• Potsdam HEUTE, Freitag, 23. April 2021: Doppelte Bremse, Brauhausberg bekommt Minsk-Terrassen, Notenstopp in der Pandemie

Potsdam HEUTE, Freitag, 23. April 2021 : Doppelte Bremse, Brauhausberg bekommt Minsk-Terrassen, Notenstopp in der Pandemie

Die wichtigsten Termine, die interessantesten Themen und News. Alles, worüber Potsdam am Freitag spricht, im PNN-Newsletter "Potsdam HEUTE".

Der PNN-Newsletter - heute von Jana Haase.
Der PNN-Newsletter - heute von Jana Haase.Grafik: TSP

Guten Morgen,

der Potsdamer Bremsweg ist etwas länger - aber am heutigen Freitag müssen die Läden nun doch schließen. Das hat die Stadt nach ihrem kurvenreichen Manöver rund um die Notbremse am Donnerstag bekannt gegeben. Seit Montag liegt die Sieben-Tage-Inzidenz in der Landeshauptstadt über 100, Tendenz steigend - aber das Rathaus unter Oberbürgermeister Mike Schubert (SPD), eigentlich eher bekannt für einen strikten Coronakurs, hatte am Mittwoch mit der Ankündigung überrascht, vorerst keine Notbremse-Einschränkungen zu veranlassen - unter Verweis auf die bevorstehende Bundesnotbremse, die in punkto Ladenöffnung weniger streng als die Landesnotbremse ist und Termin-Shopping mit Negativtest bis Inzidenz 150 erlaubt. Das Land hat sich dieses Vorgehen verbeten und die Stadt zum Bremsen angewiesen.

Ob und vor allem ab wann genau Brandenburg nach der Bundesnotbremse bremst, das muss das rot-schwarz-grüne Regierungskabinett erst noch entscheiden - das soll heute passieren. Diese Details sind für die Ladenfrage durchaus von Bedeutung. Denn zwar tritt die Bundesnotbremse heute in Kraft, aber strengere Verordnungen in den Ländern oder auf kommunaler Ebene - sie wie eben bei den Läden - bleiben davon ausdrücklich unberührt. Solange Brandenburg in diesem Punkt die eigene Verordnung nicht ändert, gilt sie weiter. Museen sowie Kultur- und Freizeiteinrichtungen müssen in jedem Fall ab Inzidenz 100 schließen; Schulen nun schon ab Inzidenz 165 - hier bremst der Bund härter als das Land. Schwirrt Ihnen jetzt der Kopf von all der Bremserei auf verschiedenen Ebenen? Ich denke, wir können an dieser Stelle festhalten: Klarer und nachvollziehbarer sind die Corona-Maßnahmen durch die Bundesnotbremse nicht geworden.

Falls Sie sich vor lauter Frust ein Eis genehmigen wollen, Schoko-Vanille gegen den Corona-Blues, dann müssen Sie übrigens auch aufpassen. Das hat die Stadtverwaltung jetzt klargestellt. An den wärmeren Tagen Anfang der Woche waren die Eisläden bereits gut besucht, wie das Ordnungsamt meldete. Das sei grundsätzlich zwar "sehr schön", schreibt die Stadt - und weist dann darauf hin, dass in den Bereichen mit Maskenpflicht - wie zum Beispiel die Brandenburger Straße - "kein Eis oder Sonstiges gegessen oder getrunken werden darf". Es folgt eine abschließende Ermahnung, bei der ich sofort Loriot, den großen Brandenburger Humoristen, im Ohr habe: "Bitte nehmen Sie Ihr Eis und gehen Sie in Bereiche, in denen keine Maskenpflicht besteht." Den PNN-Newsletter können Sie selbstverständlich auch in Bereichen mit Maskenpflicht konsumieren.

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Auch im heutigen Newsletter: 

  • Terrassen statt Parkplatz vor dem Minsk: Der Brauhausberg wird noch dieses Jahr umgestaltet
  • Notenstopp gefordert: Landeselternrat will Leistungsbewertung in Schulen aussetzen
  • Localize im Welterbe: Das Festival für "Stadt, Kultur und Kunst" gastiert im Park Babelsberg
  • Flüssige Alternative: Schiffbau-Versuchsanstalt Potsdam startet Forschungsprojekt für Lieferverkehr mit autonomen Booten
  • Tipps für Unternehmungen am Wochenende
  • ...und jede Menge mehr

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