• Potsdam HEUTE, Donnerstag, 12. November 2020: Armut durch Corona, Impfzentrum in Potsdam, steigende Immobilienpreise

Potsdam HEUTE, Donnerstag, 12. November 2020 : Armut durch Corona, Impfzentrum in Potsdam, steigende Immobilienpreise

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Der PNN-Newsletter - heute von Marion Kaufmann.
Der PNN-Newsletter - heute von Marion Kaufmann.Grafik: TSP

Guten Morgen,

haben Sie mal nachgezählt? Wie viele Rollen Klopapier haben Sie noch in Reserve? Mal ehrlich, kaufen Sie in diesen Zeiten etwas mehr ein? Mehl, Reis, Nudeln und eben Toilettenpapier - falls einen die Quarantäne ereilt. Oder sind Sie vernünftig und lassen sich nicht von Lücken in Supermarktregalen suggerieren, dass man Vorräte anlegen sollte? 

Die Einkaufs-App Bring! hat bundesweit analysiert, wie oft Waren des täglichen Bedarfs in den vergangenen Monaten gekauft wurden. Das Ergebnis: Während im Sommer die Verkaufszahlen auf das Niveau vor Corona zurück gingen, zogen sie zu Beginn der zweiten Welle wieder deutlich an. Die Analyse zeigt aber auch: Von Hamsterkäufen kann keine Rede sein – die gekauften Mengen liegen erheblich unter denen der ersten Corona-Welle. 

Beim “Hamsterklassiker” Nummer eins, dem Toilettenpapier, gehen die Zahlen sogar bereits wieder deutlich zurück. Auch bei anderen Produkten wie MehlHefe, Nudeln und Reis ist kein Anstieg zu verzeichnen, der dem des Frühjahrs entsprechen würde. Sehr ähnlich ist das Bild bei Grundnahrungsmitteln - mit Ausnahme von Brot, das den Rekordwert aus dem März wieder erreicht hat. 

Auch Genussartikel wie Schokolade und Wein, die im Frühling besonders beliebt waren, werden jetzt wieder vermehrt auf der Couch konsumiert. Nur auf Bier - für mich herkunftsbedingt unerklärlich, an mir liegt es nicht - haben die Deutschen derzeit keine rechte Lust: Dessen Einkaufsmenge liegt knapp ein Drittel unter der des Sommers und 42 Prozent unter der des ersten Lockdowns. 

"Auch wenn zu Beginn der zweiten Welle vereinzelt Panikkäufe, insbesondere bei Toilettenpapier, zu beobachten waren, scheinen die Verbraucher aus der ersten Corona-Welle gelernt zu haben”, so Davide Falzone, Country Manager Deutschland bei Bring!. “Zwar werden Waren des täglichen Bedarfs mehr gekauft als im Sommer, aber die Verbraucher zeigen sich dabei deutlich disziplinierter. 

Vorräte anlegen? Ja. Hamsterkäufe? Nein." Das liege sicher auch daran, dass der Handel im ersten Lockdown nach Anlaufschwierigkeiten bewiesen habe, dass er die Versorgung jederzeit sicherstellen kann.
Für eine steigende Zahl Potsdamer sind das allerdings Luxusprobleme. Bei ihnen reicht das Geld nicht für die tägliche Versorgung - von Hamsterkäufen ganz zu schweigen.

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