• Potsdam: Festival Rhythm against Racism auf dem Luisenplatz

Potsdam : Festival Rhythm against Racism auf dem Luisenplatz

Weltoffen und tolerant: Das ist das Motto des kostenfreien Festivals Rhythm against Racism, das heute auf dem Luisenplatz stattfindet. Ein Überblick über das Programm.

Die Bands, die beim kostenfreien Festival Rhythm against Racism in Potsdam auftreten werden, lehnen Rassismus und Faschismus ab.
Die Bands, die beim kostenfreien Festival Rhythm against Racism in Potsdam auftreten werden, lehnen Rassismus und Faschismus ab.Foto: Sebastian Gabsch

Potsdam - Eine Gesellschaft frei von Hass und Gewalt: Dafür setzen sich die Macher von Rhythm against Racism ein. Am Dienstag findet die 19. Ausgabe des kostenlosen Festivals auf dem Luisenplatz statt. Ein Ort für alle, die „friedlich feiern möchten. Weltoffen und tolerant“, solle das Fest mit Musik, Redebeiträgen und einem Markt der Möglichkeiten mit Infoständen sein, heißt es auf der Homepage.

Das Musikprogramm beginnt um 17 Uhr mit der Potsdamer Rockband „John Apart“. Ab 18 Uhr spielt die Pop-Rockband „Kaella“ aus Rheinsberg. Um 19 Uhr tritt die Berliner Combo „Make a move“ mit Funk, Elektro und Hip Hop auf. 

Alle Bands lehnen Rassismus, Faschismus und Diskriminierung ab

Die Band Vizediktator aus Berlin, die nach eigenen Angaben Straßenpop spielt, steht ab 20.30 Uhr auf der Bühne. Den Abschluss macht ab 21.30 Uhr die Berliner Pop-Elektro-Band „The toten Crackhuren im Kofferraum“. 

Alle auftretenden Bands, so heißt es auf der Homepage der Veranstaltung, lehnen wie die Organisatoren „Rassismus, Faschismus und jedwede Form gruppenbezogener Diskriminierung“ ab.

Ausgetragen wird das Festival mit dem Motto „Tanzt für Toleranz“ von dem Förderverein für Jugendarbeit in Brandenburg, dazu kommen eine Reihe von Unterstützern. Es finanziert sich aus Mitteln des Vereins, der unterstützenden Stiftungen und Vereine sowie aus Spenden. 

„Wir stehen ein, für ein Leben ohne Ausgrenzung, ohne Angst vor dem, was das Morgen bringt“, erklärte Christian Traeger, Hauptorganisator, in einer Mitteilung. Das Festivalformat sei eine Möglichkeit, Zivilcourage mit Leben zu füllen. 


Das Line-up und die Zeiten:

  • 17:00 Uhr: John Apart
  • 18:00 Uhr: Kaella
  • 19:00 Uhr: Maka a Move
  • 20:30 Uhr: Vizediktator
  • 21:30 Uhr: The toten Crackhuren im Kofferraum