• Potsdam HEUTE, Dienstag, 25. August 2020: Bedrohte Vögel, Hohenzollern-Streit und Rassismus-Forschung

Potsdam HEUTE, Dienstag, 25. August 2020 : Bedrohte Vögel, Hohenzollern-Streit und Rassismus-Forschung

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PNN-Newsletter - heute von Marion Kaufmann.
PNN-Newsletter - heute von Marion Kaufmann.Foto: Sebastian Gabsch PNN

Guten Morgen,

es gibt schon komische Vögel in Brandenburg. Solche, die immer gegen den Wind fliegen und nicht paarweise, sondern in Fortpflanzungsgemeinschaften sprich Vögelkommunen leben. Diese flatterhaften Kommunarden findet man fast nur noch in der Mark. Mehr als 300 Großtrappen leben mittlerweile wieder in Brandenburg.  Die Schutzmaßnahmen der vergangenen Jahre zeigen Erfolge. Dennoch ist Grünen-Landwirtschaftsminister Axel Vogel (ja, er heißt wirklich so), Nachfolger von SPD-Mann Jörg Vogelsänger (falls Sie nicht aus Brandenburg kommen und hier zum ersten Mal reinlesen: Auch der Name ist echt), besorgt um die heimische Vogelwelt. Zwölf Jahre nach Veröffentlichung der letzten Roten Liste der Brutvögel hat das Landesamt für Umwelt die Liste überarbeitet. „Die aktuelle Rote Liste der bedrohten Vogelarten in Brandenburg hat Licht- und Schattenseiten“, stellt Vogel fest. „Eine Reihe von früheren ‚Flaggschiffarten‘ des Naturschutzes wie See- und Fischadler, Kranich und Uhu konnten im Lauf der Jahre aus der Roten Liste entlassen werden“, so Vogel. Aber im Gesamtergebnis müssen insgesamt 88 heimische Brutvogelarten als gefährdet eingestuft werden, 15 Arten sind bereits ausgestorben. 26 Arten sind akut vom Aussterben bedroht. 

Womit wir wieder bei den Fortpflanzungsgemeinschaften wären: Störche sollen ja Nachwuchs und Glück bringen. Wenn das stimmt, dürfte es mit den Geburtenzahlen in Brandenburg wieder rapide bergab gehen. Denn der Weißstorch ist in Brandenburg nicht mehr glücklich und macht die Flatter. „Jedes Jahr werden es weniger“, sagt Winfried Böhmer, der das Weißstorchzentrum Vetschau mit Internetkamera über dem Horst aufgebaut hat. Die Piepshow zeigt: Viele Nester blieben leer. Welche Nachrichten sonst noch durch Brandenburg fliegen, lesen Sie jetzt.

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Worüber spricht Potsdam heute?

Wende im Hohenzollern-Konflikt

Georg Friedrich Prinz von Preußen.
Georg Friedrich Prinz von Preußen.Foto: Foto: Ralf Hirschberger/dpa

Kann man schon von einer Vogel-Strauß-Politik sprechen? Brandenburgs rot-schwarz-grüne Kenia-Regierung jedenfalls schwenkt überraschend wieder auf einen Kompromisskurs gegenüber Georg Friedrich Prinz von Preußen ein, der wie berichtet für die Hohenzollern von der öffentlichen Hand eine Millionenentschädigung für frühere Schlösser, ein Wohnrecht im Schloss Cecilienhof und Kunstwerke aus Schlossmuseen der Hauptstadtregion fordert. Wie das SPD-geführte Finanzministerium am Montag mitteilte, hat es sich mit den Hohenzollern einvernehmlich darauf verständigt, das beim Potsdamer Verwaltungsgericht anhängige Verfahren um eine Entschädigung ein weiteres Jahr auf Eis zu legen. Man wolle Bemühungen um eine außergerichtliche Einigung "keinesfalls im Weg stehen", erklärte Finanzministerin Katrin Lange (SPD), die damit die Position ihres Linke-Vorgängers Christian Görke einkassierte. Die Linke, die 2019 im Landtagswahlkampf eine Volksinitiative gegen weitere Verhandlungen mit den Hohenzollern gestartet hatte, nannte die Prinzenrolle rückwärts entsprechend „politisch falsch und fatal“. „Aus unserer Sicht gibt es keine Grundlage, um mit den Hohenzollern über Entschädigungen zu verhandeln“, so die Landesvorsitzende Anja Maier. Thorsten Metzner mit den Einzelheiten des royalen Rechtsstreits

Was muss ich für heute wissen?

Das Corona-Update
Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Brandenburg ist wieder gesunken. Wurden von Samstag zu Sonntag noch neun Ansteckungen gemeldet, berichtete das Gesundheitsministerium am Montag von nur einer bestätigten Infektion innerhalb eines Tages aus dem Landkreis Dahme-Spreewald. Insgesamt haben sich damit seit März 3827 Menschen im Land mit dem Virus infiziert. Die Zahl der aktiv Erkrankten liegt derzeit bei etwa 190. 173 Menschen starben im Zusammenhang mit einer Sars-CoV-2-Infektion. Etwa 3462 Menschen gelten als genesen. Die insgesamt meisten Infizierten in Brandenburg verzeichnet nach wie vor die Landeshauptstadt Potsdam mit insgesamt 689 Corona-Fällen. Es folgen Potsdam-Mittelmark mit 612 Corona-Infektionen und der Kreis Barnim (461).


Die Potsdamer Stadt- und Landesbibliothek im Bildungsforum hat die Schließung im Zuge des Corona-Lockdowns bereits Ende Mai beendet, jetzt gehen auch die Zweigstellen wieder ans Netz. Die Filialen in der Waldstadt und Am Stern sind seit Montag wieder in eingeschränktem Umfang unter Einhaltung der Abstandsregeln geöffnet, wie das Rathaus mitteilte. Die Bibliothek in der Waldstadt hat montags von 10 bis 15 Uhr sowie dienstags und freitags von 13 bis 18 Uhr geöffnet. Die Stern-Bibliothek kann man montags von 10 bis 13 Uhr, dienstags und donnerstags von 13 bis 18 Uhr sowie samstags von 10 bis 12 Uhr besuchen.

Über die aktuellen Entwicklungen in der Coronakrise in Potsdam und Brandenburg informieren wir Sie weiterhin in unserem Newsblog

Geldauflage für Anti-Pogida-Demonstranten

Blockade eines Busses mit Pogida-Demonstranten im Januar 2016.
Blockade eines Busses mit Pogida-Demonstranten im Januar 2016.Foto: Andreas Klaer

Das Verfahren gegen zwei Anti-Pogida-Demonstranten vor dem Amtsgericht Potsdam ist am Montag gegen Geldauflage von je 200 Euro eingestellt worden. Den beiden war im Zusammenhang mit Protesten gegen eine Pogida-Demonstration am 11. Januar 2016 Landfriedensbruch, Störungen von Versammlungen und Aufzügen, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und teilweise versuchte gefährliche Körperverletzungen vorgeworfen worden. Doch mehr als vier Jahre und sieben Monate nach dem vermeintlichen Tatgeschehen brach die Anklage innerhalb weniger Stunden in sich zusammen. Den Prozessbericht von Carsten Holm lesen Sie hier.

Neuer Verein zum Kinderschutz
In Brandenburg soll mit einem neuen Verein auf Gefahren des sexuellen Kindesmissbrauchs aufmerksam gemacht werden. Zunächst sei am Freitag um 12 Uhr vor dem Landtag eine Demonstration unter dem Motto „#SeiLautGegenKindesmissbrauch“ geplant, sagte Initiatorin Anita Stein am Montag in Potsdam. Der Verein „Opferlicht“ solle noch in diesem Jahr gegründet werden. Die Initiatoren aus dem Umfeld der CDU-Kommunalpolitik seien auch offen für Beteiligungen aus anderen Parteien. Ziel des Vereins sei es, Opfer zu schützen. Täter müssten zudem härter bestraft werden. Es handele sich um „keine CDU-Geschichte“, betonte die stellvertretende Landesvorsitzende des Weißen Rings, Landtagsvizepräsidentin Barbara Richstein (CDU). Der Weiße Ring sei nicht an der Vereinsgründung beteiligt. Es gehe jedoch um ein wichtiges Thema, das der Weiße Ring unterstütze. Kinder müssten gestärkt, pädagogisches Personal sensibilisiert und Prävention verbessert werden.

Freie Fahrt ins Leere
Ja, wo fahren sie denn? 6890 Euro kostet eine Bahncard 100 Erster Klasse. Günstig, wenn man eine hat. Ungünstig, wenn man sie trotzdem nicht nutzt. Auch Brandenburger stehen auf der Bundesrats-Liste der Politiker, die 2016 eine Bahncard100 beantragt, aber nie an "auswertbaren" Bundesratssitzungen teilgenommen haben sollen. Die "Bild"-Zeitung hat die Herausgabe der Liste vor Gericht erstritten. Aus dieser geht hervor, dass Brandenburgs Bildungsministerin Britta Ernst (SPD), Frau von Bundesfinanzminister und SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz und damals Ministerin in Schleswig-Holstein, an keiner Sitzung des Bundesrats teilnahm. Auf der Liste für 2016 stehen auch drei damalige Regierungsmitglieder aus Brandenburg, die die Bahncard bekommen, aber sie nicht zur Fahrt zum Bundesrat genutzt haben: der damalige Bildungsminister Günter Baaske, die einstige Wissenschaftsministerin und heutige Präsidentin der Berliner Humboldt- Universität Sabine Kunst sowie Ex-Agrarminister Jörg Vogelsänger (alle SPD). Die ganze abgefahrene Geschichte lesen Sie hier.

Was soll ich heute lesen?

Rassismusforscherin Elisabeth Kaneza.
Rassismusforscherin Elisabeth Kaneza.Foto: A. Pütz

Die Rassismus-Forscherin 
Elisabeth Kaneza ist Menschenrechtsaktivistin und promoviert an der Universität Potsdam interdisziplinär zum Thema struktureller Rassismus und zur rechtlichen Situation schwarzer Menschen in Deutschland. Im Alter von sechs Jahren kam sie mit ihren Eltern aus Ruanda nach Deutschland. "Rassismus ist Teil meines Alltags", sagt die Wissenschaftlerin. In Brandenburg sei positiv zu bewerten, dass sich das Land Anti-Rassismus als Staatsziel gesetzt habe. "Die andere Sache ist, dass es in Brandenburg ein großes Problem mit Rechtsextremismus gibt. Das ist Teil der Geschichte und Teil der gesellschaftlichen Realität", erklärt die 33-Jährige im Gespräch mit Birte Förster. Welche Ursachen von Fremdenfreindlichkeit Elisabeth Kaneza sieht und welche Gegenmittel sie vorschlägt, lesen Sie im ausführlichen Interview.

Welche Termine sind heute wichtig?

  • Kita-Studie:  Die Bertelsmann-Stiftung in Gütersloh veröffentlicht heute das „Ländermonitoring Frühkindliche Bildungssysteme“. Die Daten zur Kitaqualität werden für jedes Bundesland erhoben. Wir haben schon einmal in die Studie geschaut. Demnach können wie schon 2018 viele Kitas in Brandenburg ihren Bildungsauftrag aufgrund unzureichender Rahmenbedingungen nicht oder nur eingeschränkt umsetzen, konstatiert die Bertelsmann-Stiftung. Am Stichtag 1. März 2019 sei der Personalschlüssel in Brandenburg für rund 72.900 Kitakinder nicht kindgerecht gewesen, für 91 Prozent der Kinder in amtlich erfassten Kitagruppen habe nicht genügend Fachpersonal zur Verfügung gestanden. Die Details der Studie lesen Sie im Laufe des Tages bei pnn.de oder morgen im Newsletter. 
Die Kitagruppen sind in Brandenburg teils zu groß.
Die Kitagruppen sind in Brandenburg teils zu groß.Foto: Sebastian Gabsch
  • Sitzungen der Fraktionen: Heute kommen wieder die Fraktionen im Landtag zu ihren Sitzungen zusammen und informieren ab 11 Uhr die Presse. Dabei dürfte es vor allem um die drei Plenarsitzungen des Parlaments am Mittwoch, Donnerstag und Freitag gehen.
  • Maler feiert Meisterjubiläum: Am 25. August 1960 legte er seine Meisterprüfung in Potsdam ab. 24 Jahre war er unternehmerisch tätig, bildete viele Jahre junge Menschen aus und engagierte sich ehrenamtlich in der Gesellenprüfungskommission: Malermeister Wolfgang Fiedler aus Werder (Havel). Jetzt feiert er sein Meisterjubiläum. Der Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Potsdam, Ralph Bührig, ehrt den Jubilar um 10 Uhr in Werder und überreicht ihm den Diamantenen Meisterbrief für sechs Jahrzehnte Meisterschaft.
  • Friedhof für Krampnitz: Der Potsdamer Ausschuss für Stadtentwicklung, Bauen, Wirtschaft und Entwicklung des ländlichen Raumes trifft sich um 18 Uhr im Plenarsaal des Rathauses. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem ein Friedhof für Krampnitz sowie Bebauungspläne für das Kirchsteigfeld, die Kleingartenanlage Angergrund und Erholungsgärten am Horstweg. 
  • Sinti und Roma in Brandenburg: Das Land Brandenburg hat am 1. Oktober 2018 eine Grundlagenvereinbarung mit dem Landesverband deutscher Sinti und Roma abgeschlossen, an deren Umsetzung seitdem gearbeitet wird. Um welche Schwerpunkte es dabei aus der Sicht der Volksgruppe geht und warum die Sinti und Roma die Aufnahme in die Landesverfassung anstreben, darüber soll heute Abend gesprochen werden. Die Brandenburger Linksfraktion lädt von 17.30 bis 19.30 Uhr zu einer Diskussionsrunde im Landtagsgebäude, Saal 2.050.  Es diskutieren Petra Rosenberg, Vorsitzende des Landesverbandes Deutscher Sinti und Roma, der Musiker Janko Lauenberger und die Fraktionsvorsitzende der Linken, Kathrin Dannenberg. Janko Lauenberger und Daniel Weitlinger gestalten den Abend musikalisch.  Eine Anmeldung ist erforderlich unter [email protected], Betreff „Die unbekannte Minderheit“, oder per Telefon unter 0331/966 15 03.

Was könnte ich heute unternehmen?

Empfehlungen von Steffi Pyanoe.

Jüdisches Leben und Stadtgeschichte
Der Jüdische Friedhof von Potsdam ist nicht nur ein Ort des Gedenkens sondern bildet auch ein besonders Kapitel Potsdamer Stadtgeschichte ab. Einer, der die Inschriften der Grabmale lesen und deuten kann und sich mit der Entstehung des Friedhofs bestens auskennt, ist Wolfgang Weißleder,  Jurist, Buchautor, Experte für jüdisches Leben und Geschichte. Bei einer Führung über den Friedhof wird deutlich, wie sehr jüdische Bürger die Entwicklung und das Leben der Stadt prägten und selbstverständlich zu Potsdam gehörten - und wie schmerzhaft und abrupt diese Bevölkerungsgruppe von den Nazis beinahe komplett ausgelöscht wurde.

Der Jüdische Friedhof in Potsdam.
Der Jüdische Friedhof in Potsdam.Foto: Andreas Klaer


Treffpunkt um 15 Uhr am Jüdischen Friedhof am Ende der Puschkinallee. 8 Euro kostet die Teilnahme. Bitte anmelden unter Tel. (0331) 291741

Vor, vor, seit, schließen
Wie lange ist Ihre Tanzstunde her? Wenn Sie Walzer, Tango, Slow Fox und Quickstep gut beherrschen und auch mit den Standard-Latein-Tänzen etwas anfangen können, Ihnen aber das Training fehlt oder Sie sich leicht eingerostet fühlen, dann wäre der Kurs Paar- und Gesellschaftstanz der Berliner Tanzschule Zielonka etwas für Sie. Der offene Kurs im Treffpunkt Freizeit ist für Paare mit soliden Grundkenntnissen und Fortgeschrittene geeignet. Die Gruppe tanzt schon länger zusammen, Neumitglieder sind dennoch willkommen. Der Dresscode: leger, und Schuhe ohne glatte Sohle wären prima.
Von 18 bis 19.30 Uhr in der Sporthalle im Treffpunkt Freizeit, Am Neuen Garten 64. Die monatliche Kursgebühr beträgt pro Person 39 Euro. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, einfach bei einer Probestunde mitmachen. Infos gibt es hier: (030) 53019104. Im Haus herrscht Maskenpflicht, getanzt wird ohne.

Was kann ich heute Gutes tun?

Für Potsdam in die Pedale treten

Der Verkehrsbeigeordnete Bernd Rubelt (parteilos, v.l.), Fachbereichsleiter Dieter Jetschmanegg (SPD), die Kulturbeigeordnete Noosha Aubel (parteilos), Mike Schubert (SPD), damals Sozialbeigeordneter heute Oberbürgermeister, und Kämmerer Burkhard Exner (SPD) beim Stadtradeln 2017.
Der Verkehrsbeigeordnete Bernd Rubelt (parteilos, v.l.), Fachbereichsleiter Dieter Jetschmanegg (SPD), die...Foto: Sebastian Gabsch (Archiv)


Vom 7. bis 27. September heißt es wieder: Rauf aufs Rad! Auch in diesem Jahr nimmt die Landeshauptstadt an der bundesweiten Aktion „Stadtradeln“ des Klimabündnisses teil. Auf dem Weg zur Arbeit, zur Schule, zur Hochschule, zum Einkaufen oder einfach in der Freizeit: alle Potsdamerinnen und Potsdamer oder Pendler können sich abstrampeln und Teams bilden. Alternativ können sich Interessierte auch beim offenen Team Potsdam anmelden, um Fahrradkilometer zu sammeln und so aktiv CO² einzusparen

Die Anmeldung ist unter www.stadtradeln.de/potsdam möglich. Die Stadtradeln-App kann hier heruntergeladen werden. Aber auch nach Beginn der Aktion kann man sich noch anmelden und die gefahrenen Kilometer nachtragen.

Wetter & Verkehr

Wetter
Der Tag beginnt wieder spätsommerlich freundlich mit viel Sonnenschein. Später wird es wolkiger, aber erst am Abend regnet es vereinzelt. Bis zu 24 Grad werden erreicht.

Verkehr
In der Nacht von Dienstag zu Mittwoch bis Freitagnacht gibt es auf der S-Bahn-Linie 7 jeweils von 21.50 Uhr bis 1.30 Uhr eine Fahrplanänderung. Die Züge fahren von Nikolassee bis Grunewald eine Minute früher. In Grunewald fahren die Züge in Richtung Ahrensfelde von Gleis 2, Bahnsteig stadtauswärts. Weitere Informationen zum S-Bahn-Verkehr finden Sie hier. Über den Straßenverkehr in Potsdam bleiben Sie unter www.mobil-potsdam.de auf dem Laufenden.

Person des Tages

Nico Woitkowiak

Azubi des Monats August: Nico Woitkowiak.
Azubi des Monats August: Nico Woitkowiak.Foto: Sebastian Gabsch PNN


Er ist zwar noch in der Ausbildung, aber schon jetzt ein Experte beim Wechseln von Doppelkupplungsgetrieben. Diese Arbeit gehört zu den Leidenschaften des 18-jährigen Nico Woitkowiak in seinem Ausbildungsbetrieb, der ASL Auto Service Lichtblau GmbH im Bornstedter Feld in Potsdam. Dort lässt er sich im zweiten Lehrjahr zum Kraftfahrzeugmechatroniker ausbilden. Weil er sich dabei vorbildlich engagiert und auch noch mit menschlichen Qualitäten überzeugt, hat ihn die Handwerkskammer Potsdam am Montag zum Azubi des Monats gekürt. Den Titel vergibt die Kammer bereits seit seit sechs Jahren, die Vorschläge werden von den Betrieben eingereicht.  „Von Anfang an war da ein Lehrling, der mit wachem Blick und Verstand durch die Welt geht. Nico stellte viele Fragen und erwies sich schon nach kürzester Zeit als echter Teamplayer,“ sagt Personalchefin Manuela Jahr. Zudem sei der Potsdamer einer, "dessen natürliche Freundlichkeit einem das Herz aufgehen lässt."


Ihnen viele Begegnungen mit freundlichen Menschen an diesem Dienstag. Morgen begrüßt Sie hier freundlich zur frühen Stunde Jana Haase. 

Ihre Marion Kaufmann
PNN-Vizechefredakteurin

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