• Potsdam HEUTE, Freitag, 7. Januar 2022: Keine Fehler in der Matrix

Potsdam HEUTE, Freitag, 7. Januar 2022 : Keine Fehler in der Matrix

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Der PNN-Newsletter - heute von Jana Haase.
Der PNN-Newsletter - heute von Jana Haase.Grafik: TSP

Guten Morgen,

eine Ente, die im Kinderwagen spazieren gefahren wird. Eine CDU-Landtagsabgeordnete, die das neue Jahr als (Lego)-Titanic-Kapitänin startet. Die erste Winterlings-Blüte auf der Freundschaftsinsel. Nein, das sind alles keine Fehler in der Matrix, sondern nur Potsdam im Januar 2022. Ich hoffe, Sie sind gut reingekommen, liebe Leserinnen und Leser – und wünsche uns allen ein frohes Neues Jahr! Was diesmal an wichtigen Ereignissen und Jubiläen für die Stadt bevorsteht, lesen Sie hier im Überblick. Und wie es dann am Ende alles gewesen sein könnte, hat PNN-Kolumnistin Steffi Pyanoe in ihrem fiktiven Jahresrückblick schonmal vorgefühlt – da geht es rund im Impfzentrum im Riesenrad, die Queen ärgert sich über ihren verschwundenen Garnisonkirchen-Stein und die Biosphäre wird zur Tierauffangstation. Hier finden Sie den Text.

Beste Erfahrungen mit der Matrix hat man bekanntlich im Studio Babelsberg - der vierte Film der legendären SciFi-Reihe der Wachowski-Geschwister, der derzeit in den Kinos läuft, ist zu großen Teilen dort entstanden. Und nicht nur das: Auch die digitale Postproduktion, also unter anderem die Tonmischung, das Sound-Design und visuelle Effekte, sind "Made in Babelsberg". Mein Kollege Erik Wenk hat hier aufgeschrieben, wie viel Babelsberg in der Matrix steckt, warum es die Wachowskis schon seit Jahren immer wieder herzieht und was eigentlich aus den Ermittlungen um eine mutmaßliche illegale Party am Filmset im Corona-Lockdown wurde. 

Der Verkauf der Traditionsfilmstudios an einen US-amerikanischen Investmentfonds ist unterdessen abgeschlossen, wie Studio Babelsberg in dieser Woche mitteilte. Die Marlene-Dietrich-Halle und die anderen Großateliers sind damit Teil einer internationalen Studio-Gruppe namens "Cinespace", was in Potsdam auf gemischte Reaktionen stieß. Was die Übernahme für künftige Projekte und die Arbeitsplätze vor Ort bedeutet, hat mein Kollege hier aufgeschrieben. Einen Überblick über die Fülle der hochkarätigen Produktionen der vergangenen Jahre und die nunmehr 110-jährige Filmtradition in Babelsberg bekommen Sie im neuen Imagefilm der Studios.

Auf das Erbe als Filmstadt ist Babelsberg stolz - mehr zur Zukunft des Medienstandortes lesen Sie später noch. Für Ärger sorgen derzeit allerdings Schmierereien am dortigen S-Bahnhof. Die Bahn hatte die graue Ecke an der Rudolf-Breitscheid-Straße (für Fahrradfahrer*innen noch aus anderen Gründen eine Ecke des Grauens) erst vor wenigen Wochen mit einem Wandbild verschönern lassen: Zu sehen ist bzw. war ein Filmteam, das einen Überfall auf eine S-Bahn in Szene setzt. Das Kunstwerk ist nun allerdings in großen Teilen mit Graffiti-Tags übersprüht, offensichtlich war dabei auch ein SVB-Fan am Werk, der Potsdamer Zeichner und Cartoonist Jörg Hafemeister teilte auf Facebook ein Foto mit dem Kommentar: "Schade." Recht hat er.

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