• Filmförderung in Potsdam: Zwei neue Projekte im „Startbüro Babelsberg“

Filmförderung in Potsdam : Zwei neue Projekte im „Startbüro Babelsberg“

Sie bekommen jetzt Geld und Arbeitsräume: Zwei Film-Teams sind für das Nachwuchsfilmemacher-Stipendium ausgewählt worden.

Ein Jahr lang können die ausgewählten Teams Arbeitsräume auf dem Studio-Babelsberg-Gelände nutzen.
Ein Jahr lang können die ausgewählten Teams Arbeitsräume auf dem Studio-Babelsberg-Gelände nutzen.Foto: Manfred Thomas

Potsdam - Eine Animationsserie mit einem Fuchs und anderen sprechenden Tieren in Berlin und ein Spielfilm, der die Perfektion und vermeintliche Makel im Film thematisiert: Für diese zwei Projekte gibt es den Zuschlag für einen Platz im „Startbüro Babelsberg“. Das Stipendium für Nachwuchsfilmemacher, das das Studio Babelsberg mit der Filmuniversität Babelsberg, dem Medienboard Berlin-Brandenburg und der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) aufgebaut hat, geht damit in sein fünftes Jahr.

Die beiden ausgewählten Teams können für ein Jahr Arbeitsräume in einem Anbau der historischen Marlene-Dietrich-Halle auf dem Studiogelände nutzen und erhalten ein Budget von 19.000 Euro, wie die Filmuniversität mitteilte. Zudem können sie sich von Mentoren beraten lassen.

In der Serie versuchen Wildtiere, die Stadt zu erobern

Ausgewählt wurden diesmal mit Gitte Hellwig und Henrike Rothe zwei Absolventinnen des Studienganges Animationsregie. Sie wollen gemeinsam mit der Berliner Animatorin Lisa Neubauer die Entwicklung ihrer Serie mit dem Arbeitstitel „Urban Nature“ vorantreiben, hieß es. In der Serie soll es um die Rückeroberung der Stadt durch Wildtiere gehen. Hauptfigur ist ein junger Fuchs. Im Startbüro wollen die Macherinnen einen Trailer erstellen, der Grundlage für die Einwerbung der Finanzierung für die geplanten sechs Folgen sein soll.

Das zweite Team besteht aus den Produzentinnen Laura Klippel und Britta Strampe. Mit ihrer Firma Bandenfilm wollen sie den Spielfilm „Subtext“ auf den Weg bringen. Es handelt sich um eine Reise in eine perfekt-bunte Welt, in eine Gruppe Außenseiter mit „Filmfehlern“ – etwa fehlender Farbe – diskriminiert wird und in den Widerstand geht.