• Polizeibericht für Potsdam: Mehrere Kinder von fremden Männern angesprochen

Polizeibericht für Potsdam : Mehrere Kinder von fremden Männern angesprochen

In den Potsdamer Stadtteilen Am Schlaatz und Am Stern sowie in der mittelmärkischen Gemeinde Stahnsdorf wurden Kinder von Männern angesprochen. Alle drei haben jedoch richtig reagiert.

Immer wieder berichtet die Polizei von angesprochenen Kindern.  
Immer wieder berichtet die Polizei von angesprochenen Kindern.  Foto: Rene Ruprecht/dpa

Potsdam - In der Region Potsdam haben am Dienstag drei Jungen unabhängig voneinander erklärt, dass sie von fremden Männern angesprochen worden seien. Das teilte die ermittelnde Polizei am Mittwoch mit. In einem Fall gab ein Achtjähriger an, er sei gegen 11.40 Uhr vor einer Grundschule im Wohngebiet am Schlaatz von einem jungen Mann mit Süßigkeiten gelockt worden – er müsse nur mit in dessen Auto kommen. Der Junge habe die Flucht ergriffen, so die Polizei. Der Mann soll ein dunkles T-Shirt mit rotem Mund, Zähnen und einer ausgestreckten Zunge getragen haben und braune, lockige Haare besitzen.

Ferner erzählte ein Zehnjähriger der alarmierten Polizei, ihn habe gegen 14 Uhr in einem Bus vom Wohngebiet Am Stern in Richtung Innenstadt ein vermeintlicher Kontrolleur erst nach der Fahrkarte gefragt und wollte dann persönliche Angaben wissen. Erst als das Kind zum Busfahrer gehen wollte, stieg der 35 bis 40 Jahre alte Mann, der eine grün-graue Jacke trug, an der Haltestelle Schlaatzstraße aus. 

Auch in Stahnsdorf wurde ein Kind mit Süßigkeiten gelockt

Wiederum meldete ein zehn Jahre alter Junge aus Stahnsdorf, das er gegen 14 Uhr aus einem Auto heraus angesprochen worden sei – ob er Süßigkeiten wolle. Das Kind fuhr aber weiter mit seinem Fahrrad. Hier soll der 30 bis 35 Jahre alte Mann kurze schwarze Haare getragen haben, bekleidet war er mit einem schwarzen Pullover und einer blauen Jacke. 

In der Region Potsdam muss die Polizei immer öfter Hinweisen nachgehen, dass unbekannte Männer möglicherweise Kinder anlocken wollten, hatte das Landesinnenministerium zuletzt gemeldet. Dieses hatte den Anstieg aber auch auf die höhere Sensibilisierung in dem Bereich zurückgeführt. So hätte sich zuletzt in keinem Fall der Verdacht auf die Vorbereitung einer Straftat erhärten lassen.