• Potsdam HEUTE, Freitag, 31. Juli 2020: Corona-Ergebnisse am Schlaatz, mehr Arbeitslose und eine Würdigung für Frohwein

Potsdam HEUTE, Freitag, 31. Juli 2020 : Corona-Ergebnisse am Schlaatz, mehr Arbeitslose und eine Würdigung für Frohwein

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Der PNN-Newsletter - heute von Peer Straube.
Der PNN-Newsletter - heute von Peer Straube.Foto: Andreas Klaer

Guten Morgen,

hatten Sie heute schon Computerprobleme? Mir geht das eigentlich fast jeden Tag so. Irgendeine Fehlermeldung taucht doch immer auf. Wie erfreulich, dass es gute und fähige IT-Geister gibt, die die ernsthafteren unter den Problemen (meist) schnell in den Griff bekommen. Warum ich Ihnen das erzähle? Weil gerade heute ein Wort des Dankes an diese Menschen angebracht ist. Denn auf den 31. Juli fällt in diesem Jahr der Internationale Ehrentag für Systemadministratoren. Hat sicher nicht jeder von Ihnen auf dem - Achtung, Kalauer! - Schirm gehabt. Eine gute Übersicht über solche wenig bekannten oder gar absonderlichen Gedenktage bietet die Seite kuriose-feiertage.de. Auch heute ist die Vielfalt dessen, was global oder national in Ehren gehalten wird, groß. So ist der 31. Juli beispielsweise der Tag der ausgefallenen Musikinstrumente, Harry-Potter-Jünger feiern heute den Geburtstag (1980) des gegen Finsterlinge erfolgreichen Zauberlehrlings, in Großbritannien wird auf nationaler Ebene der Orgasmus-Tag begangen (das stellen wir uns lieber nicht bildlich vor). In den USA fällt in diesem Jahr der Unterhalte-dich-im-Fahrstuhl-Tag auf den 31. Juli. Kann natürlich sein, dass der wegen Corona nicht ganz so intensiven Zuspruch findet. Und was in Potsdam an diesem strahlend schönen 31. Juli alles wichtig ist, erfahren Sie wie immer hier im Newsletter. 

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Worüber spricht Potsdam heute?

Rund 100 Kinder und Erzieher der Kita "Kinderland" wurden getestet.
Rund 100 Kinder und Erzieher der Kita "Kinderland" wurden getestet.Foto: Ottmar Winter PNN

Gute Zahlen, mulmiges Gefühl 
Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber bei mir hinterlassen die Entwicklungen in der Schlaatzer Awo-Kita "Kinderland" ein durchaus mulmiges Gefühl. Dabei klingen die Zahlen auf den ersten Blick gar nicht so besorgniserregend. Nachdem bei einem der Kitakinder das Virus nachgewiesen wurde, lag es auf der Hand, dass die Tests weitere positive Ergebnisse bringen würden. Und da wirken ein weiteres Kind und eine Erzieherin - wohlgemerkt von insgesamt mehr als 100 möglichen Betroffenen - nicht wirklich viel. Aber der Fall zeigt exemplarisch, wohin derzeit überall in Deutschland die Reise bei den Corona-Zahlen geht - nämlich nach oben, wenn auch nur leicht. Doch die Urlaubssaison geht zu Ende, mit den Rückkehrern steigt das Risiko. Und die Erkältungszeit steht noch bevor. Wir alle sollten auf die Warnung von Potsdams Gesundheitsdezernentin Brigitte Meier (SPD) hören und uns an die Abstands- und Maskenregeln halten, auch wenn es manchmal nervt. Die Alternative ist nämlich viel schlimmer. Ich sage nur: Bergmann-Klinikum. Alles zum Stand der Dinge in der Kita "Kinderland" lesen Sie hier.

Was muss ich für heute wissen?

• Das Corona-Update
Zwei Neuinfektionen hat die Stadt Potsdam am Donnerstagnachmittag gemeldet - eben jene beiden neuen Fälle aus der bereits erwähnten Kita am Schlaatz. Damit steigt die Gesamtzahl der Infizierten seit Beginn der Pandemie auf 664. In häuslicher Quarantäne befinden sich aktuell 122 Potsdamer, auch diese hohe Zahl ist den Entwicklungen am Schlaatz geschuldet. Deutlich mehr Neuinfektionen registrierte der Landkreis Potsdam-Mittelmark, nämlich neun binnen 24 Stunden. Die Steigerungen in der Mittelmark sind auf weitere Fälle im Stahnsdorfer Flüchtlingswohnheim zurückzuführen. Dort hatte es bekanntlich einen Aufruhr gegen die verordnete Quarantäne gegeben, inzwischen hat sich die Lage aber wieder beruhigt. In ganz Brandenburg stieg die Zahl der Neuinfektionen bis Donnerstagmorgen um zwölf, neben jenen in Potsdam-Mittelmark kamen zwei Fälle in Teltow-Fläming und einer im Kreis Märkisch-Oderland hinzu. Die beiden Potsdamer Neuinfektionen sind in dieser Statistik noch nicht enthalten. Über die aktuellen Entwicklungen in der Coronakrise in Potsdam und Brandenburg informieren wir Sie in unserem Newsblog.

• Zahlen und Quoten
Knapp 6300 Potsdamer waren Ende Juli ohne Job. Klingt jetzt erst einmal überschaubar angesichts von mehr als 181.000 Einwohnern. Sie ahnen es, jetzt kommt ein Aber: Man muss diese Zahl und die damit verbundene Quote im Corona-Jahr natürlich ganz besonders ins Verhältnis setzen zu den Daten von 2019 - und dann wirken sie schon deutlich weniger harmlos. Wer von den negativen Entwicklungen besonders betroffen ist und was derzeit die Hauptsorge der Potsdamer Arbeitsagentur ist, hat Sarah Stoffers hier für Sie aufgeschrieben.

• Prozess nach tödlichem Rummel-Unfall
Vor knapp einem Jahr hatte der tödliche Unfall beim Herbstfest in Potsdam Trauer und Bestürzung ausgelöst. Am 29. September 2019 war die Rumänin Andrada C. von einem Fahrgeschäft gefallen und noch vor Ort gestorben. Der Rummel wurde für einen Tag unterbrochen, Potsdamer richteten an der Unglücksstelle einen kleinen Gedenkort ein. Seit diesem Frühjahr ist klar, dass sich die Angestellte, die das Fahrgeschäft in Gang setzte, wegen fahrlässiger Tötung vor Gericht verantworten muss. Und jetzt steht auch der Prozesstermin fest. Hier geht's zu den Einzelheiten.

Eine Bürgerinitiative setzt sich für den Erhalt der Nutheschlange ein.
Eine Bürgerinitiative setzt sich für den Erhalt der Nutheschlange ein.Foto: Andreas Klaer

• Prozessieren um die Nutheschlange
Seit Jahren schleppt er sich dahin, der Streit um Abriss oder Erhalt des Kopfs der sogenannten Nutheschlange. Die Eigentümerin des Wohnblocks, die Pro Potsdam, will das auch Terrassenhaus genannte Gebäudeteil abreißen, weil sich nach ihrer Ansicht eine Sanierung nicht rechnet, und stattdessen neu bauen. Eine vor Ort gegründete Bürgerinitiative setzt sich für den Erhalt ein, unterstützt vom Architektenehepaar Baller, den Schöpfern der Nutheschlange. So weit, so bekannt. Bislang haben beide Seiten einander nur mit dem Gang zum Gericht gedroht, inzwischen wurde er aber vollzogen, wie am Donnerstag bei einer Protestaktion der Initiative gegen den Abriss deutlich wurde. Christoph M. Kluge war für Sie dabei.

• Brandenburgs braunes Problem
Brandenburg hat ein Problem mit Rassismus und Fremdenfeindlichkeit. Das ist zwar eine Binsenweisheit, aber leider eine, die man immer wiederholen muss. Erst kürzlich machten rechte Netzwerke in der Prignitz wieder Schlagzeilen, als bei einer Razzia jede Menge Waffen beschlagnahmt wurden, mit denen wohl ein Anschlag auf eine Moschee geplant war. Die hiesige AfD sitzt als zweitstärkste Kraft im Parlament - eine Partei, deren Landesverband dem Verfassungsschutz inzwischen als Verdachtsfall gilt. Alles Dinge, die einen beunruhigen müssen. Als wie ernst Experten vom Potsdamer Moses Mendelssohn Zentrum die Lage einschätzen und was Politiker tun wollen, können Sie hier lesen.

Was soll ich heute lesen? 

So soll die Installation auf dem Willi-Frohwein-Platz aussehen.
So soll die Installation auf dem Willi-Frohwein-Platz aussehen.Foto: Andreas Klaer

Eine Gedenkstätte für Frohwein 
Er war Antifaschist, Kriminalkommissar, Aufnahmeleiter bei der Defa. Vor allem aber war Willi Frohwein Überlebender des KZ Auschwitz, und dass er trotz der dort erlittenen Höllenqualen die Kraft aufbrachte, junge Menschen, Schüler über die unvorstellbaren Grausamkeiten des Naziterrors aufzuklären - allein dafür gebührte ihm allerhöchster Respekt. Und es ist eigentlich unglaublich, dass sich das Gedenken an den vor elf Jahren verstorbenen Babelsberger bislang auf die Namensgebung eines kleinen Platzes am Findling beschränkt. Daran, dass sich das ändert, wird aber gearbeitet. Denn eine Künstlerin und eine Landschaftsarchitektin aus Berlin haben den Auftrag bekommen, den Willi-Frohwein-Platz in eine würdige Gedenkstätte zu verwandeln. Wie sie das machen wollen und welche bewegende Lebensgeschichte sich hinter dem Namen Willi Frohwein verbirgt, hat Carsten Holm hier in berührender Weise aufgeschrieben.

Welche Termine sind heute wichtig?

Die St. Andreaskirche in der Breiten Straße.
Die St. Andreaskirche in der Breiten Straße.Foto: Kitty Kleist-Heinrich
  • Nonnemacher bei Oberlin: Wie alle Krankenhäuser hatte auch die Babelsberger Oberlinklinik mit den Folgen der Corona-Pandemie zu kämpfen. Wie das traditionsreiche Haus damit fertig wurde und wie die Lage in der Klinik aktuell ist, wird Brandenburgs Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (Grüne) heute ab 10 Uhr bei einem Rundgang erfahren. Dabei dürfte es auch um die Expansionspläne des Oberlinhauses in der Glasmeisterstraße gehen, wo ein neues Wohn-, Gesundheits- und Sozialquartier entstehen soll.
  • Beermann in Michendorf: "Lieber Sicher, lieber leben" heißt bekanntlich seit vielen Jahren Brandenburgs Verkehrssicherheitskampagne, und die ist aktuell auf Tour. Heute um 10 Uhr besucht Brandenburgs Verkehrsminister Guido Beermann (CDU) im Rahmen der Kampagne die Autobahnraststätte Michendorf Nord an der A10. Gemeinsam mit Experten der Verkehrswacht, des ADAC und der Polizei werden dort Fragen rund um das Thema Sicherheit im Straßenverkehr beantwortet, es gibt einen Sport- und Bobbycarparcours und Gewinnspiele. Und wer zufällig mit seinem Wohnmobil oder Anhänger vorbeikommt, kann diesen gleich auf Sicherheitsaspekte hin untersuchen lassen.
  • Seider über Teltow: Woher stammt der Beiname "Rübchenstadt"? Welche Bedeutung hatte die einstmals goldene Krone auf der Spitze der St. Andreaskirche? Antworten auf diese Fragen gibt das neue Buch "Die Stadt Teltow - Eine Chronik in Geschichten", das heute um 12 Uhr in Teltow vorgestellt wird. 52 Anekdoten und wissenswerte Geschichten haben Frank-Jürgen Seider und seine Co-Autoren zusammengetragen. Unter Letzteren ist übrigens auch der Fotograf Bernd Blumrich, der in Potsdam und der Region vor allem für seine Fotos des Wendeherbstes 1989 bekannt ist.
  • Nonnemacher in Schönefeld: Und nochmal die Gesundheitsministerin. Um 13 Uhr wird Ursula Nonnemacher auf dem Flughafen Schönefeld erwartet. Dort verschafft sie sich einen Eindruck vom Start der Corona-Tests von Urlaubsrückkehrern an dem Flughafen. Es ist ein Termin, der Engelbert Lütke Daldrup freuen dürfte: Muss der Chef der Flughafengesellschaft FBB doch (vielleicht) einmal nicht über die Probleme beim BER-Flughafen sprechen.
  • Gedenken an Dortu: Zum 171. Mal jährt sich heute der Todestag des in Potsdam geborenen Revolutionärs Maximilian Dortu, eines der Helden der Revolution von 1848/49. Um 14 Uhr findet in der Dortuschule eine Gedenkveranstaltung statt, die gemeinsam von der Stadt und dem Verein zur Förderung antimilitaristischer Traditionen in der Stadt Potsdam organisiert wird. Das war freilich nicht immer so: Jahrelang hatte der Verein darum gekämpft, dass sich das Rathaus offiziell am Dortu-Gedenken beteiligt.

Was könnte ich heute unternehmen?

Empfehlungen heute von Steffi Pyanoe.

Umarmung
Warum sind so viele Frauen unzufrieden mit ihrem Körper, und was können wir dagegen tun? Diese Frage stellte sich die Australierin Taryn Brumfitt, die nach der Geburt ihres drittes Kindes für ein Schönheitsideal trainierte – und dennoch nicht glücklich war. Daraus entstand der Dokumentarfilm "Embrace - du bist schön", in dem sich Taryn Brumfitt feministisch für eine veränderte Wahrnehmung des Frauenkörpers einsetzt. Die deutsche Schauspielerin Nora Tschirner hat den Film "Embrace" (deutsch: Umarmung) mitproduziert und ist eine der Protagonistinnen.
21 Uhr im Open-Air-Kinosommer im Lottenhof, Geschwister-Scholl-Straße 34.

Eat Ghosts vom Potsdamer Kollektiv Brausehaus.
Eat Ghosts vom Potsdamer Kollektiv Brausehaus.Foto: promo

Wild am Wasser
Die Band „Eat Ghosts“ aus Potsdam stellte sich eine andere Frage: „Ist es möglich, modernen Progressive Rock zu machen, ohne wie Dream Theatre zu klingen?“ Daraus wurde ein Mix - alles ist Mix, wenn einem die Worte ausgehen - aus Psychedelic, Prog, Jazzrock, Krautrock, Post und Jam Rock, wild und ungezügelt. Verwirrt? Dann einfach hingehen, sich auf eine Picknickdecke fläzen und zuhören: Jan Waterstradt an der Gitarre und Gesang, Enrico Semmler am Bass und Gesang, Martin Mann, Schlagzeug und Gesang und Benjamin Ihnow mit Saxphon.
20 bis 21 Uhr Open Air im fabrik Sound(g)arten in der Schiffbauergasse, der Eintritt ist frei.

Was kann ich heute Gutes tun?

Die Potsdam Royals.
Die Potsdam Royals.Foto: Ronny Budweth

Sammeln für die Royals-Jugend
Vor zwei Jahren gewannen sie einen Europapokal, es folgten Spielzeiten voller Enttäuschungen und zuletzt noch die Coronakrise: Die einstigen Überflieger der deutschen Footballer, die Potsdam Royals, haben fraglos harte Zeiten hinter sich. Wie viele andere Sportvereine haben nun auch sie ein Crowdfunding-Projekt gestartet, um die Folgen des Corona-Lockdowns zu überstehen. 10.000 Euro werden benötigt, um die Jugendarbeit des Vereins zu finanzieren. Die Royals bieten in vielen Schul-AGs kostenfrei wöchentliches Training an, aber die Ausrüstung ist teuer. Mit dem gespendeten Geld sollen Shoulderpads, Helme, Trainings- und Spielequipment, Bälle und Shirts angeschafft werden. Spenden kann man bis zum 17. August, weitere Infos und die konkreten Spendenmöglichkeiten finden Sie hier.

Wetter & Verkehr

Wetter
Der Sommer kehrt zurück und das mit Macht: Wolkenlosen Himmel bei traumhaften 27 Grad verheißt der Wetterbericht für heute, am Samstag wird es sogar noch heißer. Nachts kühlen sich die Temperaturen auf 12 Grad ab.

Verkehr
Da dürfte das Autofahrerherz höher schlagen: Heute verkünde ich nämlich keine neuen Baustellen, sondern das Ende von solchen, womit allerlei Erleichterungen im Stadtverkehr einhergehen. Aufgehoben sind ab sofort die Vollsperrung der Geschwister-Scholl-Straße und die halbseitige Sperrung der Friedrich-Engels-Straße in Höhe Nuthestraße. Auch die Vollsperrungen der Großen Weinmeisterstraße, der Straße Am Stadtrand, der Rembrandtstraße und der Maybachstraße enden heute. Und eine gute Nachricht gibt es auch für Tramnutzer in Babelsberg: Die Sanierung der Haltestelle Fontanestraße ist beendet, die Einschränkungen beim Zustieg sind damit Vergangenheit, und auch die Busse der Linien 694 und N17 stoppen wieder an den gewohnten Haltepunkten.

Person des Tages

Mosaizistin Svenja Teichert vor dem Glasmosaik "Der Mensch bezwingt den Kosmos" am Rechenzentrum.
Mosaizistin Svenja Teichert vor dem Glasmosaik "Der Mensch bezwingt den Kosmos" am Rechenzentrum.Foto: Andreas Klaer

Svenja Teichert
Sie hat an Grabmosaiken gearbeitet, diverse Wand-, Fußboden- und Deckenmosaike in Kirchen restauriert, selbst in Potsdam war Svenja Teichert schon aktiv. Vor acht Jahren hat sie dem Feinsteinzeugmosaik in der Villa Tieden im Reiterweg zu neuem Glanz verholfen. Nun ist die 51-Jährige mit einer ganz besonders sensiblen Aufgabe betraut. Die Spezialistin soll das berühmte Mosaik "Der Mensch bezwingt den Kosmos" von Fritz Eisel am Rechenzentrum sichern, das bekanntlich diverse Schäden aufweist. Natürlich finden die Arbeiten in situ, also am Standort statt - denn nach wie vor wird darüber gestritten, ob es hängen bleiben kann, was einen Erhalt des Rechenzentrums bedeuten würde, oder ob es verlegt werden muss. Egal, wie der Streit ausgeht: Teichert, die mit ihrem Geschäftspartner Giuseppe Fornasari in Berlin das Atelier Cosmomusivo betreibt, hat ihren Abschluss im Land der Mosaike schlechthin gemacht, in Italien - nämlich an der Fachschule für Mosaikkunst, der renommierten Scuola mosaicisti del Friuli. Bei ihr dürfte Eisels wertvoller "Kosmos" also in den besten Händen sein.

Ein glückliches Händchen wünsche auch ich Ihnen - bei allem, was Sie heute vorhaben mögen. Ich verabschiede mich, morgen begrüßt Sie hier Jana Haase.

Ihr Peer Straube
PNN-Redakteur

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