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Nach Brand eines Wohnhauses : Entwarnung in Babelsberg

Bis weit in die Nacht kämpfte die Feuerwehr Potsdam am Donnerstag gegen einen Brand in Babelsberg. Am frühen Freitagmorgen gab es Entwarnung.

Das Wohnhaus in Babelsberg ist nach dem Brand nicht mehr bewohnbar.
Das Wohnhaus in Babelsberg ist nach dem Brand nicht mehr bewohnbar.Foto: Andreas Klaer

Potsdam - In Babelsberg hatte am Donnerstag der Dachstuhl eines Wohnhauses Feuer gefangen. Dichter Rauch zog durch den Kiez. Anwohner waren aufgefordert, Fenster zu schließen. Fast zehn Stunden später, um genau 2.28 Uhr, kam die Entwarnung über das Warnmeldesystem des Bundes "Nina": "Die Warnung ist aufgehoben. Die beauftragte Fachfirma hat ihre Arbeiten beendet. Gefahren für Nachbarn und und Anwohner besehen derzeit nicht".

Stundenlange Löscharbeiten

Seit Donnerstagmittag hatte die Potsdamer Feuerwehr den Brand in einem Wohnhaus am Sportplatz Sandscholle gekämpft. Ausgebrochen waren die Flammen im ersten Geschoss des Hauses, von dort aus griff das Feuer auf den Dachstuhl über. Die Feuerwehr wurde gegen 12 Uhr über den Brand informiert. 

Der Einsatz sollte mehrere Stunden dauern und sich bis tief in die Nacht ziehen. Wie die Feuerwehr via Twitter mitteilte, war das Löschen des Brandes aufgrund der Ausdehnung des Feuers "sowie einer nicht einschätzbaren Bausubstanz" nur von außen möglich.

Eine Spezialfirma hatte in der Nacht die Feuerwehr unterstützt und den Dachstuhl abgenommen, damit die Feuerwehr an den Brandherd gelangen konnte.
Eine Spezialfirma hatte in der Nacht die Feuerwehr unterstützt und den Dachstuhl abgenommen, damit die Feuerwehr an den Brandherd...Foto: Feuerwehr Potsdam/ Twitter

Um 13.22 Uhr gab es die erste offizielle Warnung für die Nachbarschaft, sofort Fenster und Türen zu schließen zu halten und Klimageräte auszustellen. Der Strom in der Straße "Am Sportplatz" fiel zeitweise aus. Menschen, die auf lebenswichtige, strombetriebene Geräte wie Sauerstoff- oder Beatmungsgeräte angewiesen sind, sollten sich bei der Einsatzleitung der Feuerwehr melden.

Erst am Abend, gegen 20 Uhr, konnte der Dachstuhl von einer Spezialfirma abgenommen werden, so dass die Feuerwehr besser an den Brand herankommen konnte. 

Nach weiteren vier Stunden der Brandbekämpfung konnte die Feuerwehr via "Nina" endlich "Entwarnung für Nachbarn und Anwohner der Einsatzstelle" geben.

Am Morgen waren Polizei und Feuerwehr noch vor Ort. Es wurden noch "Nachlöscharbeiten" durchgeführt, teilte die Feuerwehr via Twitter mit.

Personen kamen nach ersten Informationen nicht zu Schaden. Angaben zur Brandursache und zur Schadenshöhe lagen am frühen Freitagmorgen noch nicht vor. 

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