HINTERGRUND : Der Krampnitz-Deal

Mit der Einigung zu Krampnitz hatte das Land das gesamte Kasernengelände für 5,2 Millionen Euro an den städtischen Entwicklungsträger verkauft. Dieser wiederum veräußerte einen Teil des Geländes, insgesamt 25 Hektar, an die Deutsche Wohnen, die die darauf befindlichen Kasernen nun bis Ende 2020 denkmalgerecht sanieren und um einige Neubauten ergänzen soll. Eine Ausschreibung sei wegen der komplizierten rechtlichen Gemengelage mit der TG Potsdam nicht möglich gewesen, hatte der Entwicklungsträger schon kurz nach dem Deal erklärt. Die Mieten sollen für Potsdamer Verhältnisse preisgünstig sein: 8,50 Euro pro Quadratmeter würden im Durchschnitt angestrebt, hatte Deutsche-Wohnen-Vorstandschef Michael Zahn bei der Vorstellung der Pläne gesagt. Binnen zehn Jahren soll dann das restliche Areal mit Hilfe von Investoren fertig entwickelt werden. HK

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