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Feuerwehreinsatz : Ödland brennt in Bornim

Die Berufsfeuerwehr und zwei Freiwillige Feuerwehren waren im Einsatz, die Flammen waren schnell gelöscht. Die Gefahr für Brände im Freien ist derzeit wieder hoch.

Via Twitter gibt die Feuerwehr Einblicke in ihre Arbeit.
Via Twitter gibt die Feuerwehr Einblicke in ihre Arbeit.Foto: Sebastian Gabsch

Potsdam - Zu einem Brand im Norden der Stadt musste am Donnerstagnachmittag (21.05.2020) die Potsdamer Feuerwehr ausrücken. Wie sie über den Kurznachrichtendienst Twitter mitteilte, brenne Ödland in Bornim. Im Einsatz seien die Berufsfeuerwehr der Landeshauptstadt sowie die Freiwilligen Feuerwehren Bornim und Bornstedt. 

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Letztlich sei der Brand schnell unter Kontrolle gebracht worden, wurde später mitgeteilt. 50 Quadratmeter Waldboden und ein Jägerhochstand hatten gebrannt. Die Polizei ermittelt nun zur Ursache. In der Nacht zum Freitag musste die Feuerwehr dann auch noch zwei in Flammen stehende Mülltonnen in der Teltower Vorstadt löschen.

Die Gefahr für Waldbrände in Brandenburg ist während der vergangenen Tage wegen der anhaltenden Trockenheit angestiegen. In zwei von 14 Landkreisen - in der Uckermark und in Teltow-Fläming - wurde am Donnerstag die höchste Gefahrenstufe fünf ausgerufen, wie das Umweltministerium bei Twitter mitteilte. In den Kreisen Oder-Spree und Spree-Neiße sowie den Städten Frankfurt (Oder) und Cottbus galt die Stufe vier. Der Deutsche Wetterdienst geht davon aus, dass die Gefahr an diesem Freitag noch etwas steigt. Die Lage soll sich aber ab Samstag wieder entspannen.

Nach Angaben des Umweltministeriums wurden von März bis Mitte Mai dieses Jahres mehr als 100 Waldbrände gezählt. Insgesamt 14 Hektar Wald wurden dadurch geschädigt, wie am Mittwoch mitgeteilt worden war. Bei fast 20 Prozent der Fälle bestehe der Verdacht der Brandstiftung. Brandenburg sei mit Abstand das Bundesland mit den meisten Waldbränden, erklärte Minister Axel Vogel (Grüne). mit dpa

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