• PNN-Diskussion im Potsdam Museum: Wie weltoffen ist Potsdam wirklich?

PNN-Diskussion im Potsdam Museum : Wie weltoffen ist Potsdam wirklich?

Die PNN veranstalten am 12. März eine Podiumsdiskussion mit Vertretern aus Politik, Religion und Wissenschaft. Auch Ex-Oberbürgermeister Jakobs hat zugesagt.

Die Buchpräsentation von "Glaube in Potsdam" im September 2018. 
Die Buchpräsentation von "Glaube in Potsdam" im September 2018. Foto: Manfred Thomas/PNN

Potsdam - Potsdam bekennt sich zu Weltoffenheit und Toleranz, die Stadt tritt ein für Menschenrechte, Religions- und Glaubensfreiheit. Diese demokratischen Werte erscheinen zunehmend bedroht, auch in Potsdam. Die PNN diskutieren am Dienstag im Potsdam Museum mit Experten aus Politik, Religion, Wissenschaft und Gesellschaft, was das für Potsdam bedeutet, was passieren muss, damit die Stadt wehrhaft bleibt gegen Gewalt, Fremdenfeindlichkeit und politischen Extremismus und welche Rolle Religionsgemeinschaften dabei spielen.

Auch Jakobs sitzt wieder auf dem Podium

Auf dem Podium der Diskussion „Glaube in Potsdam – Der Talk“ sitzen Jann Jakobs, der Ehrenvorsitzende des Bündnisses „Potsdam bekennt Farbe“ und Oberbürgermeister a.D., Angelika Zädow, die Superintendentin im Evangelischen Kirchenkreis Potsdam, Heinz Kleger, Politikwissenschaftler und Mitinitiator des Vereins Neues Potsdamer Toleranzedikt und Gideon Botsch, Leiter der Emil Julius Gumbel Forschungsstelle Antisemitismus und Rechtsextremismus (EJGF) am Moses Mendelssohn Zentrum Potsdam. Moderiert wird die Runde von PNN-Chefredakteurin Sabine Schicketanz und PNN-Wissenschaftsredakteur Jan Kixmüller.

Wie weltoffen ist Potsdam wirklich?

Im Gespräch soll es darum gehen, wie die Situation in Potsdam heute eigentlich aussieht: Wie weltoffen ist die Stadt wirklich – und wie anfällig für rechtspopulistische Strömungen oder Antisemitismus? Wie hat sich das Klima seit 2015, als eine große Zahl von Flüchtlingen Deutschland und auch Potsdam erreichte, entwickelt? Thema ist auch, was Stadtverwaltung, Zivilgesellschaft und Religionsgemeinschaften tun können, um Weltoffenheit, Toleranz und demokratische Werte zu stärken. Zudem wird die Frage aufgeworfen, wie der Absolutheitsanspruch gerade der monotheistischen Religionen eigentlich mit dem Toleranzgedanken zusammengehen kann. Im Anschluss an die Diskussion besteht an Thementischen die Möglichkeit zum weiteren Gespräch.

Die Diskussion ist ein Nachfolgeprojekt der zweibändigen Buchveröffentlichung „Glaube in Potsdam“ im vergangenen Jahr. Religionswissenschaftler der Universität Potsdam und PNN-Autoren haben dafür weltanschauliche und religiöse Gemeinschaften in Potsdam besucht und porträtiert. 


„Glaube in Potsdam – Der Talk“ am 12. März um 18 Uhr im Potsdam Museum am Alten Markt. Der Eintritt ist frei. Anmeldung unter www.pnn.de/glaube.