• Neue Gastronomie in der Innenstadt: Japanisches Restaurant statt „Pfeffer & Salz“

Neue Gastronomie in der Innenstadt : Japanisches Restaurant statt „Pfeffer & Salz“

Das Gastro-Konzept „Hako Ramen“ hat bereits zwei Ableger in Berlin, jetzt kommt es nach Potsdam.

Japanisch statt italienisch. In das früherer "Pfeffer & Salz" zieht das japanische Lokal "Hako Ramen".
Japanisch statt italienisch. In das früherer "Pfeffer & Salz" zieht das japanische Lokal "Hako Ramen".Foto: Andreas Klaer

Potsdam - Ramen-Nudeln statt Pasta: In die Räume des ehemaligen italienischen Restaurants „Pfeffer & Salz“ auf der Brandenburger Straße zieht das japanische Restaurant „Hako Ramen“ ein, das Ende April eröffnen soll. Zwei Filialen gibt es bereits in Berlin, eine in Kreuzberg, eine in Prenzlauer Berg. Die Küche ist auf Ramen-Nudelsuppe in allen Variationen spezialisiert, mit Fleisch, ohne Fleisch und vegan. Dabei verzichte man laut eigener Aussage komplett auf Geschmacksverstärker und bereite die Speisen in einer offenen Küche vor den Augen der Gäste zu.

[Was ist los in Potsdam und Brandenburg? Die Potsdamer Neuesten Nachrichten informieren Sie direkt aus der Landeshauptstadt. Mit dem neuen Newsletter Potsdam HEUTE sind Sie besonders nah dran. Hier geht's zur kostenlosen Bestellung.]

„Ramen sind ein traditionelles japanisches Gericht, dass man in Japan eigentlich immer zwischendurch essen kann – so wie Bratwurst in Deutschland“, sagt Geschäftsführer Michael Dinh. Der gebürtige Thüringer kommt eigentlich aus dem Lebensmittelhandel, ist seit 2014 aber als Gastronom tätig, 2017 eröffnete er das erste Hako Ramen-Restaurant in Berlin. „Ich wollte schon immer nach Potsdam, hier gibt es noch ein richtiges Stadtzentrum!“, so Dinh. In Berlin sei alles dezentral in Kieze aufgeteilt, er aber liebe die Vorstellung, „in die Innenstadt“ zu gehen.

Vorerst nur Essen außer Haus

Wenn das Restaurant öffnet, wird es vorerst nur Essen zum Mitnehmen geben. Er sei sich des Risikos bewusst, mitten in der Pandemie eine neue Filiale zu öffnen, sagt Dinh: „Wir sind eine gebeutelte Branche, aber es wird auch eine Zeit nach der Pandemie geben. Und manche Investitionen gestalten sich gerade einfacher.“ Er habe schon lange in Potsdam nach einer geeigneten Immobilie gesucht, der Zuschlag für das „Pfeffer & Salz“ habe sich schnell, innerhalb von zwei Wochen, ergeben. Nun warte man noch auf die Lieferung der Küchengeräte.

Das "Pfeffer & Salz", das dem Berliner Gastronomen Guido Greifenberg gehörte, hatte 2020 nach 15-jährigem Bestehen seine Pforten geschlossen. Gründe dafür waren unter anderem hohe Mieten an der Brandenburger Straße. Zuerst sollte ein Steakhaus als Nachfolger einziehen, doch dann geschah lange Zeit nichts. Auch Greifenbergs italienisches Restaurant „Cancello“, dass sich im West-Flügel des Nauener Tors befand, schloss Anfang diesen Jahres.

Mehr lesen? Hier die PNN gratis testen.