• MediaTech Hub Accelerator: Startup-Zuzug in Babelsberg

MediaTech Hub Accelerator : Startup-Zuzug in Babelsberg

Der Startup-„Beschleuniger“ in Babelsberg ist aktiv: 100 Tage sollen junge Unternehmer geschult werden. Dahinter stecken Filmuni, HPI und die Universität Potsdam.

Mit Hilfe des MIZ sollen junge Gründer aus der Medientechnikbranche neue Ideen umsetzen.
Mit Hilfe des MIZ sollen junge Gründer aus der Medientechnikbranche neue Ideen umsetzen.Foto: Andreas Klaer

Potsdam - Die ersten Start-ups sind in den sogenannten MediaTech Hub Accelerator gezogen. Dieser im November ins Leben gerufene „Beschleuniger“ soll wie berichtet junge Gründer aus der Medientechnikbranche unterstützen: 100 Tage lang dürfen die Start-ups Räume im Medieninformationszentrum Babelsberg nutzen und bekommen dort „Coachings, Mentoring sowie Zugang zu einem breiten Netzwerk und zu potenziellen Investoren“, wie es am Dienstag in einer gemeinsamen Pressemitteilung der Universität Potsdam, der Filmuniversität und des Hasso-Plattner-Instituts hieß. Diese drei Hochschulen stecken hinter dem „Accelerator“. 

Das sind die Gewinner-Startups

Zu den Start-ups, die sich erfolgreich für einen der Plätze beworben haben, zählt das Unternehmen Typeshift, das mit sogenannten dynamischen Interactives komplexe Themen einfach erklärt – zum Beispiel die Funktion des menschlichen Auges. Auch das junge Unternehmen „CI Hub“ darf nun drei Monate lang die Vorzüge des „Beschleunigers“ nutzen. Es bietet ein IT-Werkzeug für automatisches Marketing, das in die gewohnten Anwendungen integriert werden kann – ein „Standard für die automatische Erstellung von Kommunikationsmitteln und Marken Compliance“, wie es heißt. Das dritte Start-up im Accelerator nennt sich „CG Internals“ und ist auf die Entwicklung interaktiver Grafik- und Visualisierungssysteme spezialisiert. 

Ziel des Accelerators ist es, junge Menschen zum Unternehmertum zu motivieren. Zur Verfügung stehen rund 20 Arbeitsplätze, investiert wurde ein mittlerer sechsstelliger Betrag, hatte es im November geheißen. Das Programm ist kostenfrei und die Start-ups müssen keine Geschäftsanteile abtreten. Bewerben können sich Gründerteams jederzeit. 

Kooperationspartner ist der gemeinsame – gewinnorientierte – Accelerator APX von Axel Springer und Porsche in Berlin-Kreuzberg. Unterstützt wird das Potsdamer Projekt zudem von der Investitionsbank des Landes Brandenburg, vom Wirtschaftsministerium und vom Mediennetzwerk media:net. Betreiber ist das Digitalnetzwerk MediaTech Hub Potsdam.