• Potsdam HEUTE, Freitag, 25. März 2022: Ein Monat Krieg

Potsdam HEUTE, Freitag, 25. März 2022 : Ein Monat Krieg

Die wichtigsten Termine, die interessantesten Themen und News. Alles, worüber Potsdam spricht, im PNN-Newsletter "Potsdam Heute".

Der PNN-Newsletter - heute von Jana Haase.
Der PNN-Newsletter - heute von Jana Haase.Grafik: TSP

Guten Morgen,
ein Monat ist vergangen, seit Russland den völkerrechtswidrigen Angriffskrieg auf die Ukraine begonnen hat. Die Nachrichten und Bilder, die uns seitdem erreichen, zeugen von zunehmender Brutalität gegen die Zivilbevölkerung. Gleichzeitig kämpfen die ukrainischen Streitkräfte und gefühlt auch sonst alle Ukrainerinnen und Ukrainer mit einer beispiellosen und bewundernswerten Willensstärke, Geschlossenheit und Leidenschaft an vielen Fronten für ihr Land und ein Leben in Freiheit - und konnten so dem Aggressoren, der offenbar auf einen schnellen Durchmarsch gehofft hatte, standhalten. 

Auch die Ukrainer*innen in Potsdam helfen ihren Landleuten, wo sie können, wie mir Julia Jestremska am vergangenen Freitag gesagt hat. Die 40-jährige russischsprachige Ukrainerin lebt seit 2004 in Potsdam und hat zu Kriegsbeginn einen Telegram-Kanal ins Leben gerufen, über den Hilfe organisiert wird und Fragen beantwortet werden. "Das Chaos macht einen kaputt", sagt sie und berichtet von durchgemachten Nächten und Tränen, aber auch der Kraft des großen Zusammenhalts in Potsdams ukrainischer Community und dem Stolz auf ihr Heimatland, in das sie nach dem Krieg zurückgehen will.

Wie man mit Kindern und Jugendlichen über den Krieg sprechen kann, war Thema eines Workshops der Arbeiterwohlfahrt Potsdam in dieser Woche. Der Berliner Lehrer Roman Labunski, der selbst aus einer ukrainischen Familie kommt, riet dazu, den Krieg auch mit kleineren Kindern zu thematisieren, mit den älteren über die Rolle von Social Media und sicheren Nachrichtenquellen zu reden ("Finger weg von TikTok!") - und Hoffnung zu vermitteln. Hier lesen Sie mehr.

Leseraktion "Potsdam hilft": Ukraine-Helfer*innen gesucht

Die Hilfsbereitschaft in Potsdam für die Geflüchteten ist nach wie vor groß. Wie man helfen kann und wo es aktuell besonders großen Unterstützungsbedarf gibt, hat mein Kollege Henri Kramer hier und hier aufgeschrieben.

Die PNN wollen mit der neuen Serie "Potsdam hilft" künftig regelmäßig Potsdamerinnen und Potsdamer zu Wort kommen lassen, die sich für Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine engagieren. Sie sollen davon erzählen, was sie für Geflüchtete tun, was sie dazu bewegt, welche Schwierigkeiten es gibt und wie andere sie unterstützen können. Wenn Sie, liebe Leserinnen und Leser, selbst dabei sein oder uns jemanden empfehlen möchten, schreiben Sie uns gern eine Mail mit dem Betreff "Potsdam hilft" an [email protected].

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Auch im heutigen Newsletter

  • Wieder Frust beim Bürgerservice: Lokalpolitik macht Verbesserungsvorschläge nach Bürgerbeschwerden
  • So leiden Kinder unter der Pandemie: Studie zu seelischen Gesundheit belegt Probleme vor allem bei Kindern aus schwierigen Familienverhältnissen
  • Mit Musik gegen den Krieg: Die Lwiwer Organistin Nadiya Velychko ist nach Potsdam geflohen - morgen spielt sie in der Nikolaikirche
  • Tipps für Unternehmungen
  • ...und jede Menge mehr

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