Kinderbetreuung in Potsdam : Strittige Formulierung zur Rückzahlung von Kitabeiträgen geändert

In der Debatte um die Rückzahlungen zu hoch angesetzter Kitabeiträge in Potsdam kehrt etwas Ruhe ein. Eine strittige Formulierung wurde modifiziert.

Seit Monaten wird in Potsdam über die Rückzahlung zu hoch angesetzter Kitabeiträge diskutiert.
Seit Monaten wird in Potsdam über die Rückzahlung zu hoch angesetzter Kitabeiträge diskutiert.Foto: Monika Skolimowska/dpa

Potsdam - Im Streit um die Rückzahlung zu hoch angesetzter Kitabeiträge hat das Rathaus nun eine neue Erklärung an die privaten Kitabetreiber gesendet, damit eine Verjährung von Elternansprüchen für 2015 verhindert wird. „Damit sind wir nun einen Schritt weiter“, teilte der Kita-Elternbeirat am Donnerstag im sozialen Netzwerk Facebook mit.

Eine erste, etwas unklare Formulierung der Stadt in der Sache hatte wie berichtet Irritationen ausgelöst. Nach dem neuen Schreiben der Stadt sollten die Träger nun auch gegenüber den Eltern verbindlich erklären, dass die Ansprüche für 2015 nicht verjähren werden. „Sollte euer Träger sich weigern, die Erklärung abzugeben, dann bleibt nichts anderes übrig als bis zum Jahresende zu klagen, um die Verjährung zu stoppen“, drohte der Beirat.

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