während Sie unten im Saal an sogenannten Trommeltischen stehen, auf denen allerlei Schlagwerk angebracht ist. Immer vier Personen bedienen ein Schlachtfeld. Der Drum-Klub ist das perfekte Familien-, Paar- oder Eltern-Kind-Event, bei dem Sie sich zusammen austoben können. Vorkenntnisse sind nicht nötig, aber beeindrucken natürlich die Tischnachbarn. Der Plan: Am Ende verschmelzen Künstler und Teilnehmer in einer gewaltigen Electro-Drum-Performance.
20.30 Uhr im Waschhaus, Schiffbauergasse, Einlass ab 19.30 Uhr. Kartenverkauf coronabedingt nur an Paare und Vierer-Haushalte, zwei Karten kosten 28,50 Euro, ein Vierer-Gruppenticket 45 Euro. Hier geht's zur Reservierung.

Was kann ich heute Gutes tun?

Foto: Soeren Stache/dpa

Spenden für den Tafel-Container
Mehr als 700 Tonnen Lebensmittel verteilt die Potsdamer Tafel jährlich an Bedürftige, rund 1200 Kunden kommen pro Woche in die Ausgabestelle in der Drewitzer Straße. Das alles zu organisieren, ist ein logistischer Kraftakt, den die Tafel-Leitung von einem kleinen Büro aus stemmt. Nur liegt dieses Büro in der Geschwister-Scholl-Straße und damit rund fünf Kilometer vom Zentrum des Geschehens entfernt. Das möchte die Tafel ändern und dafür einen Bürocontainer am Ausgabestandort in der Drewitzer Straße aufstellen. Um das zu erreichen, startet die Tafel heute um 11 Uhr ganz offiziell ein Crowdfunding-Projekt über die Stadtwerke-Plattform "Potsdam Crowd". Die Genehmigung für die Aufstellung liegt bereits vor, der Container wartet auch, muss aber noch bezahlt werden. 3500 Euro werden noch benötigt. Übrigens: Die Aktion läuft bereits. Wenn Sie spenden möchten - hier geht's direkt zur Spendenplattform.

Wetter & Verkehr

Wetter
Drei Wochen sind es noch hin bis zum kalendarischen Herbstanfang, aber schon jetzt fängt es an, ungemütlich zu werden. Maximal 16 Grad warm soll es heute werden, dazu gibt es am Nachmittag ordentlich Regen. Den Schirm lassen Sie auch besser gleich in der Tasche, denn auch in den nächsten Tagen öffnen sich immer wieder die Himmelsschleusen. In der Nacht wird es mit 12 Grad schon ziemlich frisch.  

Verkehr
Hier gibt es heute nichts zu vermelden, was Sie als fleißiger Newsletter-Leser nicht bereits kennen. Ach ja, doch: Eine klitzekleine gute Nachricht gibt es für Autofahrer in Babelsberg. Die Sperrung der Schulstraße ist ab heute aufgehoben.

Person des Tages

Jörn-Michael Westphal

Jörn-Michael Westphal
Jörn-Michael WestphalFoto: Manfred Thomas


Er ist schon so lange Geschäftsführer der Pro Potsdam, dass man sich an eine Zeit ohne ihn an der Spitze der kommunalen Bauholding kaum noch erinnern kann. Dabei ist Jörn-Michael Westphal erst 52 Jahre alt. Jetzt feiert der gebürtige Neustrelitzer ein ganz besonderes Jubiläum: Seit 20 Jahren gehört er dem Unternehmensverbund an. Anfang September 2000 wurde er Kaufmännischer Leiter beim Pro-Potsdam-Vorläufer Gewoba, drei Jahre später bereits Unternehmenschef an der Seite von Horst Müller-Zinsius. Dass Westphal seinen 50. Geburtstag vor zwei Jahren in der Stadtteilschule Drewitz feierte, kam nicht von ungefähr. Dem studierten Betriebswirt, der früher unter anderem bei der Wohnungsbaugesellschaft Prenzlauer Berg arbeitete, war die Entwicklung der Plattenbaugebiete, also jener Kieze, in denen nicht die reichsten Potsdamer leben, stets eine Herzensangelegenheit. Das gilt auch für das Thema Nachhaltigkeit: Den Umbau von Drewitz zur eines Tages klimaneutralen Gartenstadt trieb und treibt Westphal maßgeblich voran. Auch im Rathaus wird das gewürdigt: "Sein Einsatz für viele Themen in der Stadtgesellschaft, das Miteinander in den Quartieren, für Toleranz, für soziale Projekte in der ganzen Stadt und für klimafreundliche Stadtentwicklung zeigen, wie vielfältig das Engagement von Jörn-Michael Westphal ist", sagte Potsdams Bürgermeister Burkhard Exner (SPD) anlässlich des Jubiläums.


So, das war's für heute, ich sage tschüss! Bleiben Sie gesund und essen Sie einen Apfel. Am besten einen aus Brandenburg.

Ihr Peer Straube
PNN-Redakteur

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