• Jüdisches Filmfestival in Potsdam: Nicht ganz koscher

Jüdisches Filmfestival in Potsdam : Nicht ganz koscher

Foto: Filmmuseum

Eine große Liebe, eine tragische Trennung und ein geheimnisvolles Buch: „Die Geschichte der Liebe“, der Eröffnungsfilm des diesjährigen Jüdischen Filmfestivals Berlin & Brandenburg vom rumänisch-französischen Regisseur Radu Mihãileanu ist etwas für das Herz. Gezeigt wird er in der Deutschlandpremiere zur Eröffnungsgala am kommenden Sonntag im Potsdamer Hans Otto Theater. Regisseur sowie Hauptdarsteller Sir Derek Jacobi („The King’s Speech“, „Gladiator“) sind vor Ort. Das Festival selbst geht bis zum 6. Juli und zeigt unter dem Motto „Nicht ganz koscher“ 44 Spielfilme, Dokumentationen und Kurzfilme aus verschiedenen Ländern. Das Festival bietet laut den Veranstaltern aktuellen jüdischen und israelischen Filmen eine Plattform, um jüdisches Leben abzubilden, offenem, aber auch verdecktem Antisemitismus entgegenzutreten und an die Vergangenheit zu erinnern.

Anlässlich des 100. Jubiläums der Ufa, stellt das Jüdische Filmfestival in diesem Jahr außerdem den jüdischen Filmkünstler Emeric Pressburger in den Mittelpunkt. Er war einer der produktivsten Drehbuchautoren, Produzenten und Regisseure der Ufa. Als Drehbuchautor und Produzent wirkte er an über 90 Spielfilmen mit und führte selbst bei 17 Filmen Regie. Exemplarisch beleuchtet die Hommage Pressburgers Filmschaffen bei der Ufa, in den Kriegsjahren in London sowie in den 1950er-Jahren. Das Filmmuseum Potsdam zeigt in einer Sonderreihe verschiedene Filme, an denen Pressburger beteiligt war. Darunter „Abschied“ von 1930 sowie die „Emil und die Detektive“-Adaption von 1931. PNN

Das vollständige Programm des Jüdischen Filmfestivals finden Sie online >> 

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