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Nachfolgerin von Magdolna Grasnick : Potsdam hat neue Beauftragte für Integration

Amanda Palenberg wurde am Mittwoch von Oberbürgermeister Mike Schubert (SPD) begrüßt. Die 28-Jährige war bereits im September für fünf Jahre gewählt worden.

Amanda Palenberg ist die neue Beauftragte für Migration und Integration der Landeshauptstadt Potsdam.
Amanda Palenberg ist die neue Beauftragte für Migration und Integration der Landeshauptstadt Potsdam.Foto: Andreas Klaer

Potsdam - Amanda Palenberg ist Potsdams neue Beauftragte für Migration und Integration und damit Nachfolgerin von Magdolna Grasnick, die wie berichtet in den Ruhestand geht. Am Mittwoch hat Oberbürgermeister Mike Schubert (SPD) Palenberg gemeinsam mit dem Team des Büros für Chancengleichheit und Vielfalt begrüßt. Die 28-Jährige wurde bereits am 22. September von den Stadtverordneten für die Dauer von fünf Jahren gewählt.

Amanda Palenberg, Jahrgang 1993, absolvierte ein Studium der Sozial- und Kulturwissenschaften an der Universität Vechta. Nach einigen Jahren Berufstätigkeit im Bereich der Flüchtlingshilfe und Integrationsarbeit promovierte sie im Promotionskolleg Gender & Diversity Studies zu Flüchtlingshilfe aus feministischer und antirassistischer Perspektive. Palenberg lebte zuletzt in Bremen, zieht jetzt aber nach Potsdam.

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Aktueller Integrationsreport  vorgestellt

Magdolna Grasnick stellte derweil am Mittwoch vor den Stadtverordneten ihren aktuellen Integrationsreport vor. Darin forderte sie, dass gerade Dienstleistungen der Stadtverwaltung für nichtdeutsche Menschen trotz Pandemie optimiert werden müssten – sei es bei Fragen des Familiennachzugs oder dem Warten auf Aufenthaltstitel. 

Hier seien die zuständigen Behörden nicht in dem Maße erreichbar gewesen wie nötig, machte sie deutlich. Zugleich zeigte sie sich erfreut, dass mit Hilfe von kommunalen Eigenanteilen nun doch weiterhin Landesmittel für Migrationssozialarbeit zur Verfügung stehen. Diese wertvolle Arbeit benötige Vertragssicherheit, so Grasnick.

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