• Mitmachmuseum Extavium: Zitterpartie im Potsdamer Stadtparlament

Mitmachmuseum Extavium : Zitterpartie im Potsdamer Stadtparlament

Heute geht es im Stadtparlament um die Zukunft des Mitmachmuseums Extavium. Die Linke-Fraktion setzt sich für eine finanzielle Übergangslösung ein.

Henri Kramer
Das Extavium steht für spannende Experimente. Die Zukunft des Mitmachmuseums ist unklar.
Das Extavium steht für spannende Experimente. Die Zukunft des Mitmachmuseums ist unklar.Foto: Ottmar Winter

Potsdam - Entscheidender Tag für das Extavium: Heute wird im Stadtparlament über die Zukunft des Mitmachmuseums in der Straße Am Kanal entschieden. Die Linke-Fraktion will die Stadtverordneten über eine finanzielle Übergangslösung und die Suche nach einem neuen Betreiber beschließen lassen. Ob die Partner in der rot-grün-roten Rathauskooperation mitziehen und sich eine Mehrheit findet, war aus Sicht von Linke-Fraktionschef Stefan Wollenberg am Dienstagvormittag noch unklar: „Die Chancen stehen 50 zu 50.“ 


Erhebliche Bedenken gibt es nach PNN-Informationen beispielsweise bei den Grünen. Wollenberg warnte davor, den Antrag in die Fachausschüsse der Stadtverordneten zu überweisen. Angesichts der fehlenden Zeit könne das zum Aus für das Extavium führen. Dessen Gründer hatten ausgeführt, dass Geld reiche wohl maximal bis Ende März – Anfang März aber tagen die Stadtverordneten, Das Museumsteam selbst will in der heutigen Sitzung 3765 Unterschriften für den Erhalt des Hauses an die Stadtspitze übergeben. Bisher verweigert das Rathaus eine von dem Haus für 2020 beantragte Förderung von 200 000 Euro, vor allem wegen Bonitätsbedenken.

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