• Potsdam HEUTE, Freitag, 24. Juli 2020: Potsdams schönste Badestellen, Vorschläge zur Krampnitz-Tram und ein Bunker für die Tesla-Fledermäuse

Potsdam HEUTE, Freitag, 24. Juli 2020 : Potsdams schönste Badestellen, Vorschläge zur Krampnitz-Tram und ein Bunker für die Tesla-Fledermäuse

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PNN-Newsletter - heute von Peer Straube
PNN-Newsletter - heute von Peer StraubeFoto: Andreas Klaer

Guten Morgen,

"Wann wird's mal wieder richtig Sommer", hatte Rudi Carrell in seinem größten musikalischen Hit einmal gefragt. In den vergangenen beiden Dürrejahren wäre man wohl komisch angeguckt worden, hätte man das Liedchen geträllert. In diesem Jahr aber ist die Frage des großen niederländischen Entertainers durchaus erlaubt, denn so richtig in Schwung ist der Sommer bislang nicht gekommen. Es müssen ja nicht gleich immer 30 Grad und mehr sein. 27 Grad, so wie heute, sind doch auch ganz angenehm. Zum Baden gehen reicht das allemal. Und weil Potsdam und seine Umgebung dafür ja nun reichlich Möglichkeiten bieten, hat mein Kollege Kay Grimmer noch einmal eine Übersicht der schönsten Badestellen erstellt - nebst aller jeweils geltenden Corona-Regeln. Mit dabei übrigens auch das Strandbad Glindow mit seinem Maskottchen, dem rosafarbenen Flamingo, das erst seit ein paar Tagen geöffnet ist. Wenn Sie also noch Urlaub haben, dann nichts wie hinein ins kühle Vergnügen! Zunächst aber stürzen wir uns hinein in die Vergnüglichkeiten, die der heutige Tag für Sie bereit hält. 

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Worüber spricht Potsdam heute?

Von Brücken und Schleifen 
Nimmt man all die Diskussionen über die drohenden Verkehrsprobleme bei der Entwicklung von Krampnitz zum neuen Stadtteil mit bis zu 10.000 Bewohnern zum Maßstab, ist das Interesse an der Online-Bürgerbeteiligung zur geplanten Tramanbindung ja eher dürftig. Gerade mal 19 Vorschläge sind bislang gemacht worden. Gut, nun ist das Projekt ja auch erst vor einer Woche gestartet worden, und außerdem sind Ferien. Aber dennoch. Zunächst haben sich offenbar vor allem Straßenbahnfans auf der Plattform verewigt - und natürlich Anwohner. Und deren Vorschläge haben es in sich. Gedacht wird eher in großen - und daher auch teuren - Zusammenhängen. Da gibt es Ideen für Tunnel, für Brücken über den Weißen See und Schleifen, die bis nach Bornstedt reichen. Marco Zschieck hat hier für Sie die bislang eingegangenen Vorschläge ausgewertet

So soll der Trassenverlauf auf der Insel Neu Fahrland aussehen.
So soll der Trassenverlauf auf der Insel Neu Fahrland aussehen.Visualisierung: Verkehsrbetrieb ViP

Was muss ich für heute wissen?

Das Corona-Update
Mehr als eine Woche lang herrschte Ruhe an der Potsdamer Corona-Front, nun sind gleich vier Neuinfektionen dazugekommen, wie die Stadt am Donnerstagmorgen mitteilte. Die Zahl der bestätigten Covid-19-Fälle ist somit auf 658 gestiegen. 13 Potsdamer befinden sich aktuell in häuslicher Quarantäne, fünf mehr als am Mittwoch. Unverändert gelten derzeit 511 Personen als genesen. Beide großen Krankenhäuser in der Stadt haben derzeit keine Corona-Patienten.

In Brandenburg hat sich die Ausbreitung des Virus wieder etwas verlangsamt, teilte das Gesundheitsministerium am Donnerstag in Potsdam mit. Wurden am Mittwoch elf neue Fälle gemeldet, waren es am Donnerstag "nur" acht. In Cottbus hat sich eine vierköpfige Familie mit dem Virus angesteckt, die gerade aus einem Mallorca-Urlaub zurückgekehrt war. Ein Routinetest eines Arbeitgebers hatte die Infektion ans Licht gebracht. Je einen neuen Fall meldeten die Landkreise Dahme-Spreewald, Märkisch-Oderland, Oberhavel und Oder-Spree. Seit März haben sich offiziell 3533 Menschen mit dem Erreger Sars-CoV-2 infiziert. Nur drei Corona-Patienten werden noch in Krankenhäusern behandelt, als genesen gelten rund 3280 Menschen. Der Landkreis Potsdam-Mittelmark meldete am Donnerstag keine neuen Fälle

Über die aktuellen Entwicklungen in der Coronakrise in Potsdam und Brandenburg informieren wir Sie in unserem Newsblog.

Vergleich im Sexismus-Gerichtsstreit
Es ging um Frauenfeindlichkeit in verbal übelster Auskleidung - im Gerichtsverfahren zwischen dem früheren Nulldrei-Trainer Markus Vorbeck und seinem ehemaligen Verein. Ende vergangenen Jahres war der heute 39-Jährige entlassen worden, weil er sich sexistisch über die Aufsichtsratsvorsitzende des Fußballregionalligisten SV Babelsberg 03 geäußert haben soll. Nachdem mehrere Schlichtungsversuche erfolglos blieben, landete der Fall vor dem Arbeitsgericht. Und dort kam gestern noch einmal allerlei Unappetitliches zur Sprache. Und deswegen schlossen beide Seiten ganz am Schluss doch noch einen Vergleich. Christoph M. Kluge war bei dem Verhandlungstermin dabei. 

Graben statt Delle
Kurz vor dem Corona-Lockdown hatte Oberbürgermeister Mike Schubert (SPD) noch eine "Delle" in den Tourismuszahlen für dieses Jahr erwartet, tatsächlich muss man - um im Bild zu bleiben - wohl eher von einem Graben sprechen: Nur etwas mehr als 8300 Gäste kamen im Mai in die Landeshauptstadt, gut 85 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum, wie aus den Zahlen des Statistischen Landesamtes hervorgeht. Immerhin: Im April lag der Einbruch gegenüber 2019 bei 95 Prozent, es geht also langsam wieder aufwärts. Marco Zschieck hat die Zahlen ausgewertet und erklärt Ihnen hier, warum es durchaus auch Anlass zur Hoffnung gibt.

Neues Leben im toten Wald
Das Thema Trockenheit hatten wir eingangs ja schon ganz kurz gestreift. Sie erinnern sich bestimmt noch an die verheerenden Waldbrände bei Treuenbrietzen, die im Dürresommer 2018 Tausende Bäume und insgesamt 400 Hektar Wald vernichtet hatten. Die verkohlten Stämme stehen freilich immer noch, doch langsam regt sich wieder was in dem Gebiet. Moose, Gräser, der ebenso schöne wie giftige Fingerhut, selbst kleine Bäume erobern inzwischen das Terrain. Damit ist das Gebiet zu einem idealen Studienobjekt für Waldökologen wie Pierre Ibisch geworden. Hier können Sie lesen, wie ein scheinbar toter Wald zu neuem Leben erwacht und warum die "Baumleichen" dabei sogar nützlich sind. 

Im verbrannten Wald bei Treuenbrietzen sprießt das Grün.
Im verbrannten Wald bei Treuenbrietzen sprießt das Grün.Foto: Bernd Settnik/dpa

In der alten Bäckerei
Man muss schon staunen, was die Archäologen aus dem scheinbar abgegrasten Boden unter der abgerissenen Fachhochschule in der Potsdamer Mitte so alles zutage fördern. Letzten Herbst erst waren es 20 Skelette, die womöglich seit zum Teil 800 Jahren dort lagen. Die aktuellsten Funde sind neueren Datums. Die Archäologen haben offenbar Hinterlassenschaften aus einer alten Küche oder Bäckerei ans Licht geholt, wie Baudezernent Bernd Rubelt (parteilos) gestern aufgeregt twitterte. Gebacken wurde dort wohl zu einer Zeit, als womöglich der Alte Fritz noch lebte. Aber lesen Sie selbst.

Was soll ich heute lesen?

Ein Bunker für Fledermäuse 
Haben Sie schon mal von Hängplätzen, Spaltenqurtieren oder Lochsteinen gehört? Vermutlich nicht, es sei denn, Sie sind Fledermaus-Experte. Und um genau die geht es derzeit im Zuge des Baus der Tesla-Gigafabrik im brandenburgischen Grünheide. Der US-Autobauer will ein grünes Image auch abseits der Herstellung von Elektroautos pflegen und hatte dafür gestern Journalisten öffentlichkeitswirksam zu einem Ortstermin eingeladen. Ein alter Russenbunker aus der Zeit des Kalten Kriegs soll dort nämlich als Fledermaus-Winterquartier hergerichtet werden. So richtig vorbereitet schien man vor Ort allerdings auf die Presse nicht zu sein. Was vor Ort Mysteriöses geschah und ob der Bunker denn tatsächlich fledermaustauglich ist, können Sie hier in einer großen Reportage lesen

Ein Blick in den Bunker.
Ein Blick in den Bunker.Foto: Kitty Kleist-Heinrich

Welche Termine sind heute wichtig?

  • Kunst in der Garnisonkirche: Eigentlich hätte sie bereits im Frühjahr stattfinden sollen, allerdings machte die Corona-Pandemie diesen Plan zunichte. Stattdessen soll die Ausstellung "Blickwinkel 1.0" im Rohbau der Garnisonkirche nun vom 2. bis 4. Oktober gezeigt werden. 35 Künstler, viele davon aus dem Rechenzentrum, aus Potsdam und aus dem Umland stellen Werke vor, die sich mit verschiedenen Fragestellungen der Gesellschaft, mit Stadträumen, Sichtachsen und Positionen beschäftigen. Heute um 11 Uhr findet für die Presse ein erster Fototermin mit einem Werk des Potsdamer Künstlers Chris Hinze statt. 
Das Kunstprojekt "Blickwinkel" in der Garnisonkirche wurde bereits vor einem Jahr angekündigt.
Das Kunstprojekt "Blickwinkel" in der Garnisonkirche wurde bereits vor einem Jahr angekündigt.Foto: Andreas Klaer
  • Ausstellung in Ravensbrück: "Im Gefolge der SS" heißt eine neue Ausstellung, die ab morgen in der Gedenkstätte des ehemaligen Frauen-Konzentrationslagers Ravensbrück zu sehen ist. Thematisiert werden in der Schau, die in einem der ehemaligen Aufseherinnen-Wohnhäuser gezeigt wird, unter anderem die Herkunft des weiblichen Wachpersonals, Karrieremöglichkeiten der Aufseherinnen sowie das KZ als Ausbildungsstätte für Wachpersonal. Heute um 11 Uhr gibt es einen ersten Presserundgang durch die Ausstellung. 
  • "Fridays" trifft sich am Freitag: Die durch die Corona-Pandemie ausgelöste Zwangspause ist beendet: Für heute hat die Potsdamer Gruppe von "Fridays for Future" (FFF) wieder zu einer Demonstration auf dem Luisenplatz aufgerufen. Treffpunkt ist um 14.30 Uhr an der der Dortustraße/Ecke Charlottenstraße, gemeinsam geht es dann zum Luisenplatz, wo erneut gegen die drohende Klimakatastrophe protestiert werden soll. Um 18 Uhr findet ein offenes Plenum statt. Im vergangenen Jahr hatten Tausende Potsdamer an den Klimademos teilgenommen. 
  • Ortsschild auf Plattdeutsch: Weiter nördlich kann man in Brandenburg kaum fahren, dahinter beginnt nämlich Mecklenburg-Vorpommern. Und so verwundert es auch nicht, dass Sewekow, ein Ortsteil von Wittstock/Dosse, der erste Ort in der Mark wird, der ein zweisprachiges Ortseingangsschild erhält. Aufgeführt ist dort auch der Name des Ortes auf Plattdeutsch: Sävko. Sewekow habe sich jahrelang für diesen Schritt eingesetzt, wie das Infrastrukturministerium erklärte. Plattdeutsch, offiziell niederdeutsch genannt, gilt als einzige Regionalsprache in Deutschland. Heute wird das neue Ortsschild offiziell enthüllt. 
  • Sommerfest im Staudenhof: Längst ist er in der Innenstadt zu einer Institution geworden: der Quartierstreff im Erdgeschoss des umstrittenen Staudenhof-Plattenbaus neben der Nikolaikirche. Dort treffen sich Geflüchtete mit alteingesessenen Potsdamern, lernen einander kennen und schätzen. Heute lädt der Quartierstreff von 16 bis 20 Uhr zu einem Sommerfest ein. Es wird Zumba getanzt, ein Kindermitmachtheater steht auf dem Programm, außerdem ist für den Abend eine Potsdamer "Überraschungsband" angekündigt, die Rock- und Pop-Hits spielt. Wegen Corona kann nur eine begrenzte Zahl von Gästen eingelassen werden. 

Was könnte ich heute unternehmen?

Empfehlungen heute von Steffi Pyanoe.

Bekenntnis
Thomas Rottenbücher, Matthias Opitz und Dirk Rolle sind "Confessin the Blues". Heute Abend wird zum großen Blues-Bekenntnis eingeladen mit Musik der alten Blues- und Bluegrassmeister - von Willie Dixon, Robert Johnson bis T-Bone Walker - immer schön im sehnsüchtigen, schicksalgetriebenen Viervierteltakt. Im Programm finden sich aber auch Songs jenseits des Genres und eigene Kompositionen mit Gitarre, Gesang und Mundharmonika.
Ab 19 Uhr Open Air im Lindenpark, Stahnsdorfer Straße 76/78, der Eintritt kostet 12 Euro, Tickets gibt es online hier.

Erkenntnis
Alt und ausgedient und allerhöchstens noch Nordic Walking? So haben sich die Senioren des Films „Enkel für Anfänger“ (2020, mit Maren Kroymann, Barbara Sukowa und Heiner Lauterbach) ihren Ruhestand nicht vorgestellt und lassen sich prompt als Miet-Großeltern anheuern. Das führt zu Herausforderungen, Abenteuern und wichtigen neuen Erkenntnissen – auf beiden Seiten. 
Im Waschhaus-Sommerkino, Schiffbauergasse, Filmbeginn ca. 22.30 Uhr, Karten kosten 10 Euro, zum Trailer und zur Reservierung geht es hier.

Was kann ich heute Gutes tun?

Bewerben um den Förderpreis
Geht Ihr Kind in eine besonders engagierte Kita oder lernt an einer vorbildlichen Schule? An einer Einrichtung, die ihren Fokus auf Chancengleichheit, Inklusion und hochwertige Bildung für alle legt? Dann sollten Sie schnell mal dem Förderverein Ihrer Schule oder Kita Bescheid sagen. Der kann nämlich die Bildungseinrichtung in der diesjährigen Runde des Förderpreises "Verein(t) für gute Kita und Schule 2020 - Chancengerechtigkeit li(e)ben" anmelden, die Frist dafür wurde gerade bis zum 30. August verlängert. Ausgezeichnet werden in diesem Jahr Projektideen, in denen die eingangs erwähnten Maximen hochgehalten werden. Das jeweilige Projekt muss eine relevante und konkrete Herausforderung an der Bildungseinrichtung zum Inhalt haben, langfristig angelegt sein und mit ersten Ergebnissen aufwarten können. Zudem müssen Kinder und Jugendliche aktiv mitwirken oder das Projekt bestenfalls sogar initiiert haben. Auch der Förderverein sollte involviert sein. Na, trifft das alles zu? Sehr schön. Dann am besten gleich ab an den PC, denn die drei besten Projekte werden mit jeweils 5000 Euro prämiert. Ausführliche Infos, auch zu den Bewerbungsmodalitäten, finden Sie hier

Foto: Holger Hollemann/dpa (Symbolbild)

Wetter & Verkehr

Wetter

Heute wird es mal wieder richtig sommerlich: Bei bis zum Nachmittag strahlendem Sonnenschein klettern die Temperaturen bis auf 27 Grad, später am Tag ziehen ein paar Wolken auf. Nachts kühlt es sich auf 14 Grad ab.  

Verkehr

Es ist mal wieder soweit: An der großen Dauerbaustelle an den Brücken der Nutheschnellstraße finden über das Wochenende Arbeiten statt, die auch Auswirkungen auf den Verkehr in anderen Straßen haben. Im Bereich der Friedrich-List-Straße werden Schalungsträger und die Brettschalung gebaut, in die später der Beton für die neue Brücke gegossen werden soll. Die Friedrich-List-Straße ist daher von heute Abend, 22 Uhr, bis Montagmorgen, 6 Uhr, voll gesperrt. Die Sperrung der List-Straße gilt übrigens auch für Fußgänger und Radfahrer, die am Wochenende die Edisonallee benutzen müssen. Betroffen sind auch die Buslinien 694 und N14, die im genannten Zeitraum umgeleitet werden. Konkrete Infos und Fahrpläne gibt es hier
Übrigens: Falls Sie Anwohner sind und sich des nachts mit dem Versuch abquälen, die Geräusche auf der Baustelle zu identifizieren - der zuständige Landesbetrieb Straßenwesen hat in seiner Presseinformation die Werkzeuge aufgezählt, die zum Einsatz kommen: ein Turmdrehkran, drei Hebebühnen, zwei Teleskopstapler, elektrisch betriebene Akku-Kettensägen, elektrisch betriebene Handkreissägen und Druckluftnagler. Viel Spaß beim Raten! Allzu laut sollte es für Sie aber hoffentlich nicht werden: Der Landesbetrieb verspricht eine "deutlich geringere" Lärmbelästigung als bei den Abrissarbeiten zu Jahresbeginn.

Person des Tages

Hiltrud Dorothea Werner

Hiltrud Dorothea Werner.
Hiltrud Dorothea Werner.Foto: Wolfgang Kumm/dpa

Sie ist die erste Frau und die erste Ostdeutsche im Vorstand der Volkswagen AG, jetzt bekommt sie ein in Potsdam nicht unwesentliches Ehrenamt: Hiltrud Dorothea Werner verstärkt ab dem 1. August das Kuratorium der Garnisonkirchen-Stiftung, die den umstrittenen Wiederaufbau des Gotteshauses managt. Entsandt wurde die 54-Jährige vom Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKG). Die Zahl der Zivilisten in dem 15-köpfigen Gremium wächst damit weiter, nur noch drei Personen haben einen militärischen Hintergrund. Früher waren die Kräfteverhältnisse anders, ein Punkt, an dem sich die Kritiker stets gerieben hatten. Werner ist im VW-Vorstand für den Bereich Integrität und Recht zuständig, eine ihrer Aufgaben ist es, eine ethische Kultur im Unternehmen zu etablieren. Alt-Bischof Wolfgang Huber, Chef des Kuratoriums, freut sich auf die Zusammenarbeit: "Ihr Rat und ihre Unterstützung werden für die Stiftung von großer Bedeutung sein", sagte er. Werner, geboren in Bad Doberan und aufgewachsen in Thüringen, hat selbst einen kirchlichen Hintergrund: Ihr Vater war Diakon. 


Damit sage ich tschüss für heute, morgen begrüßt Sie hier Marion Kaufmann. 

Ihr Peer Straube
PNN-Redakteur

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