• In Satzkorn am Friedrichspark: Potsdam soll Autobahn-Raststätte bekommen

In Satzkorn am Friedrichspark : Potsdam soll Autobahn-Raststätte bekommen

Westlich der Autobahn A10 sollen eine Tankstelle und ein Rastplatz entstehen. Die Stadt befürwortet dies. Für Reisende in nördlicher Fahrtrichtung ist eine Überführung vorgesehen.

Die ausgebaute A10 zwischen Potsdam und Nuthetal. Die Raststätte soll bei Satzkorn entstehen.
Die ausgebaute A10 zwischen Potsdam und Nuthetal. Die Raststätte soll bei Satzkorn entstehen.Foto: Britta Pedersen/dpa

Potsdam - Nordwestlich des Gewerbegebiets Friedrichspark soll eine neue Tank- und Rastanlage entstehen. Das teilte die Stadt Potsdam am Dienstag mit. Die Verwaltung werde die Mitglieder des Hauptausschusses am Mittwoch (26.8.) über den aktuellen Planungsstand informiert.

Eine neue Tankstelle mit Rastplatz sei nötig, da die Betriebsgenehmigung des bisherigen Standorts Wolfslake am westlichen Berliner Autobahnring ausläuft. Eine Verlängerung sei wegen der unzureichenden Erschließungsmöglichkeiten nicht geplant. Der Standort am Friedrichspark  westlich der Autobahn A10 sei unter Berücksichtigung der Abstände zu den nächstgelegenen Rastanlagen die Vorzugsvariante des Landesbetriebs Straßenwesen. Für Reisende in nördlicher Fahrtrichtung sei eine Überführung vorgesehen.

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Der Standort sei für das Vorhaben geeignet

Wie die Stadt Potsdam mitteilte, sei sie an der bisherigen Standortfindung nicht beteiligt gewesen, hält das Ergebnis aber "für nachvollziehbar". Der Standort sei weit von Häusern und Wohnungen entfernt, die Fläche werde derzeit hauptsächlich landwirtschaftlich genutzt und liege außerhalb von Schutzgebieten. Die Trinkwassererschließung soll von Paaren aus realisiert werden.

Der Landesbetrieb Straßenwesen plane, das Planfeststellungsverfahren zum Bau der Tank- und Rastanlage zeitnah durchzuführen. Der Beteiligungsprozess soll noch in diesem Jahr starten. Geplanter Baubeginn ist 2023.

Die Stadt Potsdam ließ durchblicken, dass man der Standortentscheidung auch wegen Synergien beispielsweise bei der Erschließung der Gewerbeflächen im Friedrichspark grundsätzlich zustimme. Das Vorhaben solle aber klima- und umweltschützend gestaltet werden. Auf diesem Weg werde man auch darauf achten, erforderliche Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen im Potsdamer Stadtgebiet zu realisieren.

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