• Food-Trend Poké erreicht Potsdam: Ein Hauch von Hawaii

Food-Trend Poké erreicht Potsdam : Ein Hauch von Hawaii

Mit süßer, scharfer oder salziger Note: Die Kette „Ma Loa Poké Bowl“ bietet das Nationalgericht in der Schüssel jetzt an zwei Orten in der Landeshauptstadt an.

Van Thanh Nguyen leitet die neue Filiale der Kette „Ma Loa Poké Bowl“ in der Friedrich-Ebert-Straße.
Van Thanh Nguyen leitet die neue Filiale der Kette „Ma Loa Poké Bowl“ in der Friedrich-Ebert-Straße.Foto: Andreas Klaer

Potsdam - Die „Frankfurter Allgemeine“ schwärmte in höchsten Tönen von einer „Im-Sturm-Eroberung der urbanen Food-Szene“ und zählte die Metropolen des neuen Food-Trends auf: Hamburg, Köln, Leipzig, München, Berlin. Aber auch in Potsdam steht das hawaiianische Nationalgericht Poké längst auf einigen Speisekarten. Gleich zweimal, an der Friedrich-Ebert-Straße 13 und in der Passage im Hauptbahnhof, bietet jetzt auch die Kette „Ma Loa Poké Bowl“ das tatsächlich von der US-amerikanischen Inselgruppe im Zentralpazifik stammende Schüsselgericht mit einer Vielzahl von Zutaten an – einen Hauch von Hawaii.

Es gibt in der Kette von 20 Läden deutschlandweit, die eher Imbiss- als Restaurantcharakter haben, in der Friedrich-Ebert-Straße eine Besonderheit: Dort residiert wahrscheinlich der einzige Ableger, der einen studierten Schiffbauingenieur als Geschäftsführer und Chef von fünf Teilzeitkräften beschäftigt. Der in einer Stadt zwischen der Hauptstadt Hanoi im Norden Vietnams und Hoi An, der wohl charmantesten Stadt des Landes, geborene Van Thanh Nguyen hat in Kiel studiert und freut sich über seinen Job: „Gute Atmosphäre, nette Mitarbeiter und ein neuer Trend, der sich einer ständig steigenden Nachfrage erfreut.“

Knackig, knusprig oder weich

Es ist wirklich eine neue Art zu essen, die sich da Bahn gebrochen hat. In den Bowles (Schüsseln) wird „Poke“ serviert, geschnittenes Fleisch, geschnittener Fisch und Gemüse auf Reis, ergänzt um eine frei wählbare Auswahl von nährstoffreichen Zutaten wie Gurkenstreifen, Samen, Sprossen und Nüssen, auch von Seetangsalat und Edamame-Bohnen, den unreif geernteten Sojabohnen und Erdnusskernen. Alle Zutaten ruhen gut sichtbar in der Theke, es gibt die Bowls je nach Dressing mit süßer, scharfer oder salziger Note, knackig, knusprig oder weich.

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Geschäftsführer Nguyen schwört auf den unbestritten hohen Nährstoffgehalt der Zutaten, gern erzählt er, dass etliche Aktive aus den Fitnessstudios der Umgebung bei ihm einkehren und Bowls bestellen. Es gibt auf der umfangreichen Speisekarte die „Poké Bowl Shrimps“ für 11,50 Euro mit Sushi-Reis, Zucchini-Nudeln, Shrimps und mehr, für 9,50 Euro eine Bowl mit Räuchertofu und für 14 Euro die „Forest Beetroot Bowl“, mit Lachs, Gurke, Roter Beete, Grünkohl, Sesam, Apfelsalat und Cashewkernen – ein überraschendes Potpourri vielfältiger Geschmäcker. Auch ein Geschmackserlebnis: der Smoothie „Tropical Kino“ aus Ananas, Mango, Ahornkirsche, Kokosnussmilch, Maracuja, und Apfel für 4,90 Euro.

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Nachhaltigkeit wird großgeschrieben im „Ma Loa Poke Bowl“. Das Restaurant, das vor allem bei jüngeren und mittelalten Gästen großen Zuspruch findet, ist plastikfrei, bietet Getränke nur in Glasflaschen und Besteck nur aus Holz an und Servietten aus recyceltem Altpapier an. „Das kommt bei unseren Gästen gut an“, sagt Nguyen. 

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