• Nach dem Sturm: Tief „Kirsten“ lässt Potsdams Bäume einknicken

Nach dem Sturm : Tief „Kirsten“ lässt Potsdams Bäume einknicken

Das Sturmtief „Kirsten“ ist vorbei und hat nicht so schlimme Schäden verursacht wie befürchtet. In Potsdam musste sich die Feuerwehr um heruntergefallene Äste und abgeknickte Bäume kümmern. Nun soll es wieder freundlicher werden - allerdings nicht für lange.

Sturmtief "Kirsten" lässt dieser Frau bei ihrem Weg durch in der Innenstadt die Haare ins Gesicht wehen.
Sturmtief "Kirsten" lässt dieser Frau bei ihrem Weg durch in der Innenstadt die Haare ins Gesicht wehen.Foto: Boris Roessler/dpa

Potsdam - Das Sturmtief "Kirsten" hat am Mittwoch für zahlreiche Ast- und Baumabbrüche in Potsdam gesorgt. Das teilte die Potsdamer Feuerwehr auf Anfrage am Donnerstagmorgen mit. Zu zehn sogenannten Wind-Einsätzen sei es gekommen, sagte Feuerwehrfrau Nicole Naake. Verletzt wurde dabei niemand. Die meisten Einsätze soll es zwischen 18 und 19 Uhr gegeben haben. Laut kachelmannwetter.de soll es gegen 20 Uhr in Potsdam Böen mit Geschwindigkeiten von bis zu 76 Kilometer pro Stunde gegeben haben. 

Auf dem Brocken in Sachsen-Anhalt wurden Spitzenwerte von 131 Kilometern pro Stunde gemessen, wie Meteorologin Cathleen Hickmann vom Deutschen Wetterdienst (DWD) sagte. „Das ist volle Orkanstärke.“ Sturmtief „Kirsten“ und seine Ausläufer hatten am Mittwoch für ungemütliches Wetter in großen Teilen Deutschlands gesorgt.

Der Mittwochmorgen startete bereits böig: Am Bahnhof Babelsberg soll laut Naake ein Baum ins Gleisbett gefallen sein, kurzfristig mussten die Gleise zur Bergung des Baumes gesperrt werden. 

Die meisten Einsätze in Brandenburg hat es laut der Potsdamer Feuerwehrleitstelle im Havelland gegeben, dort musste die Feuerwehr aufgrund umgestürzter Bäume und heruntergefallener Äste elf Mal ausrücken. 

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Nach dem Sturmtief „Kirsten“ ist zunächst wieder mit etwas freundlicherem Wetter zu rechnen. Am Donnerstagvormittag sei es zwar vor allem im Norden und Osten gebietsweise noch windig, danach lockere es aber auf, teilte der Deutsche Wetterdienst am Donnerstag mit. Die Höchsttemperaturen liegen im Norden bei 17 bis 21 Grad und sonst bei 20 bis 26 Grad mit den höchsten Werten am Oberrhein. Am Wochenende kann es im Norden zu Gewittern kommen. Vor allem in den Bergen und an der See müsse man mit Windböen rechnen, so der Deutsche Wetterdienst. (mit dpa)


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