• Pandemie schwächt Stadtverwaltung: Eingeschränkt erreichbar

Pandemie schwächt Stadtverwaltung : Eingeschränkt erreichbar

Um Weihnachten und den Jahreswechsel scheint ohnehin vieles still zu stehen. Auch viele Hilfs- und Beratungsangebote der Stadtverwaltung sind nur eingeschränkt erreichbar.

Das Potsdamer Rathaus
Das Potsdamer RathausFoto: Sebastian Gabsch

Potsdam - Aufgrund der Pandemie-Lage kommt es bis Ende des Jahres teilweise zu Einschränkungen in der Erreichbarkeit in Bereichen der Stadtverwaltung. Die Corona-Hotline des Potsdamer Gesundheitsamtes (0331) 289-2351 ist allerdings weiter erreichbar, wie die Stadtverwaltung mitteilte: vom 24. bis 27. Dezember von 10 bis 14 Uhr, vom 28. bis 31. Dezember regulär von 10 bis 16 Uhr, ab dem 1. Januar von 10 bis 14 Uhr. "Termine für Corona-Tests in den Testzentren Metropolishalle und am Klinikum Ernst von Bergmann erhalten Bürgerinnen und Bürger mit Überweisung über die Kassenärztliche Vereinigung Berlin-Brandenburg." Die allgemeine Hotline 115 sei vom 28. bis 30. Dezember sowie ab 4. Januar immer von 8 bis 18 Uhr besetzt.

Hingegen steht der Fachbereich Soziales und Inklusion im Haus M/N in der Behlertstraße 3A für den Publikumsverkehr bis auf weiteres nicht zur Verfügung. "Die Anliegen können weiterhin schriftlich, auf elektronischem oder auf telefonischem Wege vorgetragen werden", teilte das Rathaus mit. Anträge können gesendet werden an: Landeshauptstadt Potsdam, Fachbereich Soziales und Inklusion, Friedrich-Ebert-Straße 79/81, 14469 Potsdam. 

Auf folgendem Wege können die Leistungsbereiche per E-Mail erreicht werden: [email protected] für Hilfe zum Lebensunterhalt nach dem SGB XII und Leistungen nach dem AsylbLG, Betreuungsbehörde, Gewährung von BAföG für Schüler und Auszubildende, Meister-BAföG, Ausgleichsleistung nach dem RehaG sowie das Bildungs- und Teilhabepaket. Unter [email protected] können Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erreicht werden zu den Bereichen: Teilhabe für Kinder und Jugendliche, Teilhabe für Erwachsene und Hilfe zur Pflege. Auch der Pflegestützpunkt im Haus 1 bleibt für die persönliche Pflegeberatung geschlossen. Die Sozialberatung steht unter (0331) 289 22 11 für eine telefonische Beratung zur Verfügung. Weitere Informationen unter gibt es online unter www.pflegestuetzpunkte-brandenburg.de.

Für Notfälle steht der Fachbereich Soziales und Inklusion zur Verfügung. Notfälle sind ausschließlich die Mittellosigkeitserklärung im Leistungsbereich Hilfe zum Lebensunterhalt, Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz und Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung. 

Kinderschutz weiterhin präsent

Mitarbeitende der Bereiche Hoheitliche Jugendhilfe, Regionale Kinder- und Jugendhilfe, Kindetagesbetreuung sind am Standort Am Palais Lichtenau 3/5 weiterhin im Präsenz-Dienst. Sozialarbeitende aller drei Regionalteams (Bereich Regionale Kinder- und Jugendhilfe) sind am Standort Am Palais Lichtenau 3/5 zur Absicherung des Kinderschutzes im Dienst. Die Außenstellen Galileistraße 37-39 und Horstweg 96 sind jedoch bis Jahresende geschlossen. Ab dem 4. Januar 2021 erfolgt Bürgerkontakt nur nach vorheriger telefonischer Terminvereinbarung zur Erfüllung der pflichtigen Aufgaben.

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