• Polizeibericht für Potsdam und Brandenburg: Mehrere Betrugsversuche am Telefon

Polizeibericht für Potsdam und Brandenburg : Mehrere Betrugsversuche am Telefon

Im Bereich der Brandenburger Polizeidirektion West ist es wiederholt zu Betrugsversuchen am Telefon gekommen. Die Angerufenen reagierten richtig. Die Polizei gibt Hinweise, was zu beachten ist.

Foto: Friso Gentsch/dpa

Potsdam - Die Brandenburger Polizei warnt erneut vor betrügerischen Telefonanrufen. Wie die Direktion West mitteilte, sei es im Laufe des Donnerstags (14.05.2020) zu mehreren Vorfällen gekommen.

So sei in Potsdams südlicher Innenstadt eine 72-Jährige von einer Person angerufen worden, die sich als Polizeibeamter ausgegeben habe. Der falsche Polizist habe die Frau auf eine angeblich festgenommene Einbrecherbande hingewiesen und ihr erklärt, dass bei dieser ein Zettel mit der Adresse der Frau gefunden worden sei. Der Betrüger habe sich dann "in vorgespielter Sorge" nach den Wertsachen und dem Vermögen der Seniorin erkundigt. Ähnliches soll sich mehrfach in Brandenburg an der Havel ereignet haben. In Bad Belzig und Blankenfelde-Mahlow soll jeweils bei zwei älteren Personen der Enkel- beziehungsweise Verwandtentrick versucht worden sein, um einen hohen Geldbetrag zu ergaunern. 

Nicht auf Forderungen eingehen und Polizei informieren

In allen Fällen hätten die Angerufenen den Betrugsversuch erkannt, sodass kein Schaden entstanden sei, teilte die Polizei mit. Es wurden Strafanzeigen wegen versuchten Betrugs auch in Verbindung mit Amtsanmaßung aufgenommen.

Die Polizei riet in diesem Zusammenhang noch einmal, sich niemals auf dubiose Geldforderungen einzulassen und sich nicht am Telefon zu familiären oder finanziellen Verhältnissen ausfragen zu lassen. Möglichst sollte die Nummer des Anrufers notiert werden. Bei einem Vorfall sollte über die öffentlich bekannte Telefonnummer Kontakt zur Polizei aufgenommen werden und keinesfalls die Nummer gewählt werden, die die Anrufer mitgeteilt hatten. Sollte jemand doch einen Termin für eine Geldübergabe vereinbart haben, sollte man vorab die Polizei unter 110 informieren. 

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