• Mehr schwere Corona-Fälle in Kliniken: Hunderte Potsdamer Schüler weiter in Quarantäne

Mehr schwere Corona-Fälle in Kliniken : Hunderte Potsdamer Schüler weiter in Quarantäne

Nach Angaben des Rathauses starb eine 73-Jährige in Zusammenhang mit dem Coronavirus. 75 Schulkinder aus Potsdam sind derzeit mit Corona infiziert.

Die Katholische Marienschule in Babelsberg.
Die Katholische Marienschule in Babelsberg.Foto: Ottmar Winter PNN

Potsdam - Die zuletzt gestiegenen Corona-Werte in Potsdam machen sich nun auch wieder in den Krankenhäusern bemerkbar. Die Stadtverwaltung meldete am Dienstag sieben Covid-19-Patienten in Potsdamer Kliniken – sechs davon müssten intensivmedizinisch behandelt werden. Vor einer Woche hatte die Stadt noch drei schwere Corona-Fälle aus den Kliniken gemeldet. Ferner ist am Dienstag ein weiterer Corona-Todesfall gemeldet worden, laut Rathaus eine 73-jährige Frau – damit sind nun 247 Potsdamer in Zusammenhang mit der Pandemie verstorben.

Die Sieben-Tage-Inzidenz ist zunächst weiter gefallen, nun auch mit dem Bundestrend. Demnach bedeuteten sieben am Dienstag gemeldete Infektionen eine Inzidenz von noch 52,2 Ansteckungen in einer Woche, gerechnet auf 100.000 Einwohner. In den vergangenen Tagen war der Wert auf mehr als 60 geklettert, gegen den deutschlandweiten Trend zurückgehender Zahlen.

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75 Kinder infiziert

Zuletzt waren vor allem Infektionen an Kitas und Schulen bekannt geworden – so listete ein Rathaussprecher am Montag unter anderem elf Ansteckungen an der Eisenhart- und acht Fälle an der Waldstadt-Grundschule auf, die allesamt seit dem 17. September registriert wurden. Insgesamt seien noch rund 700 Kinder und Jugendliche in Quarantäne, hieß es. Als infiziert sind 75 Kinder sowie 15 Mitarbeitende 19 Einrichtungen registriert.

Auch betroffen ist die Katholische Marienschule in Babelsberg. Dort habe ein infizierter Schüler an einem Zirkusprojekt teilgenommen, bestätigte der Stadtsprecher. Nun würden drei Angestellte sowie 146 Kinder verschiedener Klassen als Kontaktpersonen geführt. Hier würde nun differenziert verfahren, hieß es: So könnten sich Schüler, die nur am 22. oder 23. September mit dem infizierten Kind Kontakt hatten, sich freitesten lassen. Wer am vergangenen Samstag noch Kontakt hatte, könne aber frühestens an diesem Donnerstag per Testnachweis die Quarantäne beenden, so der Stadtsprecher. 

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