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Fridays for Future : 2500 Potsdamer demonstrieren für Klimaschutz

Die Sorge um das Klima hat am Freitag die Menschen weltweit auf die Straßen getrieben. Auch in Potsdam wurde demonstriert.

Richard Sauer Christian Müller
Hunderte Menschen kamen am Freitag zu der Demonstration.
Hunderte Menschen kamen am Freitag zu der Demonstration.Foto: Andreas Klaer

Potsdam - 2500 Menschen sind am Freitag in Potsdam für mehr Klimaschutz auf die Straße gegangen. Diese Zahl nannten die Organisatoren am späten Nachmittag. Die Bewegung Fridays for Future hatte weltweit zu Protesten aufgerufen. Deutschlandweit wollten sich mehr als 500 Städte an den Demonstrationen beteiligen. Anlass für den 4. globalen Aktionstag von Fridays for Future ist der 25. UN-Klimagipfel in Madrid (2. bis 13. Dezember).

In Potsdam begann die Demonstration um kurz nach 12 Uhr. Eine technische Störung hatte den für 11.59 Uhr geplanten Start verzögert. Die Klimaaktivisten hielten Plakate mit Botschaften wie "Wollt ihr aussterben wie die Dinos - aufwachen!" oder "Spiel nicht mit dem Klima" in die Höhe, machten Musik und ließen sich von den Rednern bei ihrem Zug durch die Innenstadt anheizen.  

"Die Stimmung ist ziemlich gut", sagte Anna Duksch von Fridays von Future Potsdam am Nachmittag den PNN. Als Zeichen der Solidarität läuteten drei Minuten die Glocken der Nikolaikirche.

Der Zug der Demonstrierenden sollte sich wie bei der letzten Demonstration in Richtung Platz der Einheit, Charlottenstraße, Friedrich-Ebert-Straße, Hegellalle und den Luisenplatz bewegen und dann über die Breite Straße zum Landtag zurückkehren. Die Polizei warnte vor Verkehrseinschränkungen.

Auf der Demo sorgten Musiker für Stimmung.
Auf der Demo sorgten Musiker für Stimmung.Foto: Andreas Klaer

Potsdamer gibt Mitarbeitern frei

An der Demonstration konnten auch die Mitarbeiter des Potsdamer Windenergieunternehmen NOTUS energy teilnehmen. Die Firma gab der Belegschaft am Freitag frei.

„Als Windplaner wissen wir, dass eine klimafreundliche Wirtschaft möglich ist. Die Jugendlichen gehen zu recht für ihre Zukunft auf die Straße, wir Profis müssen sie dabei unterstützen“, sagte Geschäftsführer Jan Schröder.


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