• Hintergrund Potsdamer Konferenz: Denazifizierung und Demokratisierung

Hintergrund Potsdamer Konferenz : Denazifizierung und Demokratisierung

Die Potsdamer Konferenz fand vom 17. Juli bis zum 2. August 1945 im Potsdamer Schloss Cecilienhof statt. Im Abschlusscommuniqué der Konferenz, später als „Potsdamer Abkommen“ bezeichnet, wurden in erster Linie die politischen Grundsätze für die Besetzung des Deutschen Reiches festgelegt. Zentral sind hier die sogenannten „fünf D“: Denazifizierung, Demilitarisierung, Demokratisierung, Dezentralisierung und Demontage.

In Potsdam tagten die Staatsoberhäupter Großbritanniens der Sowjetunion und der USA, die Franzosen nahmen nicht teil, weil die „Großen Drei“ deren Forderungen für überzogen hielten. Zwischen 25. und 28. Juli wurde das Treffen für zwei Tage unterbrochen, an denen in Großbritannien die Wahlergebnisse verkündet wurden. Am 28. Juli dann kehrte statt Churchill dessen Nachfolger Clement Attlee, Chef der Labour Party, nach Potsdam zurück. Attlees Unerfahrenheit soll der Grund dafür gewesen sein, dass Stalin sich in allen Punkten durchsetzte. PNN

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