Potsdam : NACHRICHTEN

Jason Brennan bei M100

Sanssouci - Der umstrittene US-amerikanische Philosoph und Politikwissenschaftler Jason Brannan kommt zum diesjährigen internationalen Mediengipfel M100 am 14. September im Orangerieschloss. Brennan ist einer von rund 70 hochrangigen Teilnehmern aus 21 Ländern, die diesmal über das Thema „Demokratie oder Despotie? Die Renaissance der dunklen Mächte“ diskutieren und die aktuelle politische Situation in Europa beleuchten wollen. In der Kritik steht Brennan insbesondere wegen seines Buchs „Gegen Demokratie“, in dem er fordert, dass nur noch gebildete und intellektuelle Menschen wählen dürfen sollten. Zu den weiteren Teilnehmern zählen unter anderem der bekannte russische Schriftsteller und Putin-Kritiker Viktor Jerofejew, der deutsche Historiker Andreas Rödder, Spiegel-Chefredakteur Klaus Brinkbäumer, Tagesspiegel-Chefredakteur Stephan-Andreas Casdorff und der ehemalige Leiter des ARD-Hauptstadtstudios, Ulrich Deppendorf. PNN

Sondersitzung zur Biosphäre

Zur Zukunft der Biosphäre findet am kommenden Dienstag eine Sondersitzung des Hauptausschusses statt. Das teilte die Stadt am Donnerstag mit. Am Mittwoch war das Thema auf SPD-Antrag im Hauptausschuss überraschend vertagt worden. Anlass: Aus Sicht der Stadt wäre das Vorhaben von SPD und CDU/ANW rechtlich unzulässig, die geplante Ausschreibung der Tropenhalle um Stadtteilnutzungen zu erweitern (PNN berichteten). HK

FH-Abriss wird überwacht

Innenstadt - Beim Abriss der Fachhochschule (FH) am Alten Markt soll spezielle Technik eingesetzt werden, damit bei der sogenannten Tiefenenttrümmerung keine Schäden an benachbarten Gebäuden entstehen. Dies werde durch Erschütterungsmessungen überwacht, teilte die Bauverwaltung jetzt auf eine Anfrage der Fraktion Die Andere mit. Der Abriss ist ab Herbst geplant und kostet viereinhalb Millionen Euro. HK

Betrug durch falschen Haftbefehl

Erneut haben Betrüger versucht, Bürger mit falschen Haftbefehlen zu erpressen. Am Donnerstag meldete die Polizei zwei neue Fälle in Brandenburg. In Brieselang im Havelland erhielt eine 78-jährige Frau einen angeblichen Haftbefehl mit einer Geldstrafe von 28 500 Euro. Um nicht ins Gefängnis zu kommen, solle sie, so der Brief, vorerst 9500 Euro zahlen. Ein 63-Jähriger aus Teltow-Fläming erhielt ebenfalls einen solchen Betrügerbrief. Beide wendeten sich an die Polizei und bezahlten nicht. Am Mittwoch hatte die Polizei bereits einen Fall aus Potsdam gemeldet. Die Polizei ermittelt nun wegen Betrugs und warnt überregional vor der neuen Masche. Auf keinen Fall sollten Bürger Geld an das angegebene Konto überweisen, sondern sich an die Polizei wenden. PNN

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